Die Lütticher Generalstaatsanwaltschaft hat in mehreren Teilbereichen der Affäre Nethys ihre Schlussanträge vorgelegt und fordert die Überweisung von 22 Beschuldigten vor das Korrektionalgericht. Das berichtet die Zeitungsgruppe Sudpresse.
Betroffen sind insbesondere die umstrittenen Vergütungen und die 18,6 Millionen Euro für Stéphane Moreau und sein Umfeld. Eine erste Sitzung der Ratskammer ist für den 6. März angesetzt.
Moreau steht im Zentrum der sogenannten Nethys-Affäre. Die Justiz wirft ihm und weiteren Verantwortlichen vor, öffentliche Gelder zu ihrem eigenen Vorteil missbraucht zu haben.
meuse/mz