Die Stadt Verviers erhält im Rahmen des "Plan Oxygène" nur rund 2,5 Millionen Euro anstatt der ursprünglich beantragten 11,5 Millionen Euro. Der "Plan Oxygène" der Wallonie hat zum Ziel, Gemeinden und Städte zu unterstützen, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken.
Finanzschöffe Jean-François Chefneux sagte der RTBF, dass es sich bei den genannten 11,5 Millionen Euro um einen theoretischen Betrag gehandelt habe. Dieser sei mit dem Bedarf abgeglichen worden. Zudem sei in die Berechnung die Summe einbezogen worden, die in den Vorjahren zu viel ausbezahlt worden sei, erklärte der Finanzschöffe der Stadt Verviers. Er räumte jedoch ein, dass es jetzt schwieriger sein werde, einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.
Ende Januar dieses Jahres waren die Schulden der Stadt Verviers mit 111 Millionen Euro angegeben worden.
rtbf/moko