Zero Hunger Run: Lauf für eine Welt ohne Hunger

Massenveranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus, doch die Laufschuhe werden auch in diesem Jahr geschnürt: Seit 2016 sind knapp 10.000 Charity-Läufer beim Zero Hunger Run an den Start gegangen. Roger Königs aus Braunlauf ist Pate beim Charity-Lauf, der ab Donnerstag erstmals virtuell stattfindet.

Ferahiwat und Roger Königs (Bild: Laufreport.de)

Ferahiwat und Roger Königs (Bild: Laufreport.de)

Roger Königs ist ein erfolgreicher Läufer und war mehrmals mit seiner Frau, eine gebürtige Äthiopierin, auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs. Er ist Laufpate für den Zero Hunger Run, einen Lauf für eine Welt ohne Hunger.

Bisher habe das Coronavirus Afrika noch nicht so stark getroffen wie Europa und Amerika. Dennoch ist die Hoffnungslosigkeit groß, weiß Roger Königs. „So dramatisch es auch klingt, ich habe schon Menschen sagen hören: ‚Bevor wir an Hunger sterben, sterben wir besser an Corona.‘ Ich denke, das trifft die Dramatik der Situation dort auf den Punkt. Kleine Lebensmittelläden, die dort am Straßenrand sind, wurden geschlossen und das zieht vielen Menschen die Lebensgrundlage weg.“

Roger Königs und seiner Frau liegt viel daran, Unterstützung für den Zero Hunger Run in Ostbelgien zu finden. „Es ist ein karitatives Event verbunden mit sportlicher Aktivität. Man kann 30 oder 60 Minuten lang laufen oder walken, so viele Meter oder Kilometer wie möglich sammeln. Wobei der leistungssportliche Faktor hier nicht im Vordergrund steht“, so Roger Königs.

Vom 9. bis zum 12. Juli können Teilnehmer mitlaufen oder walken

Bei der Anmeldung für das Event kann man zwischen drei Spendenbeträgen wählen: 10, 25 oder 45 Euro, um die Arbeit der Welthungerhilfe in Asien und Afrika zu unterstützen. Der Veranstalter hat sich etwas einfallen lassen, weil Massenveranstaltungen zurzeit nicht stattfinden können. „Man kann sich online einschreiben und jeder läuft dort, wo er möchte. Wobei ein Zeitfenster für die Veranstaltung besteht: Von Donnerstag, dem 09. Juli bis Sonntag, dem 12. Juli.“

Der karitative Gedanke steht im Vordergrund. „Dennoch gibt es ein Ranking für die Besten, die sogenannten Local Heroes. Da gibt es auch kleine Preise zu gewinnen. Das Hauptziel ist aber, sportlich aktiv mitzumachen und Spenden zu sammeln.“

Chantal Scheuren

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