Die ostbelgische Regionalabgeordnete Christine Mauel (MR/PFF) hat die postalische Versendung von Bescheiden und Zahlungsaufforderungen im Zusammenhang mit der Fahrzeugbesteuerung kritisiert. Dieses Verfahren koste Millionen und entspreche nicht mehr den Anforderungen einer modernen Verwaltung, so Mauel.
Laut der wallonischen Regierung wurden im vergangenen Jahr in Bezug auf die Fahrzeugbesteuerung in der Wallonie rund 2,8 Millionen Zahlungsaufforderungen sowie mehr als 500.000 Steuerbescheide auf dem Postweg verschickt. "Wir sprechen viel über Digitalisierung und administrative Vereinfachung. Gleichzeitig verschickt der Staat jedes Jahr Millionen Briefe. Das passt nicht zusammen", meint Mauel.
Das Argument, dass die Abschaffung der Zahlungsaufforderungen nicht automatisch zu Einsparungen führen würde, da weiterhin Erinnerungssysteme notwendig seien, überzeugt die ostbelgische Regionalabgeordnete nicht. "Die eigentliche Frage ist doch, warum wir überhaupt noch in diesem Ausmaß auf papierbasierte Verfahren angewiesen sind, obwohl die relevanten Daten längst digital vorliegen", sagt sie.
mitt/moko
Frau Mauel hatte ja schon viele Beiträge, wie z. B. den was die Balkonkraftwerke betrifft.
Vollkommen unverständlich erklärt, an jeder Realität vorbei.
Jetzt diese Kritik: Hätte jemand kein Internet wie sollte er dann seinen Steuerbescheid bekommen??? Ich habe natürlich Internet.
Ich hatte das vorletztes Jahr und war in Verzug gekommen, hatte die Steuerbehörde angeschrieben per Mail letztes Jahr und war froh, als mir der Mitarbeiter sagte, sie dürften das nur per Brief verschicken.