Die Bildungsministerin der Französischen Gemeinschaft, Valérie Glatigny, hat am Montag das ZAWM in Eupen besucht.
Gemeinsam mit ihrem DG-Kollegen, Unterrichtsminister Jérôme Franssen, hat sie verschiedene Werkstattklassen besucht.
Ziel des Besuchs war es, die duale Ausbildung in Ostbelgien kennenzulernen und mögliche Ansätze für eine Umsetzung in der FG zu prüfen. Minister Franssen sprach von einem Vorzeigemodell und einem echten Aushängeschild der DG.
Bei der dualen Ausbildung in Ostbelgien gibt es einen hohen Praxisanteil: Rund 80 Prozent der Ausbildungszeit verbringen die Lehrlinge in den Betrieben, 20 Prozent in der Berufsschule.
Die berufliche Bildung in der Französischen Gemeinschaft ist im Umbruch. Mit den Reformvorhaben im Bildungsbereich - insbesondere in den berufsqualifizierenden Sektionen - hat Ministerin Glatigny für Unmut unter Lehrern und Schülern gesorgt. Seit Monaten gibt es immer wieder Demonstrationen und Protestaktionen gegen die Sparmaßnahmen.
mitt/fk