Zufahrtsstraßen zum Venn gesperrt – Keine Ausnahmen für Anlieger

Seit dem Neujahrsmorgen sind die Zufahrtsstraßen zum Hohen Venn gesperrt. Grund war der hohe Ansturm von Touristen auf die Region. Der führte teilweise zu Verkehrschaos und die Behörden machten sich Sorgen um die Belastung für die Natur.

Zufahrtsstraßen zum Venn gesperrt - Keine Ausnahmen für Anlieger (Bild: Andreas Lejeune/BRF)

Schon letztes Wochenende waren die Zufahrtsstraßen zum Venn gesperrt (Bild: Andreas Lejeune/BRF)

Gewisse Straßen, wie beispielsweise die N68 von Belle-Croix Richtung Sourbrodt, sind zwischen 8 und 17 Uhr nur für Rettungsdienste und den Busverkehr zugänglich. Sylvain Dohogne, Hauptinspektor der Polizeizone „Fagnes“ berichtet, dass die Sperrung auch für Anlieger gilt. Das habe teilweise zu Unverständnis geführt. „Viele haben geglaubt, sie könnten das Venn passieren, aber das ist nicht der Fall.“

Am Freitag suchten trotz allem weiterhin viele Menschen den Weg ins Venn. Zwischen Eupen und dem Parkplatz Drossart hielten viele Autos am Straßenrand.

Auch der Parkplatz stand voll Autos. Laut Inspektor Dohogne war der Grund ein Kommunikationsproblem, welches ab Samstag aber gelöst sein soll.

Zufahrtsstraßen zum Venn gesperrt: Parkplatz Drossart trotzdem voll (Bild: Andreas Lejeune/BRF)

Zufahrtsstraßen zum Venn gesperrt: Parkplatz Drossart trotzdem voll (Bild: Andreas Lejeune/BRF)

Andreas Lejeune

11 Kommentare
  1. Ulrich Schumacher

    Sperrung von Parkplätzen, na ja, es soll ja gegen Corona-Infektionen helfen, wenn die Menschen nicht zu nahe zusammenkommen.
    Wieso aber wird der Durchgangsverkehr gesperrt? Welche Gefährdungsgrundlage zwischen Eupen und Monschau liegt denn da vor?

  2. Anja Wotschke

    Sylvain Dohogne, Hauptinspektor der Polizeizone „Fagnes“ berichtet, dass die Sperrung auch für Anlieger gilt. Das habe teilweise zu Unverständnis geführt. „Viele haben geglaubt, sie könnten das Venn passieren, aber das ist nicht der Fall…..und wie machen das Berufspendler die nach Eupen zur Arbeit müssen ? Die müssen je nach Wohnort ellenlange Umwege in kauf nehmen ohne dafür extra Geld zu bekommen um zur Arbeitsstelle zu gelangen und wie man ja sieht, die Sperrung hat heut nix gebracht und so wirds auch morgen und Sonntag sein und wenn die schon das fahren übers Venn verbieten dann bitte auch für alle Fahrradfahrer, gleiche Massnahmen für alle !

  3. Joseph Kalff

    Das ist der Anfang des Polizei Staates

  4. Guido Scholzen

    Nein, es ist nicht 1. April, sondern es ist 1. Januar.
    Die Meldung ist real.
    Auch Grenzschliessungen sind im grunde nichts anderes als Straßensperrungen, wie diese misslungene Aktion auf dem Hohen Venn.
    Die Corona-Quatsch-Liste ist wieder um eine Attraktion reicher.
    Leider fällt der Karneval aus, um sich darüber lustig zu machen.

  5. Patrick Falter

    Wie kommt es dann, dass auf dem Parkplatz Baraque Michel um 17h10 geschätzte 50 Autos stehen( eher mehr)!!??
    Touristen mit Schlitten auf den Feldern sind?? Auf Botrange standen einige Wohnmobile und Autos!!??

  6. Jean-Pierre DRESCHER

    U. A. wegen der Pendlerproblematik halte ich für wichtig, dass Landwirtschaft, Milchwagen und Vennliner durchgelassen werden.

    In den Tagesrandlagen Abends und ganz früh morgens wird erstrecht jetzt wegen der Vollsperrung des Venns ein verbessertes Busangebot mit einem Notfahrplan für alle Anschlüsse von den Knotenpunkten der TEC in die umliegenden Doerfer gebraucht.

  7. Frank De Muyter

    Selbst Taxis ist es nicht erlaubt das Venn zu durchfahren.
    Wir sind Öffentliches Verkehrsmittel genau wie die TEC Busse.
    Wenn jemand sich im Venn verirrt hat ist das Taxi oft die letzte Chance.Da muß man wohl die Polizei oder Krankenwagen rufen.
    Ein Hoch auf unsere Politik die immer wieder Unverständnis schafft.

  8. Heyen Franz

    Ein Schlag ins Gesicht für alle die übers Venn fahren müssen um zur Arbeit zu kommen. Sei es im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim Frühschicht oder Spätschicht einfach eine Frechheit Ich wünsche, Menschen wären wie Geldscheine. Man könnte sie gegen die Sonne halten und sehen, ob sie echt oder falsch sind.

  9. Benny Appelt

    So sind sie halt unsere lieben Politiker, in diesem Fall der Fürst von Provinzgouverneur JAMAR. Solange es einen selber nicht betrifft, kann man doch hübsch solche Entscheidungen treffen. Daran lässt sich aus hiesige Bewertung nur ableiten wie sehr diese Bürokraten an Bodenhaftung verloren haben. Es hätte sicher weniger eibgreifenden Mittel und Möglichkeiten gegeben, aber da Herr JAMAR wohl selbst nicht Betroffener ist, interessiert es ihn eben nicht!

  10. Carla Riedel-Verhulst

    Ich habe Verständnis für die Pendler, a er warum werden nicht die beschimpft, denen dieses Chaos zu verdanken ist, die „Schnee“-Touristen, die der Meinung sind, sie hätten jedes Recht. Beschwert euch doch mal bei denen, aber das geht ja nicht mehr, sind ja Tagestouristen, also wieder weg aus dem Venn. Es ist wie hier bei uns im Sauerland. Ihren Müll und das Chaos den Einheimischen zurücklassen. Super Start ins neue Jahr 🙌. So bekommen wir alle, die Pandemie NICHT in den Griff.

  11. Heyen Franz

    Ja gebe ihnen ja Recht Frau Riedel – Verhulst. aber wen bestraft man denn mit der Sperrung, das sind doch die Pflegerinen und Pfleger die sich übers Wochenende für die Corona Patienten aufopfern. Wären unsere Politiker so schlecht bezahlt wie die, dann würden die überhaupt nichtmehr übers Venn fahren . Nein die Pflegerinen und Pfleger haben nicht das dicke Auto mit Chauffeur, was auf die Kosten der Allgemeinheit läuft. Schämt euch, aber ich gehe davon aus das die das Wort gar nicht kennen.