Der Haushalt der Stadt Verviers für das Jahr 2026 ist von der wallonischen Aufsichtsbehörde genehmigt worden. Zuvor waren in Abstimmung mit der Wallonischen Region noch einige Anpassungen vorgenommen worden.
Ein Einspruch des Oppositionspolitikers Freddy Breuwer blieb erfolglos. Seiner Ansicht nach war der Haushalt nach einem Gerichtsurteil im Streit um Sozialleistungen hinfällig geworden.
Die Stadt Verviers entschied sich jedoch gegen eine komplette Überarbeitung. Stattdessen wurden im ordentlichen Haushalt mehrere Posten angepasst - darunter auch die Mittel für die Zahlung der Sozialleistungen. Die dafür notwendigen Gelder konnten aus vorhandenen Rücklagen entnommen werden.
Auch im Investitionshaushalt wurden Änderungen vorgenommen. Diese haben jedoch keine Auswirkungen auf das finanzielle Gleichgewicht oder geplante Projekte der Stadt.
Trotz der Genehmigung bleibt die finanzielle Lage der Stadt Verviers angespannt.
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