Am Wochenende sei im Hohen Venn alles gut verlaufen, sagt Kommissar Christophe Schloune von der Polizeizone Stavelot-Malmedy. Bereits am Samstag habe es im Venn viele Besucher gegeben - am Sonntag dann noch einmal umso mehr. "Bei so einem großen Andrang führen wir bestimmte Verkehrsmaßnahmen ein, zum Beispiel Parkbeschränkungen. Zusätzliches Personal sorgt dann dafür, dass die Beschränkungen eingehalten werden. Außer drei Autos, die am Samstag abgeschleppt werden mussten, gab es keine großen Zwischenfälle", so Schloune.
Besonders wichtig für die Polizei: Es gab keine Vermisstenmeldungen. Gerade das sei bei hohem Besucheraufkommen normalerweise die größte Sorge. Für Aufmerksamkeit sorgte allerdings ein Artikel der Zeitung La Meuse. Darin beklagte sich der Betreiber der Skistation Baraque Michel, Roland Jacques, dass die Langlaufpisten nicht markiert gewesen seien, einige Besucher hätten sich deshalb verirrt.
Der Artikel sei auch der Polizei bekannt, so Schloune. "Wir haben den Zeitungsartikel gelesen. Wir haben unser Einsatzprotokoll durchgesehen und absolut keinen Vermisstenverdacht für dieses Wochenende im Hohen Venn gefunden - nicht einen einzigen. Es handelt sich also wahrscheinlich um Personen, die selbstständig den Weg zurückgefunden haben, aber die Polizei nicht verständigt haben."
Für die kommenden Tage will die Polizeizone die Wetterlage genau beobachten. Sollte erneut viel Schnee fallen, sollen wieder zusätzliche Beamte eingesetzt werden. Außerdem arbeitet die Polizeizone gemeinsam mit den kommunalen Diensten daran, Beschilderung und Parkregelungen weiter anzupassen - so sollen gefährliche Situationen, mögliche Schäden oder weitere Abschleppmaßnahmen möglichst vermieden werden.
Lindsay Ahn
Sollte sich das wirklich so abspielen, wie es die Wettermodelle derzeit berechnen, bekämen wir nachts auf Freitag, sowie Freitags selbst intensive Niederschläge, im hohen Venn eventuell als Schnee, und auch bis in tiefe Lagen ...und ich bin kein Meteorologe