Sicherheit an Schulen nach Bränden in Kelmis im Fokus

Nach den vier Bränden in den vergangenen Wochen im Cesar-Franck-Athenäum in Kelmis soll sichergestellt werden, dass die Schulleiter über die nötigen Kompetenzen zur Sicherheit - darunter auch zum Brandschutz - und zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz verfügen.

César-Franck-Athenäum in Kelmis

Bild: BRF Fernsehen

Darum soll ein entsprechendes Modul in die Ausbildung für pädagogische Führungskräfte aufgenommen werden. Das erklärte Bildungsministerin Lydia Klinkenberg am Donnerstag im zuständigen Ausschuss des Parlaments.

„Dieses Modul wird derzeit durch den Fachbereich Pädagogik und die Gefahrenverhütungsberater des freien subventionierten Unterrichtswesens und des Gemeinschaftsunterrichtswesens ausgearbeitet. Da dieses Modul nicht nur für neue Schulleiter, sondern auch für Schulleiter, die bereits länger im Amt sind, wichtig ist, wird ebenfalls die Möglichkeit geprüft, dieses Modul als Weiterbildung für die erfahrenen Schulleiter ebenfalls vorzusehen“, so Klinkenberg.

Was den Brandschutz am CFA in Kelmis betrifft, so haben laut Klinkenberg in den letzten Tagen und auch noch in dieser Woche mehrere Versammlungen stattgefunden. Außerdem gab es eine Ortsbegehung mit der Feuerwehr, um auf potentielle Gefahrenquellen für den Brandschutz aufmerksam zu werden. Als weitere Maßnahme ist die Polizeipräsenz vor Ort verstärkt worden. Außerdem wird ein zusätzlicher privater Sicherheitsdienst gesucht, um das Gelände zu überwachen.

re/fk

7 Kommentare
  1. Frank Mandel

    Die Sicherheit in Schulen und Kindergärten ist nicht gewährleistet.
    Belgien sollte sich ein Beispiel an Portugal nehmen.
    Sicherheitspersonal und Kontrollen an jeglichen Eingängen.
    Warum?
    Weil es unsere Kinder wert sind.
    Aber die Ministerin schläft und erkennt die Zeichen der Zeit nicht.
    Völlig fehl am Platz, ohne über den Tellerrand zu gucken.
    Schlimm in jeglicher Hinsicht.

  2. Gudrun Hunold

    Sicherheitspersonal und Kontrollen am Eingang? Das verbitte ich mir als Mutter aber. Das wäre ja völlig überzogen.

  3. Andre Schmidt

    Herr Mandel, das ist schon übertrieben. So selten wie hier etwas passiert.
    (Dann würde es sich eher lohnen, wenn jeder Fahrkartenkontroleur und jeder Busfahrer von zwei schwerbewaffneten Leuten begleitet würde. Da wären sie nützlicher…).
    Und woher das Personal nehmen? Jetzt findet man ja schon kaum Arbeitskräfte. Das muss der Staat erst in den Griff kriegen. Arbeit soll sich lohnen.

    Für eine friedliche Gesellschaft statt deinem Polizeistaat! (Letzteres geht doch in Richtung ihres Vorschlages)

  4. Alexandre Müllender

    Frau Hunold und Herr Schmidt, wenn Ihre Kinder in einer Schule wären, die 4x innerhalb einer Woche gebrannt hat, so wie meine, würden Sie auch für Kontrollen sein. Was im Übrigen wohl sehr gut klappt, denn seitdem es Sicherheitspersonal im ACF gibt, ist nichts mehr vorgefallen.

  5. Nancy Schmitz

    Frau Hunold,

    und was würden Sie sagen wenn durch ein Brandstifter Ihr Kind zu Schaden kommen würde ?

  6. Rene Gouders

    Die Sicherheit der Kinder geht vor, Kontrolle ist besser.

  7. Peer van Daalen

    Frau Hunold | Sie sollten sich was schämen !!!

    Als Belgier mir portugiesischen Wurzeln weiß ich die hervorragende Arbeit des Sicherheitspersonals in Portugal vor den Schulen durchaus zu schätzen.

    Und gedealt wird da auch nicht auf den Schulhöfen …!