Eupener Kirmes in den Startlöchern – Schausteller haben bereits ihre Plätze eingenommen

Am Freitagnachmittag geht es los - die Eupener Nikolaus-Kirmes startet. Es ist die erste richtig große Kirmes in diesem Jahr. Und dann heißt es fünf Tage lang "Halligalli" - wobei auch da mal wieder gewisse Corona-Regeln beachtet werden müssen. Am Mittwochabend haben die meisten Schausteller schon ihren Platz im Zentrum der Stadt eingenommen.

Bild: Lena Orban/BRF

Eupen: Aufbau der Oberstädter Kirmes (Bild: Lena Orban/BRF)

Mit ihren großen LKW und Anhängern versuchen die Schausteller am Mittwochabend ihren Platz in der Eupener Innenstadt zu finden. Auch Steve Tenaerts ist mit seiner Familie vor Ort. Seit Generationen betreiben sie einen Luna Park. Er freut sich sehr, wieder auf der Eupener Kirmes zu sein – einer der größten in der Region.

Nachdem die Kirmes im letzten Jahr ausfallen musste, hat die Stadt Eupen alles daran gesetzt, die Kirmes durchzuführen. Allerdings gelten auch hier Coronamaßnahmen, an die sich die Schausteller halten müssen. Ein Protokoll muss befolgt werden. Es gelten ähnliche Regeln wie für Wochen- und Flohmärkte.

Die Besucherzahl auf dem Kirmesgelände ist begrenzt – im Bereich Klötzerbahn-Gospertstraße-Werthplatz dürfen sich maximal 970 Besucher gleichzeitig aufhalten. Auf dem Parkplatz Bergstraße sind es nur 195 Personen. Auch die Ein- und Ausgänge sind klar geregelt, erklärt Bürgermeisterin Claudia Niessen: „Es gibt Eingänge und Ausgänge, jeweils vier, einen Ein- und Ausgang auf dem Parkplatz Bergstraße für diesen Bereich. Dann gibt es einen Eingang an der Friedenskirche/Klötzerbahn, dann gibt es einen Eingang am Hook und einen am Reiterdenkmal. Außerdem gilt für Erwachsene und Kinder über zwölf Jahre eine Maskenpflicht.

51 Schausteller haben in diesem Jahr zugesagt – das sind nur neun weniger als 2019. Ihnen kommt die Stadt sogar entgegen, sie erlässt ihnen die Standgebühren. Im Vorfeld sind viele Arbeitsstunden in die Organisation der Kirmes geflossen, sagt Niessen.

Da im Kirmes-Bereich auch viele Cafés und Restaurants ansässig sind und nicht jeder unbedingt die Kirmes besuchen möchte, haben die Organisatoren auch dort versucht, eine Lösung zu finden, erklärt die Bürgermeisterin weiter: „Die Restaurants hinterlegen bis zu einer gewissen Uhrzeit eine Liste von Gästen, die sie erwarten und die wird den Sicherheitsdiensten hinterlegt und die Leute haben dann auch prioritär Zugang. Das ist auch so mit den Restaurants abgesprochen, die können ihre Gäste entsprechend informieren.“

Die Anwohner haben von der Stadt Eupen Passierscheine erhalten, damit ihnen keine langen Wartezeiten entstehen. Allerdings bittet Claudia Niessen hier um Verständnis, denn „die Sicherheitsdienste wissen nicht unbedingt, ob der Onkel oder die Tante da wohnen usw. – also da muss man ein gegenseitiges Miteinander üben“.

Am Freitagnachmittag um 16 Uhr öffnet die Eupener Nikolaus-Kirmes. Dann wird sich zeigen, ob das Konzept aufgeht. Wer vor einem Besuch auf Nummer sicher gehen will, kann auf der Webseite der Stadt Eupen nachschauen, wie ausgelastet das Kirmesgelände ist. So kann eine lange Wartezeit vielleicht vermieden werden.

Lena Orban

Ein Kommentar
  1. Nancy Schmitz

    Schön wäre es wenn die Hinweisschilder auf deutsch wären !