Fans von Zulte Waregem haben die Opfer der Hochwasserkatastrophe noch nicht vergessen

In der Not werden oft Grenzen überwunden, das hat auch die Hochwasserkatastrophe eindrucksvoll gezeigt. Fußballfans von Zulte Waregem haben nach dem Hochwasser ordentlich mitgeholfen und waren am Samstag wieder in Eupen, um zu sehen, wie sich die Situation für die Betroffenen in den letzten Monaten entwickelt hat. Auch diesmal kamen die Fans nicht mit leeren Händen.

Fans von Zulte Waregem haben erneut die Eupener Unterstadt besucht (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Fans von Zulte Waregem haben erneut die Eupener Unterstadt besucht (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Die Fans des Fußballcubs Zulte Waregem, die schon im Sommer tatkräftig mit angepackt haben, waren am Samstag wieder in Eupen, um die Opfer der Hochwasserkatastrophe zu besuchen. Die Freude über das Wiedersehen war groß. Rund drei Monate nach dem beherzten Einsatz der Truppe aus Westflandern hat sich das Bild in der Malmedyer Straße nicht deutlich verbessert.

Auch diesmal kommen die Fans nicht mit leeren Händen. Eine große belgische Baumarktkette spendet 20.000 Euro in Form von Gutschriften für die Betroffenen. Für die Fans aus Westflandern ist ihr Beitrag nur ein kleiner Stein, wie sie sagen. Die Betroffenen freuen sich sehr über die mitgebrachte Hilfe aus Westflandern.

Trotz all der Strapazen der letzten Monate haben die Anwohner der Malmedyer Straße ihr Lächeln noch nicht verloren. Langsam wird es aber immer schwieriger mit der Geduld. Knapp vier Monate nach der Hochwasserkatastrophe wollen die Bewohner der Malmedyer Straße endlich wieder zurück in ihre Häuser.

Christophe Ramjoie