Tag der Fritte am 1. August: Wie man sie richtig macht

Sie ist goldbraun, außen knusprig und innen weich: die perfekte belgische Fritte. Am 1. August wird sie gefeiert. Aber wie wird sie richtig zubereitet?

Echte belgische Fritten gibt es zum Beispiel in der Fritüre Peters in Amel (Bild: Thierry Cornely/BRF)

Echte belgische Fritten gibt es zum Beispiel in der Fritüre Peters in Amel (Bild: Thierry Cornely/BRF)

Das Basiswissen zur belgischen Fritte ist bekannt: Gebacken wird die echte Fritte zwei Mal bei unterschiedlichen Temperaturen und in Rinderfett („Blanc de boeuf“). Die Fritüre Peters in Amel – bei einem Wettbewerb vom Kurier-Journal zur „besten Fritüre der Region“ gekürt – backt bei 140 und 170 Grad.

Auch die Kartoffelsorte spielt eine Rolle. „Aus der Bintje macht man eigentlich die besten Fritten. Die werden dann zwölf Millimeter dick geschnitten, kommen zum Vorbacken in ein Fett, das eigentlich nur zum Vorbacken gebraucht wird“, erklärt Wilfred Mathey. Das Vorbacken dauert etwa fünf bis zehn Minuten – ein echter Frittenbäcker hört, wann sie fertig sind, denn dann „singen sie“.

„Nach dem Vorbacken werden sie ausgelegt, können in Ruhe abtropfen und am besten etwas abkühlen. Im zweiten Fett werden sie bei 170 Grad nachgebacken. Dabei wartet man natürlich, bis sie schön goldbraun sind.“ Die Zeit variiert je nach Menge und Art der Kartoffel, ist aber deutlich kürzer als beim ersten Durchgang.

Tag der Fritte am 1. August: Wie man sie richtig macht

Sie ist goldbraun, außen knusprig und innen weich: die perfekte belgische Fritte. Morgen (1. August) wird sie gefeiert. Damit ihr vorbereitet seid, haben wir in der Fritüre Peters in Amel zugeschaut, wie sie richtig zubereitet wird. Alle Details hier: https://brf.be/regional/1399953/

Geplaatst door BRF Nachrichten op Donderdag 30 juli 2020

„Viele Leute mögen es nicht, aber normalerweise wird die belgische Fritte mit normalem Salz gesalzen. Kein Salz mit irgendwelchen Zusätzen, Paprika oder so“, unterstreicht Wilfred Mathey.

Serviert wurden Fritten ursprünglich in einer spitzen Karton-Tüte. Viele entscheiden sich heute aber für die praktischere Karton-Schale. „Leute wie z.B. LKW-Fahrer oder Leute, die auf der Durchreise sind, nehmen so ein viereckiges Schüsselchen, denn dann können sie es absetzen und es isst sich einfacher.“

Nicht fehlen darf die Soße. Anfangs wurde Senf zur belgischen Fritte serviert, heute entscheiden sich die meisten für Mayonnaise. Die Auswahl ist groß. „Die verschiedenen Soßen, die gebraucht werden, sind die handelsüblichen wie Mayonnaise, Tomatenketchup, Andalouse. Man hat natürlich auch ein paar exotischere Soßen wie Hannibal oder eine süßere Soße. Was man gerne möchte.“

Katrin Margraff

3 Kommentare
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Ich weiß vielen gefällt das teure Rinderfett.

    Doch viel besser schmeckt die gute Fritte mit Erdnussfett. Liegt nicht so schwer im Magen und ist für Vegetarier geeignet.

    Gut abtropfen lassen bei England-typischen 12 mm Dicke! Sonst macht der Darm schlapp.

  2. Juergen Lucht

    Wenn ich hier in Nord Deutschland meine belgischen fritten mache Habe Ich ein Stück Heimat Zuhause

  3. Alfons van Compernolle

    Juergen Lucht : Die Pommes in Deutschland , auch im Norden, kommen meistens von Stoever und schmecken sehrviel anders als die Belgischen !
    Belg.-Fritten sind das Beste auf dem Markt und nicht nur alleine ein Stueck Heimat.
    Das ganze ganz gleich von wo die Fritten auch immer kommen, hat einen Nachteil:
    mir hat es 9.kg mehr an Lebendgewicht gebracht.
    Darum gibt s bei mir nur noch 2x pro Monat Fritten !! Lecker, sehr Lecker, aber wenn dann irgend wann einmal mehr Bauchumfang vorhanden ist als der PoPo
    aufzeigt, dann ist zumindest der Konsum von leckeren Fritten zu ueberdenken bzw. zu reduzieren! Oder ?