Die SP Ostbelgien wirft der Regierung beim Thema Wohnen Stillstand vor. Die Partei fordert mehr bezahlbaren Wohnraum und sieht darin eine der größten sozialen Herausforderungen. Beim traditionellen Familienfest zum Tag der Arbeit in Mürringen kritisierte SP-Präsidentin Linda Zwartbol die Wohnpolitik der vergangenen Jahre. Seit 2024 passiere in diesem Bereich zu wenig.
Laut Linda Zwartbol hat lange Zeit das Versprechen gegolten, dass Menschen, die arbeiten, sich ein gutes Leben aufbauen können. Im Jahr 2026 sehe die Realität für viele aber anders aus. Immer mehr Menschen könnten trotz Arbeit kein sicheres und bezahlbares Leben führen. Das führe zu Verunsicherung in der Mitte der Gesellschaft. Die finanzielle Zukunft werde zum Überlebenskampf.
Auch in Ostbelgien werde Wohnraum zunehmend knapp und für viele unbezahlbar. Die Miete werde zur Belastung und der Traum vom Eigenheim unerreichbar. Wohnen dürfe in einer solidarischen Gesellschaft kein Luxus sein. Die SP fordert deshalb konkrete Maßnahmen für mehr bezahlbaren Wohnraum und zur Entlastung von Familien.
mitt/js