Die Staatsanwaltschaft Trier hat einen Mann angeklagt, der in Trier mit Messern Passanten und Polizisten bedroht haben soll. Dem 34-Jährigen werden Bedrohung und versuchter Totschlag vorgeworfen.
Der Mann soll im Februar in der Trierer Innenstadt mit einem Küchenmesser auf Passanten zugegangen sein und Stichbewegungen in deren Richtung gemacht haben. Später soll er auch Polizisten mit einem Messer angegriffen haben. Es besteht der Verdacht, dass er auf die Beamten einstechen wollte und tödliche Verletzungen in Kauf genommen hätte. Die Polizisten schossen daraufhin zwei Mal auf seine Beine.
Der Angeklagte befindet sich derzeit im Krankenhaus. Nach bisherigen Ermittlungen leidet er unter einer psychischen Erkrankung. Deshalb könnte seine Schuldfähigkeit zum Tatzeitpunkt erheblich vermindert gewesen sein. Ein psychiatrisches Gutachten steht noch aus.
Ein Termin für die Hauptverhandlung steht ebenfalls noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft Trier kommt zudem zu dem Schluss, dass die Schüsse der Polizisten rechtmäßig waren. Sie seien in Notwehr erfolgt.
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