Die zuständige Ministerin Vanessa Matz hat 13 Millionen Euro für den Gefängnisstandort Paifve bei Lüttich zugesagt. Mit dem Geld soll ein leerstehender Gebäudetrakt renoviert werden.
So sollen 60 neue Plätze in der Sicherheitsverwahrung geschaffen werden. In der Sicherheitsverwahrung sitzen Personen, die als nicht schuldfähig gelten.
Zusätzlich zur den 60 Plätzen plant die Ministerin ein neues Zentrum für forensische Psychiatrie. Dieses soll Platz für rund 250 Personen bieten und wie ein hochgesichertes psychiatrisches Krankenhaus funktionieren.
Um die Überbelegung in den Gefängnissen kurzfristig zu entschärfen, sind außerdem modulare Einheiten mit 75 Plätzen vorgesehen. Dort sollen künftig unter anderem weibliche Häftlinge aus dem Gefängnis Lantin untergebracht werden.
meuse