Der ostbelgische Dienst für Schulessen (DGMensa) wird seine Preise trotz Mehrwertsteuerreform nicht anpassen. Das bestätigte der Betriebsleiter, Daniel Freisen, dem BRF.
In der Französischen Gemeinschaft erhöhen zahlreiche Cateringunternehmen von Schulen ihre Preise. Das Essen wird für zahlreiche Schüler dort teurer. Hintergrund für die Preissteigerung ist die Mehrwertsteuerreform der Föderalregierung. Cateringunternehmen müssen jetzt für Essen, das weniger als zwei Tage haltbar ist, zwölf Prozent abrechnen. Bisher galt ein verringerter Satz von sechs Prozent.
Das Kabinett des zuständigen Ministers, Jan Jambon, bestätigte der Tageszeitung "La Dernière Heure", dass auch Lieferanten von Schulessen von der Mehrwertsteuererhöhung betroffen sind.
In der DG sind die Preise von DGMensa, dem größten Zulieferer von Schulessen, seit 2013 gleich geblieben. Laut Daniel Freisen soll das auch so bleiben. "Selbst wenn wir die Preise erhöhen müssten, würden wir das nie im laufenden Schuljahr machen, sondern nur zu Beginn des neuen Jahres", erklärte er.
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