Spielwerk: Theaterspielen in den Ferien

Die Agora bietet vom 16. bis 18. August die zweite Ausgabe von "Spielwerk" im Triangel in St Vith an. Wie bei der ersten Ausgabe des Ferienateliers gibt es wieder Workshops für alle zwischen sechs und 25 Jahren.

Theaterpädagogik Agora (Bild: Inês Heinen)

Bild: Inês Heinen

Auf dem Programm des „Spielwerks“ stehen in diesem Jahr insgesamt vier Theater-Workshops für vier verschiedene Altersgruppen: für die Sechs- bis Achtjährigen, für die Neun- bis Elfjährigen, für die Zwölf- bis 14-Jährigen und für die 15- bis 25-Jährigen. „Mit unserem ‚Spielwerk‘ würden wir den Kindern gerne das Theaterspielen und das Theater an sich näher bringen“, erklärt die Verantwortliche Marie Dolders. „Das soll vor allem die sozialen Kompetenzen fördern: miteinander agieren, aufeinander eingehen und andere Perspektiven einnehmen.“

Die Sechs- bis Achtjährigen werden sich in ihrem Workshop mit Geräuschen auseinandersetzen. „Das übergeordnete Thema ist ‚Märchen‘. Drachen, Hexen, Feen – was machen die für Geräusche und wie kann man diese Wesen durch Geräusche auf der Bühne lebendig machen? Das ist der Kern dieses Workshops“, erklärt Agora-Pressesprecherin Sarah Dederichs.

Beim Ferienatelier der Neun- bis Elfjährigen geht es um den Körper. „Ziel des Workshops ist es, den Kindern in dieser Altersgruppe ein Gefühl dafür zu geben, wie sie mit dem Körper sprechen können und was sie mit Bewegung und Haltung nach außen tragen und aussagen können – nicht nur auf der Theaterbühne, sondern natürlich auch darüber hinaus“, so Dederichs.

Theaterpädagogik Agora (Bild: Inês Heinen)

Bild: Inês Heinen

Den Blick in die Zukunft richten die Zwölf- bis 14-Jährigen. „In dem Workshop wird die Fragestellung an die Kinder und jungen Menschen adressiert: Was stellt ihr euch unter eurer Zukunft vor? Was erhofft ihr euch von eurer Zukunft? Das Ganze wird dann in Form von Theaterübungen angegangen.“

Der Workshop für die 15- bis 25-Jährigen widmet sich mit „Romeo und Julia“ der Liebe. „15+ ist das Alter, wo Liebe anfängt, ein Thema zu sein, gleichzeitig ist das Thema auch noch ein bisschen mit Hemmungen und Scham behaftet“, so Dederichs. Und so gehe es in dem Workshop zum einen um die Frage ‚Was stellt ihr euch unter Liebe vor?‘, zum anderen aber auch um einen Realitätscheck. „Bei ‚Romeo und Julia‘ geht es ja darum, lieber tot als nicht zusammen verliebt sein. Findet das heute noch Anwendbarkeit? Identifizieren sich die Jugendlichen noch mit so einer Art Liebesgeschichte? Oder was würden sie verändern?“

Die Workshops beginnen täglich um neun Uhr. Kinderbetreuung wird bereits ab acht Uhr angeboten. Die Einschreibegebühr für sie Sechs-bis Achtjährigen liegt bei 40 Euro pro Kind, für die anderen drei Workshops bei 60 Euro pro Kind.

Anmeldungen zum „Spielwerk“ sind per Mail an spielwerk@agora-theater.net möglich. Alle Infos gibt es auch auf der Agora-Webseite.

Theaterpädagogik Agora (Bild: Inês Heinen)

Bild: Inês Heinen

sn/mg