Städteregion Aachen: Wieder Inzidenzstufe 1 mit neuen Corona-Maßnahmen

In der Städteregion Aachen gilt wieder die Inzidenzstufe 1.

Corona-Test (Bild: David Pintens/Belga)

Bild: David Pintens/Belga

Damit greifen automatisch wieder Infektionsschutzmaßnahmen. Dazu gehört neben Kontaktbeschränkungen unter anderem eine generelle Maskenpflicht in Innenräumen. Für den Einzelhandel gilt wieder eine Flächenbegrenzung von einem Kunden je angefangene zehn Quadratmeter.

Allein in der Stadt Aachen sind aktuell 152 Menschen nachgewiesen mit dem Corona-Virus infiziert.

mit/mb

7 Kommentare
  1. Roger Hermann

    Und schon wieder eine sehr fördernde Meldung.
    Diese Berichte gehen einem so etwas von auf dem Nerv ! Wozu die ganze Impferei wenn dann wieder alles begrenzt wird.
    Also in Richtung Herbst / Winter wieder in Belgien Sport / kiltur / Freizeit , etc … begrenzt werden, kann ich mir vorstellen das es scher schwere proteste mit nicht zu definierender Gewalt vorzusehen sind. Ich glaube nicht das die Bevölkerung sich nochmals einsperren läst, denn dann hat dasganze Impftheater nämlich gar nichts gebracht !

  2. Margarete rossberg

    Was ist bitte Inzidenz 1?

  3. Guido Scholzen

    Verrückte Welt, wo sich die Ungeimpften vor den Geimpfen fürchten müssen, und auch umgekehrt. Zum Glück hat die Politik ja den variablen Inzidenz-Wert, da kann nix mehr schiefgehen.

  4. Lutz-René Jusczyk

    @Margarete Rossberg; Um auf Deine Frage zu antworten: Das sind die Maßnahmen, die bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 10,1 und 35 in Geltung sind.
    Meines Erachtens, auch mit Blick auf das benachbarte Ausland, völlig übertrieben, denn es gilt bspw. wieder eine Registrierungspflicht in Gottesdiensten, sowie in Cafés, Restaurants etc..

  5. Margarete Rossberg

    Danke Lutz

    Natürlich ist das übertrieben.
    Belgien hat mittlerweile einen Inzidenzwert von über 90.
    Deutschland gesamt 17.

    Wenn jeder Bürger Verantwortung übernimmt für sich und andere dann wäre so ein Theater nicht nötig.

    Alle über 60 ein drittes mal impfen und gut ist.

    Bin mal gespannt wie das in England ausgeht.
    England sagt es nicht, aber setzt auf Durchsuchung.

  6. Lutz-René Jusczyk

    In England gehen die Neuinfektionen rapide zurück, ebenso in den Niederlanden, auch wenn die Sieben-Tage-Inzidenz mit gegenwärtig 297 bzw. 191 noch immer recht hoch ist.
    Was die Hospitalisierungen in beiden Ländern anbelangt, sind jene vergleisweise niedrig, da die vulnerablen Gruppen weitgehend geimpft sind.
    Das zeigt auch, wie wenig aussagekräftig der Inzidenzwert allein für sich genommen ist.
    Um die Lage angemessen einschätzen zu können, müssen unbedingt weitere Parameter berücksichtigt werden.
    An einer Herdenimmunität führt meines Erachtens kein Weg vorbei; die Alternative wären erneute Lockdowns im Winter.
    Johnson hat den Zeitpunkt der Lockerung ungeachtet aller berechtigten Kritik gut gewählt.

    Ab Sonntag wird es wohl die Pflicht geben, bei der Einreise nach Deutschland einen Impfnachweis, ein Genesenenzertifikat oder einen negativen Coronatest vorzulegen; ausgenommen sind Personen unter 12 Jahren.
    Angesichts der Tatsache, dass sich inzwischen jeder impfen lassen kann, denke ich, dass jene Maßnahme sinnvoll ist, denn je mehr Menschen gegen das Coronavirus geimpft sind, desto schneller wird die Pandemie überwunden.

  7. Dieter Heinemann

    In der Städteregion Aachen mit ihren ca. 557000 Einwohnern haben wir, bei einer aktuell stagnierenden Inzidenz von derzeit ca. 21-22, lt. DIVI Register derzeit 5 (in Worten Fünf) Covid Patienten auf Intensivstationen in Behandlung. Dieser Wert, ich beobachte ihn konsequent seit Monaten, liegt und lag in den vergangenen Wochen stabil zwischen 3 und 6! Als wir zuletzt bei einer 3er Inzidenz lagen (letzten Monat?) war der Wert deutlich höher, so um die 20 Patienten.
    Das zeigt m.E. sehr schön die Aussagekraft des Inzidenzwertes, nämlich so gut wie gar nichts.
    Man bekommt mittlerweile den Eindruck als das sich gewisse Herrschaften so sehr an den Zustand des Im-Fokus-stehen gewöhnt haben, das sie mit aller Macht versuchen ein Weltuntergangs Szenario künstlich aufrecht zu erhalten, damit sie schön weiterhin regelmässig ihre Pressekonferenzen abhalten können in denen sie ja immer – schön im Mittelpunkt stehend – ihr Ego aufpolieren können.