Wer das Lager Elsenborn betreten will, muss dazu berechtigt sein: Halt an der Schranke am Eingang. Ausweis vorzeigen, Abgleich mit der Teilnehmerliste. Ein abgeschotteter Ort - umzäunt und mit Sicherheitsvorkehrungen, und der damit bei vielen auch Neugier oder sogar Argwohn auslöst. Um dem entgegenzuwirken, setzt die Lagerleitung mittlerweile bewusst auf Offenheit.
Das Lager Elsenborn sei ein integraler Bestandteil der örtlichen Landschaft, so Lagerkommandant Thierry Crevecoeur. Jeder sei froh darüber, in seiner Straße ein gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn zu haben, sagt er. Und das wolle man auch - und transparent sein in der Beziehung zu den sechs umliegenden Gemeinden und ihren Bewohnern, betont der Lagerkommandant.
Übungen mit allen Waffentypen und Kalibern
Büllingen, Bütgenbach und Weismes sowie die deutschen Gemeinden Monschau, Schleiden und Hellenthal sind die Nachbarn des Lagers Elsenborn. Rund 80.000 Übernachtungen von Soldaten wurden im vergangenen Jahr verzeichnet: Kein Lager der belgischen Armee wird so stark genutzt wie jenes in Elsenborn. Mit allen Waffentypen und Kalibern der Armee üben Soldaten hier das Schießen. Auch Polizisten oder andere waffentragende Bedienstete etwa vom Zoll durchlaufen in Elsenborn Schießausbildungen.
Und wo geschossen wird, da entsteht Lärm. Und wo Manöver abgehalten werden, da entsteht auch mal ein Schaden. "Es gab Zeiten, da waren die Beschwerden sehr stark. Ich glaube aber, auch mit dieser offenen Kommunikation des Lagers Elsenborn, aber auch mit den angepassten Schließzeiten, dass zu Ferienzeiten dann hier keine Aktivitäten stattfinden und das Lager dann auch zugänglich ist für die Bevölkerung, das hat schon bewirkt, dass man ein größeres Verständnis hat. Diese Beschwerden sind wirklich stark zurückgegangen", sagt Bütgenbachs Bürgermeister Daniel Franzen.
Der Zugang für die Bevölkerung ist auf bestimmte Zeiten und auf Wanderwege begrenzt, die nicht in Gefahrenbereichen oder anderen gesperrten Flächen liegen. Und lediglich Bewohner der sechs umliegenden Gemeinden können die notwendige Berechtigungskarte beantragen. Wer über diese Karte verfügt, bekommt so einiges zu sehen.
Eine große Naturfläche werde auf dem Lagergelände unterhalten, so Bütgenbachs Bürgermeister. "Wir können andererseits froh sein, dass die so geschützt und behütet ist", sagt er. "Wir als Anwohner haben ja auch die Gelegenheit, wenn keine Übungen stattfinden, da spazieren zu gehen. Da haben wir eine Natur, die eigentlich ihresgleichen sucht."
Mittlerweile mehr Mittel für den Fall von Drohnensichtungen
Anfang Oktober stand das Lager Elsenborn nicht wegen seiner Flora und Fauna, sondern wegen Drohnensichtungen in den Schlagzeilen. Nach wie vor laufen auf föderaler Ebene Ermittlungen zu diesem Thema. Wer oder was hinter den Drohnen steckt, die in der Nähe des Lagers flogen, ist weiterhin nicht bekannt.
Zum Zeitpunkt der Drohnensichtungen über Elsenborn habe man in dieser Hinsicht wenige Mittel gehabt, sagt Lagerkommandant Thierry Crevecoeur. Und es habe auch Zwischenfälle über anderen Militäreinrichtungen gegeben. Seitdem habe das Verteidigungsministerium gehandelt. Was Elsenborn betrifft, habe man jetzt mehr Mittel, um auf solche Vorfälle zu reagieren, so Crevecoeur.
Welche Mittel das sind und wie man künftig auf mögliche Drohnensichtungen auch in Elsenborn reagieren könne, das behielt der Lagerkommandant für sich.
Moritz Korff
Die Wallonischen Militärbeamten haben nichts zu suchen in unserer DG!
Klagt diesen "Fremdkoerper" da weg!
Dann wird mal endlich Platz frei für seit Jahrzehnten schon verweigerten Wohnraum und Gewerbeparks.
Weil im Foederalem Koenigreich wir schätzungsweise an die 3 Millionen wohnungssuchenden Menschen einfach Wohnraum verweigert.
Und Militärbeamten vieler EU-Länder wecken jährlich schlimmere Erinnerungen an 500 Jahre an dunkelster Kolonialvergangenheit, NS-Kollaboration und Kriegsvergangenheit mit unzählig viel Mllionen Todesopfern.