Das GrenzEcho übernimmt die Verteilung seiner Zeitung künftig selbst. Das gilt ab kommenden Montag zunächst für den Süden der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Im September dieses Jahres soll diese Vorgehensweise dann auch im Norden der DG umgesetzt werden.
Hintergrund dieses Schrittes ist der allmähliche Rückzug von Bpost aus der Zeitungszustellung. Dieser soll bis Ende 2027 vollzogen sein. Das GrenzEcho prüfte die Möglichkeit, die Verteilung des Blattes einem anderen externen Anbieter zu übergeben. Dieser Ansatz wurde allerdings verworfen.
Seit 2021 verfügt das GrenzEcho über eine eigene Verteilergesellschaft, die für die Zustellung des Wochenspiegels im Norden der DG zuständig ist. Im Süden der DG sind künftig elf Zusteller unterwegs, die den Abonnenten die GrenzEcho-Ausgaben liefern.
Unterstützt wird die Verteilergesellschaft des GrenzEchos von der Deutschsprachigen Gemeinschaft mit bis zu 170.000 Euro. Im Gegenzug sollen auch Gemeinden, Schulen oder Vereinen die Infrastruktur der Gesellschaft zu vergünstigen Tarifen nutzen können.
ge/moko
Medien sollten eigentlich keine Subventionen des Staates bekommen. Es könnte der Eindruck entstehen... na ja sie wissen schon.