Der ostbelgische Föderalabgeordnete Luc Frank hat sich in der Kammer für den Krankenhausstandort Ostbelgien stark gemacht. Er forderte eine Absicherung der medizinischen Versorgung für Ostbelgien in deutscher Sprache.
Gesundheitsminister Vandenbroucke räumte ein, dass Sprache und Nähe wichtige Faktoren bei der Gesundheitsversorgung sind, besonders bei der Behandlung von dringenden und komplexen Fällen. Man müsse diesen Faktoren bei den anstehenden Reformen Rechnung tragen, sagte er. In diesem Zusammenhang will er auch die sogenannte "Ostbelgienregelung" zur grenzüberschreitenden medizinischen Versorgung verbessern.
Die Antwort der Föderalregierung gebe Grund zur Hoffnung, kommentiert Luc Frank. Er will sich weiterhin für die Aufrechterhaltung der ostbelgischen Krankenhausstandorte einsetzen.
In den kommenden Monaten sollen sich die Gemeinschaften und Regionen zum Expertenbericht zur Krankenhausreform positionieren. Erst im Sommer will die Föderalregierung politische Entscheidungen treffen.
mitt/ake