Osterferien: Neue Feriengäste aus dem Inland entdecken die ostbelgische Natur

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Schutzmaßnahmen haben auch in Ostbelgien Folgen für den Tourismus. In den zu Ende gehenden Osterferien waren bei den Beherbergungszahlen sehr unterschiedliche Tendenzen zu erkennen.

Wandern in Ostbelgien

Wanderer auf der Warchetour (Bild: TAO)

Die Tourismusagentur Ostbelgien hat zum Ende der Osterferien bei ihren 176 Partnerbetrieben eine Online-Umfrage durchgeführt.

Hotels des gehobeneren Segmentes, vor allem in den touristischen Anziehungsorten, meldeten eine insgesamt sehr gute Auslastung – im Gegensatz zu isolierteren Einrichtungen im ländlichen Raum.

Die Übernachtungszahlen bei den Anbietern von Ferienwohnungen, Herbergen und Campings spiegeln die aktuellen Corona-Maßnahmen wider: In den kleinen Ferienunterkünften und auf den Campingplätzen entsprach die Zahl der Gäste der aus Vor-Corona-Zeiten. Ferienhäuser mit größeren Kapazitäten und Herbergen erhielten jedoch kaum Buchungsanfragen.

Wie aus der Erhebung der Tourismusagentur weiter hervorgeht, gab es auffällige Veränderungen im Buchungsverhalten der Besucher. So gab ein Großteil der Unterkünfte an, viele der Gäste seien Neukunden gewesen, die aufgrund des Verbots von Auslandsreisen einen Aufenthalt in Ostbelgien wählten. Außerdem reservierten 90 Prozent der Gäste ihren Urlaub kurzfristig, das heißt frühestens drei Wochen vorher.

Mit Blick auf die weitere Saison sind Prognosen nach Angaben der Tourismusagentur Ostbelgien schwierig wegen der Planungsunsicherheit auf Seiten der Kunden. Neben gutem Wetter hoffen die Akteure jetzt erst einmal auf die Öffnung der Terrassen und der Außen-Gastronomie.

Margit Hebertz