Verbot privater Zusammenkünfte: Auch Proben von Amateurkunst-Vereinen betroffen

In vielen Vereinen in Ostbelgien hat die Nachricht wohl Irritationen ausgelöst: das vom letzten Konzertierungsausschuss beschlossene Verbot privater Zusammenkünfte in Innenräumen betrifft auch die Amateurkunst-Vereine. Demnach dürfen sie aufgrund dieser Corona-Schutzmaßnahme nicht zu Proben zusammenkommen.

Bild: Raffaela Schaus/BRF

Auch Chorproben sind vorerst nicht länger möglich - auf dem Bild ist eine Probe des Chors "Carmina Viva" im Jahr 2020 zu sehen (Illustrationsbild: Raffaela Schaus/BRF)

Kulturministerin Isabelle Weykmans ließ dies am Dienstag in einem Schreiben an die Vereine mitteilen – allerdings mit dem Hinweis, dass sie und ihre Amtskollegen aus den beiden anderen Gemeinschaften nicht damit einverstanden seien und bei der Föderalregierung um eine Anpassung dieser Maßnahme bitten würden. Dennoch habe die Regelung bis zu einer eventuellen Änderung Gültigkeit.

Die Regelung wurde vom Konzertierungsausschuss am vergangenen Freitag beschlossen. Im Gegensatz zu sportlichen Aktivitäten in Innenräumen sind Musik-, Chor- oder Theaterproben demnach verboten – öffentlich auftreten dürften die Vereine jedoch gemäß der geltenden Corona-Bestimmungen, wie etwa der Nutzung des CST.

Der nächste Konzertierungsausschusses tritt am Freitag zusammen.

mb

2 Kommentare
  1. Zilles paul

    Proben untersagt aber Auftritte erlaubt … die Tuba Posaune oder Klarinette am besten mit Maske spielen …Ironie Ende

  2. Ralf Zilles

    Hallo Paul, gestern sagte mir ein Bekannter, man solle die Auftritte als Proben tarnen…wäre auch eine Möglichkeit. Ansonsten: Concerte ohne Probe davor enden eher in Katzenmusik…