Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont fordert strengere Kontrollen bei Aluminiumimporten. Das sei besonders für europäische Standorte, unter anderem das Hydro-Werk in Raeren, wichtig, schreibt er in einer Pressemitteilung.
Anlass für seine Stellungnahme war eine Fachveranstaltung im Europäischen Parlament zum CO2-Grenzausgleich, kurz CBAM. Arimont warnte dort vor einem möglichen Schlupfloch beim Import von Aluminiumschrott. Wenn Schrottanteile falsch angegeben würden, könnten CO2-Kosten umgangen werden. Das schade europäischen Herstellern und dem Recycling.
Die EU-Kommission habe bereits ein Reformpaket vorgeschlagen. Schrott, der bei der Produktion entsteht, soll künftig stärker berücksichtigt und Umgehungen erschwert werden. Arimont begrüßte das, forderte aber zusätzliche Regeln auch für sogenannten Nutzungsschrott. Das sind Abfälle, die erst nach der Nutzung durch den Verbraucher entstehen.
Beim Austausch mit Hydro-Chef Eivind Kallevik betonte dieser die Bedeutung des Werks in Raeren. Arimont will das Werk im Juni gemeinsam mit dem Hydro-Chef besuchen.
mitt/ake
Arimont spricht über eine Branche und hat noch nicht einmal das Werk gesehen. Es stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel. Aluminium kann immer wieder neu aufgearbeitet werden ohne Verluste, kein definitiven Schrott. Hydro Raeren ist eins der saubersten Unternehmen in unserer DG .
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