Insa Belux will Meinungen der Deutschsprachigen besser erforschen

Am Donnerstag startet mit Insa Belux das erste deutschsprachige Markt- und Sozialforschungsinstitut für Belgien und Luxemburg. In Zusammenarbeit mit dem GrenzEcho will Insa Belux die Meinungen der Deutschsprachigen stärker erforschen.

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / pressmaster

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Das deutschsprachige Belgien werde bei landesweiten Umfragen in der Regel außen vor gelasssen, so GrenzEcho-Geschäftsführer Olivier Verdin. Mit Insa Belux werde man für alle Regionen Belgiens repräsentative und wissenschaftliche Meinungsumfragen anbieten, auch für die Deutschsprachige Gemeinschaft.

Sitz von Insa Belux soll in der Gemeinde Burg-Reuland sein. Auch in Brüssel soll es ein Büro geben.

Insa Belux ist ein Ableger des deutschen Umfrageinstituts Insa-Consulere aus Thüringen. Es ist in Deutschland nicht unumstritten. Insa-Chef Hermann Binkert werden geschäftliche Verbindungen und Kontakte zur rechtsnationalen Alternative für Deutschland (AfD) nachgesagt.

belga/zeitonline.de/vk

5 Kommentare
  1. Keller Bernd

    Pardon, auch wenn die Sache überflüssig ist und nur Geld für nichts rausgeworfen wird.
    Ich zitiere mal Wiki :
    „Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums 2019 sprachen Politiker unterschiedlicher Parteien für die „unabhängige Meinungsforschung“ von INSA ihre Anerkennung aus. Auf der Jubiläumsveranstaltungen redeten sowohl der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) als auch der FDP-Parteivorsitzende Christian Lindner, sowie der damalige Parteivorsitzende der CDU Thüringen Mike Mohring. Unter den anwesenden Gästen waren zudem der Weihbischof im Bistum Erfurt Reinhard Hauke, der polnische Botschafter Andrzej Przyłębski, der Leiter der BILD-Parlamentsredaktion Ralf Schuler und der Geschäftsführer der Mediengruppe Thüringen Michael Tallai. Als Festredner sprach der indische Philosoph und Theologieprofessor Vishal Mangalwadi.“
    Klingt voll nach Nazi…

  2. Maria van Straelen

    Warum muss man sich immer und überall an Deutschland orientieren? Es gibt doch bestimmt auch unabhängige belgische Institute, die diese Wissenschaft beherrschen. Diese wissen auch gleich viel mehr über die belgischen Gegebenheiten und Zusammenhänge der Materie. Das wird bei den Thüringern nicht der Fall sein.

    Als wir in die DG zogen hiess es, hier wohnten die einzigen noch ‚richtigen‘ Belgier, nein hier wohnen oftmals die besseren Deutschen. Schade. Vom Inland hört man oft sehr wenig, ausser man kann es negativ mit Deutschland vergleichen

  3. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Soll die Meinung erforscht oder beeinflusst werden ?

    Irgendwielche AFD Chaoten braucht Ostbelgien nicht

  4. Andrea Fasch

    @ Herr Keller: Was in Deutschland nicht gemocht wir, ist rechts – die Nazikeule ist ein probates Mittel, um eine andere Meinung zum schweigen zu bringen.
    @ Frau Straelen – vielleicht sind sie jetzt in Deutschland wieder besser untergebracht?
    Ich empfinde das Rad immer neu erfinden zu müssen schon sehr lästig und Kostenintensiv damit am Ende das selbe rauskommt.

    Meinungsforschung – jamei – erstens – Trau keiner Statistik die du nicht selber manipuliert hast.
    Und leider sprechen die Umfrager der Belgischen Statistik meist nicht Deutsch. Was hier anruft, spricht leider immer nur Französisch – weder Flämisch noch Englisch sind im Angebot. Von Deutsch wollen wir mal gar nicht anfragen.

  5. Edgar Michaelis

    Geld verlangen, für ihre Zeit und Meinung… dann hört der Spuk sofort auf !