Antoniadis fordert ein differenziertes Verständnis der Corona-Statistiken

Neuinfektionen, Hospitalisierungen und Sterbefälle: Das sind eigentlich die drei am häufigsten genannten Parameter, wenn es um die Corona-Pandemie geht. Dass in diesem Zahlenwald auch mal der Überblick verloren geht, ist keine Überraschung.

Antonios Antoniadis (Bild: CK/PDG)

DG-Minister Antonios Antoniadis (Bild: CK/PDG)

Gesundheitsminister Antonios Antoniadis fordert, in der Analyse der Corona-Pandemie unterschiedliche statistische Parameter einzubeziehen. Die Anzahl Neuinfektionen alleine reiche zur richtigen Einschätzung der Lage nicht aus.

Antoniadis betont, dass die Situation im März noch eine andere gewesen sei als heute. Dementsprechend sollten auch die verschiedenen Zahlen anders gewichtet werden. Antoniadis hofft, dass eine klarere und differenziertere Kommunikation zum Einhalt der Corona-Regeln beiträgt: „Die Anzahl Infektionen an sich, und das habe ich ja schon im Parlament letzte Woche im Rahmen der Regierungskontrolle gesagt, aber auch schon davor, ist von zweitrangiger Bedeutung, insofern man nicht weiß, was mit diesen Leuten genau passiert ist.“

„Heute haben wir viel breitere Testkapazitäten, man testet also mehr. Und da spielt es eine Rolle, wie das Verhältnis zwischen der Anzahl Tests, die man durchführt und der Anzahl Menschen, die ein positives Ergebnis haben, ist. Das muss man sich dann anschauen.“

Andreas Lejeune

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150