Die Gemeinde Raeren und Engie haben Einspruch gegen die Ablehnung des Raerener Windparks eingereicht. Im Dezember hatten die zuständigen Behörden die Globalgenehmigung für die fünf Masten im Raerener Wald abgelehnt.
Den zuständigen Beamten fehlte in dem Antrag die Genehmigung für eventuell nötige Ersatzantennen. Diese kämen aber nur zum Einsatz, falls der Windpark die Wellen eines bereits bestehenden Sendemastes stört.
In ihren Einsprüchen widersprechen Gemeinde und Antragsteller Engie der juristischen Interpretation der DG und der Wallonischen Region. Sie denken, der Antrag biete jetzt schon genug Rechtssicherheit für den Fall, dass der Empfang des bestehenden Sendemastes gestört werde.
Der zuständige Raerener Schöffe, Guido Deutz, bleibt optimistisch, dass der Antrag im zweiten Anlauf jetzt durchkommt. "Wir sind zuversichtlich und hoffen, dass die zuständigen Minister unseren Argumenten folgen können und unser Projekt dann mit frischem Wind in den Windrädern weitergehen kann."
Die Entscheidung der zuständigen Minister in der DG und der Wallonischen Region wird im April erwartet.
Anne Kelleter