Ein Großteil der Zugbegleiter des Bahndepots Liège-Guillemins streikt seit Samstagabend. Grund für den Protest ist der tätliche Angriff auf eine Kollegin.
Sie hatte im Bahnhof von Charleroi versucht, einen Streit zwischen Reisenden zu schlichten. Dabei kassierte sie zahlreiche Schläge, unter anderem im Gesicht.
Durch die Arbeitsniederlegung fielen seit Samstag rund 80 regionale Zugverbindungen aus. Nach Gewerkschaftsangaben werden die Zugbegleiter des Lütticher Depots die Arbeit voraussichtlich am Montag wieder aufnehmen.
rtbf/mh
Solche wilden Streiks sollten unterbunden werden. Es sind Akte der Selbstjustiz. Überall gibt es Bedrohungen und dergleichen. Aber nur bei TEC und SNCB gibt es diese wilden Streiks als Reaktion. Sie zeigen nur das privilegierten Arbeitsverhältnis von TEC und SNCB.
Der Reisenden und Berufstätigen, die für nichts etwas können, sind die Leidtragenden.
Warum laufen die Polizisten nicht regelmäßig durch die Züge? Die Polizisten könnten die Verdächtigen aufspüren und solche Gewalt vorbeugen