Oxfam Trailwalker findet statt

Lange Jahre war der Oxfam Trailwalker ein fester Bestandteil des regionalen Veranstaltungskalenders. Seit 2019 hat man die Deutschsprachige Gemeinschaft jedoch verlassen, um den Gästen eine neue Strecke bieten zu können. Corona hat es den Organisatoren seit 2020 nicht gerade einfach gemacht.

Oxfam Trailwalker 2018 (Archivbild: Chantal Delhez/BRF)

Archivbild: Chantal Delhez/BRF

Solche Bilder zeichnen den Oxfam Trailwalker aus. Und das schon seit vielen Jahren. Die beste Nachricht direkt zu Beginn: Der Oxfam Trailwalker findet in diesem Jahr statt, wenn auch leider nicht mehr in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Die Organisation läuft bereits seit längerem und die Verantwortlichen haben versucht, die Veranstaltung den Gegebenheiten anzupassen.

Mit dem nötigen Respekt widersetzt man sich dem Virus. Für den guten Zweck lohnt es sich, zu kämpfen. Optimistisch blickt man dabei in die Zukunft. Einen Trailwalk wie im vergangenen Jahr, bei dem Teams 100 Kilometer auf beliebiger Strecke abwandern konnten, möchte man vermeiden.

Dementsprechend detailliert liegt auch schon die Route vor, die die Wanderer und Läufer durch die Wälder um Saint Hubert führt. Dabei hat man immer darauf geachtet, dass Abstände eingehalten werden können. Selbst an den Check-Points. Die Resonanz ist bereits groß. 201 Teams haben sich bis jetzt für die 100 Kilometer der 14. Ausgabe des Oxfam Trailwalker angemeldet – wie immer Teams aus Belgien und darüber hinaus, aber auch aus der DG.

Viele bleiben mit der Veranstaltung in Verbindung, auch wenn sie die Region verlassen hat. Kann der Trailwalker irgendwann wieder in die DG zurückkehren? Ist es am Ende vielleicht kein Abschied für immer?

Was unter dem Strich zählt, ist der gute Zweck. Egal ob in Ostbelgien oder in Saint-Hubert. Je mehr Teams, desto besser.

Der Oxfam Trailwalker findet am 28. und 29. August statt. Start und Ziel ist zum zweiten Mal in Saint-Hubert. Bis zum 31. Juli kann man sich noch anmelden.

Robin Emonts

Ein Kommentar
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Das wird ganz genauso wieder ins Wasser fallen wie das „Osterzeltlager“ in Eupen dieses Jahr. Mit dem Geld geht sicher was anderes was nicht durch COVID in letzter Minute am Platzen ist.