Eupener Krankenhaus auf zweite Welle vorbereitet

Das St.-Nikolaus-Hospital in Eupen ist auf eine zweite Corona-Welle vorbereitet. Das Krankenhaus beobachtet das aktuelle Infektionsgeschehen mit wachsender Sorge.

Bild: Manuel Zimmermann/BRF

St. Nikolaus-Hospital Eupen (Bild: Manuel Zimmermann/BRF)

Sollten jedoch wieder deutlich mehr Menschen in der Region erkranken, stünden Räume, Personal, Schutzkleidung und Regeln bereit, so das Krankenhaus in einer Mitteilung.

Bis zu 35 speziell vorbereitete Behandlungsplätze stünden bereit, die binnen 48 Stunden wieder für Covid-19-Patienten genutzt werden könnten.

Ab nächster Woche verdoppelt das Krankenhaus außerdem seine Kapazitäten beim mobilen Testen. Mit ärztlicher Verordnung und einer Terminabsprache mit dem Labor des Hospitals können Menschen aus ihrem Auto heraus auf dem Gelände des Krankenhauses getestet werden.

mitt/lo

3 Kommentare
  1. Ingo Blees

    Welche Entwicklung wird denn mit Sorge beobachtet? Die in Eupen selbst kann es nicht sein, da liegt laut interaktiver Karte von Sciensano – die der BRF an anderer Stelle auch verlinkt hat – die Zahl Neuinfektionen der letzten 7 Tage bei Null. Nachbargemeinden sehen teils gefährlich dunkler aus. Ein Klick auf die nächst dunklere Schattierung meldet dann z.B. für Jalhay eine „kumulative Inzidenz“ von 23 – weil die 2 realen Fälle bei 8500 Einwohnern auf 100.000 als Referenzwert hochgerechnet werden, um die sog. Inzidenz zu errechnen – keine reale Größe. In Limbourg sieht es noch dramatischer aus, eine Inzidenz von 85, höchste Warnstufe dunkelgrün. Warum? Weil die realen 5 Fälle auf Basis der 5900 Einwohner wieder auf 100.000 hochgerechnet werden. Das sieht weniger nach einer Welle und mehr nach Alarmismus aus. In manchen Gegenden Belgien wird es sicher schlimmer, für viele Gemeinden ist das aber nach Datenlage nicht nachzuvollziehen.

  2. Uwe Chemnitz

    Seit den Pannen die sich Sciensano erlaubt hatte, habe ich mein Vertrauen in dieses Institut und dessen Statistiken vollkommen verloren.

  3. Kukenheim Eddy

    Es ist traurig dass man die Bevölkerung so versucht zu Intimidieren durch so viel
    Unsinn zu erzählen . keiner glaubt es mehr. Eines Tages kommt die Reaktion sowie jetzt in Berlin und Rotterdam.
    Die Verantwortlichen müssen jetzt mal langsam verstehen dass der Herr Van Ranst ein Hochstapler ist und gar keine richtige Studien gemacht hat als Viriloge.
    Kann man alles lesen in ,, Viruswaanzin.be