Fahrschulbücher auf Deutsch sollen in der DG billiger werden

Wer in Ostbelgien seinen theoretischen Führerschein machen möchte, muss in Zukunft weniger Geld für das Übungsbuch auf Deutsch ausgeben.

Bei den Fahrschulen in Ostbelgien erhält man die deutsche Ausgabe des theoretischen Führerscheinbuchs für 45 Euro.

Illustrationsbild: Sarah Dederichs/BRF

DG-Ministerpräsident Oliver Paasch hat jetzt einer Firma aus Herentals (Wees Wegwijs) den Auftrag erteilt, der Deutschsprachigen Gemeinschaft jährlich 550 neue Fahrschul-Übungsbücher zu liefern. Diese sollen schon bald für 30 Euro erhältlich sein.

Die aktuellen Theorie-Bücher kosten 50 Euro. Der hohe Preis ist darauf zurückzuführen, dass sie in nur sehr geringer Stückzahl hergestellt wurden.

mitt/mh

3 Kommentare
  1. Martin Henke

    Trotzdem noch total 1995, dass für den belgischen Führerschein mit Büchern gelernt werden muss und die Sprache so eine große Hürde darstellt. Zum Vergleich: In Deutschland kann die Theorieprüfung in 15 Sprachen abgelegt werden und die Prüfungsvorbereitung selbstverständlich mit Lern-Apps stattfinden.

    Ich lasse mich in den Folgekommentaren gerne eines besseren Belehren 🙂

  2. Irmi Soentgen

    Das gesamte Verfahren der theoretischen deutschen Führerscheinprüfung in der DG ist tiefstes Mittelalter. Die übersetzten deutschen Fragen im Buch entsprechen nicht den Prüfungsfragen, Durchfallquote daher extrem hoch, man wird gezwungen nach zwei Fehlversuchen erneut Fahrschulkurs zu buchen, der Prüfungsraum eine Zumutung… da hilft auch nix, dass das Buch jetzt 20 Euro billiger wird.

  3. Andreas Engels

    Wird nur neu abgedruckt oder auch bearbeitet und korrigiert?

    Aktuell scheint es so zu sein, wer nur mit den aktuellen Unerlagen lernt, ohne Zusatzunterricht, fällt sicher durch bei der Prüfung.

    Wie sieht es mit der neuen Produkthaftung aus?
    „Ab 1.6.2022 haben Verbraucher in Belgien Anrecht auf eine vollständige Garantiezeit von zwei Jahren. Innerhalb dieser Frist müssen Hersteller und Verkäufer nachweisen, dass ein Käufer selbst verantwortlich ist, wenn ein Produkt schlecht oder gar nicht funktioniert.“