Direktor Dominique Dehaene zeigt sich zufrieden mit der Gesamtorganisation: "Sehr zufrieden, es war eine sehr schöne Ausgabe", sagt er. Gleichzeitig betont er, dass die Vorbereitung anspruchsvoll war: "Der Vorlauf war nicht einfach. Wir mussten in kurzer Zeit etwas auf die Beine stellen, wofür wir normalerweise viel mehr Zeit haben. Aber wir hatten ein sehr gutes Team, das das perfekt gemeistert hat."
Auch die Zusammenarbeit mit Gemeinden und Einrichtungen lobt er ausdrücklich: "Wir hatten eine sehr gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gemeinden und Institutionen, wo wir unsere Sportstätten nutzen konnten."
Dass die Spiele über mehrere Orte verteilt waren, sieht Dehaene differenziert. Ein kleineres Event sei es deshalb nicht gewesen: "Es ist keine kleinere Version gewesen, es wirkt nur so, weil wir über die Region verteilt waren. Die Distanzen zwischen den Standorten waren etwas größer, aber wenn man hier im Olympischen Dorf ist, spürt man überall die Special-Olympics-Atmosphäre."
Auch die Frage, ob eine kompaktere Organisation künftig sinnvoll wäre, beantwortet er pragmatisch: "Das hängt immer von der Stadt oder den Städten ab, die Gastgeber sind, und von der Infrastruktur. Eine kompaktere Organisation ist logistisch einfacher und günstiger. Aber für die Atmosphäre macht es keinen Unterschied."
Die Premiere in Ostbelgien bewertet Dehaene insgesamt als gelungenen Auftakt. "Wir waren sehr zufrieden, dass wir in Eupen, Bütgenbach, Worriken und Elsenborn zu Gast sein konnten. Es war eine sehr angenehme erste Begegnung mit der Region."
Eine Fortsetzung in Ostbelgien schließt er nicht aus: "Es ist sicher eine Option. Wir haben immer gesagt, dass wir Ostbelgien als Region einbeziehen wollen. Das steht weiterhin auf der Agenda. Mal sehen, was die Zukunft bringt."
Radio-Interview mit Dominique Dehaene im Player:
Christophe Ramjoie