Gedenken an Alysson: Ungenehmigte Demonstration in Lüttich

In Lüttich haben rund 150 Menschen bei einer Gedenkveranstaltung auf das Schicksal der jungen Barbierin Alysson aufmerksam gemacht. Die Menschen ließen weiße Luftballons zu Ehren der Verstorbenen aufsteigen.

Gedenken an Alysson: Ungenehmigte Demonstration in Lüttich (Bild: Laura Salamon/Belga)

Bild: Laura Salamon/Belga

Unter den Demonstranten waren viele Selbstständige. Sie beklagten erneut, die unhaltbare Situation, in die sie durch die Zwangsschließung ihrer Geschäfte geraten sind.

Weil sie wegen des Lockdowns in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, hatte sich die 24-Jährige Anfang der Woche das Leben genommen.

Die Veranstaltung am Bahnhof von Guillemins war nicht genehmigt.

rtbf/dop

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4 Kommentare
  1. marcel Scholzen eimerscheid

    Wenn von Staatswegen Geschäfte schließen müssen, muss der Staat auch für einen finanziellen Ausgleich sorgen.

    Es sind die kleinen Leute, die die Coronakrise besonders negativ zu spüren bekommen. Und das wird langfristig nicht ohne Folgen bleiben. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt und da müssen sich unsere Damen und Herren Postenjäger rechtfertigen.

  2. Dieter Leonard

    Wenn alle Politiker „Postenjäger“ sind, darf man manchen Kommentatoren sicher als frustrierten, weil gescheiterten Postenjäger bezeichnen.

  3. marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Leonard.

    Mein Scheitern sehe ich von der positiven Seite.

    Ich arbeite lieber im Schweiße meines Angesichts als Handwerker.

  4. Norbert Schleck

    Certain Renard Gascon, d’autres disent Normand,
    Mourant presque de faim, vit au haut d’une treille
    Des raisins mûrs apparemment,
    Et couverts d’une peau vermeille.
    Le galand en eût fait volontiers un repas ;
    Mais comme il n’y pouvait atteindre :
    „Ils sont trop verts, dit-il, et bons pour des goujats. “
    Fit-il pas mieux que de se plaindre ?
    (Jean de La Fontaine – 1668)

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