Grenzen für Familienbesuche & Einkäufe ab Samstag offen

Wer seine Familienangehörigen im benachbarten Ausland besuchen möchte, kann das ab Samstag tun. Das schreiben Innenminister Pieter De Crem auf Twitter und mehrere DG-Politiker in einer gemeinsamen Erklärung. Demnach sind ab Samstag auch Einkäufe in den Nachbarländern wieder möglich.

Grenzkontrolle in Kelmis am 23. März (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

Grenzkontrolle in Kelmis am 23. März (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

Am Samstag werde dazu ein ministerieller Erlass im Staatsblatt veröffentlicht, schreibt De Crem auf Twitter.

Einkäufe

Außerdem sollen ab Samstag auch Einkäufe im benachbarten Ausland wieder möglich sein. Das teilen DG-Ministerpräsident Oliver Paasch, der EU- Abgeordnete Pascal Arimont sowie DG-Parlamentspräsident und AdR-Mitglied Karl-Heinz Lambertz in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Sie hatten sich wöchentlich im Rahmen der Arbeitsgruppe EU-DG mehrmals zu den Schritten für eine Überwindung der  Grenzkontrollen abgesprochen. Auch die ostbelgische Kammerabgeordnete Kattrin Jadin hatte im Parlament Druck auf De Crem ausgeübt, die Grenzen schnellstmöglich zu öffnen.

In der gemeinsamen Pressemitteilung heißt es: „Die Grenzen werden endlich für Familien und Einkäufe wieder geöffnet. Weil wir uns auf allen möglichen Ebenen über Wochen hinweg für eine Grenzöffnung eingesetzt haben, konnten wir durchsetzen, dass Familienbesuche und Einkäufe ab morgen wieder grenzüberschreitend erlaubt sind. Gleichwohl bleiben touristische Fahrten ins benachbarte Ausland untersagt.“

„Durch diese längst überfällige Entscheidung erhalten insbesondere die Menschen in der Grenzregion ein Stück Normalität und europäische Lebenswirklichkeit zurück. Die Situation war in den vergangenen Wochen insbesondere für die getrennten Familien unhaltbar geworden. Wir haben bei jeder Gelegenheit auf diese schmerzhafte Situation hingewiesen.“

Die Politiker bedanken sich auch bei der Bevölkerung für ihre Unterstützung. So habe zum Beispiel die Petition des Eupeners Lutz-René Jusczyk, die von über 7.000 Ostbelgiern unterstützt wurde, deutlich gemacht, wie die hiesige Bevölkerung über die anhaltende Grenzschließung denkt.

Weiter schreiben die Politiker: „Die Entscheidung hätte in unseren Augen schon viel früher getroffen werden müssen. Alle Nachbarstaaten hatten ähnliche Strategien zum Gesundheitsschutz ausgearbeitet und umgesetzt. Die epidemiologische Lage sowie die Belastbarkeit der jeweiligen Gesundheitsinfrastruktur ist in der Grenzregion sehr ähnlich und vergleichbar.“

„Natürlich müssen die entsprechenden Schutzmaßnahmen weiter beachtet und befolgt werden“, machen die Mitglieder der Arbeitsgruppe deutlich.

Bedingungen

„Man muss sich grundsätzlich an die Bestimmungen halten, die auch in Belgien gelten“, erklärt Ministerpräsident Oliver Paasch im BRF-Interview zu den jetzt möglichen Grenzübertritten.

Das würde bedeuten: Wer in Belgien bereits seine erlaubten sozialen Kontakte ausgereizt hat, darf keine weiteren Kontakte auf der anderen Seite der Grenze suchen. „Die verschiedenen Beschränkungen werden in Belgien aber diskutiert und vermutlich auch gelockert“, sagt Paasch, „entscheidend ist, dass man jetzt wieder über die Grenze fahren darf, um Familienmitglieder zu treffen. Im Detail wird niemand hinter der Grenze ganz genau kontrollieren können, mit wem man sich getroffen hat.“

Oliver Paasch setzt in diesem Zusammenhang auf die Vernunft der Bürger und den gesunden Menschenverstand. „Es geht ganz grundsätzlich in diesen Exit-Phasen nicht mehr darum, alles zu kontrollieren, alles zu regulieren. Wir müssen davon ausgehen, dass das gesellschaftliche Leben progressiv wieder möglich wird, dass die Freiheitsrechte wieder zurückgegeben werden.“

Entsprechend der Regelungen, die jetzt für Belgier im benachbarten Ausland gelten, dürfen natürlich auch Bürger aus den Nachbarländern zu den gleichen Zwecken nach Belgien einreisen.

Restaurants & Frisöre

Der Grundsatzbeschluss des Nationalen Sicherheitsrats zum Thema Grenzübertritte sieht vor, dass Belgier im benachbarten Ausland das tun dürfen, was sie auch in Belgien dürfen, vorausgesetzt die Nachbarländer sind damit einverstanden. In Nordrhein-Westfalen sind die Restaurants bereits wieder offen, in Belgien hingegen nicht. Daher dürfen Belgier in Deutschland (bzw. den Niederlanden und Luxemburg) Restaurants, Bars und Cafés nicht aufsuchen.

Und das ist sogar aus deutscher Sicht für Belgier weiterhin untersagt. „Ich weise darauf hin, dass es beispielsweise in Nordrhein-Westfalen eine Corona-Einreiseverordnung gibt, die verschiedene triftige Gründe definiert, die einen Grenzübertritt erlauben. Der Restaurantbesuch eines Belgiers ist laut dieser Verordnung dort derzeit noch nicht erlaubt“, erklärt Paasch.

Gleiches gilt auch für andere Tätigkeiten im benachbarten Ausland, die nicht ausdrücklich erlaubt sind. So sind beispielsweise auch touristische Ausflüge ins Ausland (noch) nicht erlaubt. Ebenso verboten bleibt es, an seinen Zweitwohnsitz im benachbarten Ausland zu fahren.

Frisörbesuche (in beiden grenzüberschreitenden Richtungen) fallen ebenso wenig unter die neue Regelung. Laut Oliver Paasch könnte die Liste der triftigen Gründe für einen Grenzübertritt aber schon am 8. Juni erweitert werden.

Stichtag 15. Juni

Innenminister De Crem macht Hoffnung darauf, bald alle Grenzübertritte in andere EU-Staaten wieder zu erlauben. Auf seiner Facebookseite schreibt er:

„Abschließend möchte ich betonen, dass sich unser Land für alle anderen grenzüberschreitenden Bewegungen (zusätzlich zu Familienbesuchen, freiem Warenverkehr und unentbehrlichen Bewegungen) den anderen europäischen Ländern anschließt, die bis spätestens 15. Juni wieder die volle Bewegungsfreiheit innerhalb der Europäischen Union und der Schengen-Zone herstellen wollen.“

Oliver Paasch hofft ebenso, dass die Grenzkontrollen möglichst schnell komplett aufgehoben werden. Man werde ohnehin nicht mehr kontrollieren können, aus welchem Grund jemand die Grenze überquere, so Paasch.

Mehr europäische Abstimmung gefordert

„Pandemien sind in der EU nicht durch Grenzschließungen zu bekämpfen, sondern durch gemeinsames Handeln und eine gut abgesprochene Zusammenarbeit. Das gilt auch in Bezug auf die Koordinierung der Maßnahmen im Rahmen der verschiedenen Exit-Strategien“, betonen die oben genannten Mitglieder der Arbeitsgruppe DG-EU weiter. Die zeitliche Verschiebung der verschiedenen Exit-Maßnahmen bei identischer Infektionssituation stoße daher zurecht auf Unverständnis bei der Bevölkerung.

„Eine bessere Koordination dieser Exit-Strategien zwischen den verschiedenen Ländern tut Not. Bedauerlicherweise geht dieser euregionale Flickenteppich an verschiedenen Verboten, Lockerungen und Schutzmaßnahmen als schlechtes Beispiel europäischer Zusammenarbeit in die Geschichte unserer Grenzregion ein. Aus diesen Erfahrungen müssen wir unbedingt lernen, damit sich das nicht wiederholt. Denn vielen Menschen hier im Grenzgebiet ist durch die Situation der letzten Wochen noch einmal sehr bewusst geworden, dass wir ein Leben mit Grenzen nicht mehr wollen“, so die Politiker abschließend.

mitt/okr

93 Kommentare
  1. Celine Peters

    Jaaaaaaaaa!!!!! Danke !

  2. Wolfgang Janssen

    Gut dem Dinge!
    Gelobt sei es und gepfiffen!
    Ein Stück Europa gehört uns wieder!

  3. Stefan Offermann

    Schade eigentlich, habe 8 Wochen lang die Kommentare hier verfolgt. Habe sehr viel gelacht, manche Dinge haben mich nachdenklich gestimmt. Bin zu dem Schluss gekommen, dass Politiker unterbezahlt sind, denn sie lassen sich demokratisch wählen um dann aufs übelste beschimpft zu werden. Respekt und Toleranz sind dann plötzlich ganz rar. Trotz allem, schön, dass wir ab morgen unsere Familie in der Euregio mit 1,5m Abstand wieder besuchen dürfen. Bleiben Sie gesund!

  4. Brigitte Schiller

    Sollte die Grenze nicht am 8. komplett aufmachen,wieso jetzt am 15.?

  5. Heidrun Sattler

    Endlich, ich werde sicher nächste Woche die Enkel- und Urenkel sehen, Daneke

  6. Wilfried Schaefer

    Endlich ist es geschafft, die Grenze ist wieder offen. Vielen Dank an alle, die sich sehr intensiv darum bemüht haben. Danke allen Politikern, dem Bürgermeister von Raeren und dem Initiator der Petition und allen die unterschrieben haben.

  7. Peter Pollmanns

    Es darf keine Grenzen in Europa geben.

  8. Sabine Hennicken

    Vielen, vielen Dank
    da ich als Deutsche in der DG lebe, arbeite aber in Deutschland, meine Kinder, Enkelkinder und Vater jedoch auf der anderen Seite der Grenze in Aachen war es schon sehr schmerzlich für mich das wir uns gegenseitig nicht mehr besuchen durften.
    Es bedeutet mir sehr viel das wir uns Pfingstsonntag wieder treffen können.
    Passt alle auf euch auf und bleibt gesund

  9. Jean-Pierre DRESCHER

    Danke Arimont, KHL, Paasch et al.

    Jetzt müssen schnellstens alle einseitigen unilateralen Grenzkontrollen gegen DE, LU und NL aufgegeben werden.

    Was illegale Migration bzw. kontrollierte Zuwanderung betrifft ist Sache aller Schengen-Staaten die Außengrenze des Schengenraums lückenlos zu bewachen.

  10. Johan Waterreus

    Es Bringt uns alles Nichts Mit uns viele Deutsche und Niederländer die in der Grenzregion Wohnen und ihr Wochenende in Belgien auf dem Geleibten Campingplatz verbringen möchten .

    Ich hoffe für uns und alle Leidensgenossen das auch hier mal Drüber nachgedacht wird

  11. John destorb

    Zumindest wurde diesmal über die grenzsituation gesprochen und wieder ein Zugeständnis bezüglich Grenzübertritt gemacht. Aber es ist keine komplette Öffnung der grenze , das Spielchen geht also weiter, auch mit den Polizisten an den Grenzen…
    Ein Armutszeugnis der Politiker, zumindest haben Sie jetzt einen Fehler zugegeben… Aber leider viel zu spät , es ist zuviel passiert in den Köpfen der Menschen…

  12. Paul Wetzels

    Treffender Kommentar,Herr Offermann !Einige Leserbriefe waren wirklich bedenklich.
    Mein Dank und meine Anerkennung für ihre Haltung und ihren Einsatz gilt vor allem unseren Ostbelgiern:
    Frau Jadin,den Herren Paasch,Güsting,Arimont,Jusczyk…
    Glaube schon, dass deren Druck die Öffnung beschleunigt hat.

  13. Zilles Paul

    Endlich Endlich Endlich Dank an unseren M.P Oli Paasch sowie J.C Arimont sowie auch dem Raerener Bürgermeister E Güsting ihre Hartnäckickeit hat sich ausbezahlt .Wir haben noch Politiker die „Eier“ haben .Haben das im schönen Ourgrund bei ein Paar Bierchen gefeiert !!!

  14. Norbert Rother

    Sehr gut! Einen Dank an alle die sich bisher eingesetzt haben, ob privat oder in der Politik!

    Aber jetzt nicht aufgeben, Herr Paasch: Wir wünschen uns eine Klarstellung und einen Plan wie genau die Regeln und Maßnahmen bei einer (hoffentlich nicht kommenden) zweiten Welle aussehen würden! Wenn man das Ganze besser vorbereitet und sich mit den Nachbarländern abstimmt, sollten solche unschönen Zustände in den Grenzgemeinden, die wir in den letzten Wochen hatten hoffentlich vermieden werden können. Vielen Dank!

  15. Andreas Conraedt

    Ich bin froh! Endlich wieder meine Lieben sehen! Danke an alle Politiker und andere Personen, die sich dafür eingesetzt haben!!!
    Braucht man denn irgendein Papier das man vorzeigen muss oder kann man einfach sagen, dass man die Familie besucht und dann darf man fahren? Und wie ist das bei der Rückreise, was wird da kontrolliert?

  16. Egon Otto Mayer

    Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke. Das Pfingstwunder ist geschehen. Es lag in der Luft. Der Geist der normalen Verständigung ist zurückgekehrt. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste gerade in diesen Tagen der Coronakrise. Noch gilt Nelsons Mahnung von Trafalgar: Jeder für sich, Gott für uns alle. Gehet hinaus in alle Welt ….. Das galt schon in biblischen Zeiten. Dank für den Einsatz aller unermüdlichen Streiter für eine gerechte Sache. Die erlösende Nachricht kommt heute zur rechten Zeit.

  17. Frank Senkbeil

    Vielen Dank Herr Juscyk und Herr Paasch, und die vielen Anderen die sich hier ungenannt engagiert haben, sie haben sich für unser Europa eingesetzt.Ich hoffe das es so weitergeht.

  18. Gerd Zimmermann

    Ich freue mich ja für jeden Belgier das er seine ihm zustehende Reisefreiheit zurück bekommt, aber ich als dummer Deutscher kann meinen zweiten Wohnsitz in Belgien nach wie vor nicht aufsuchen. Wir sollte mal über diesen Schwachsinn gemeinsam nachdenken ob es da nicht ein wenig hakt.
    Heute wäre das für mich ein Grund dort kein Eigentum zu erwerben.
    In Zeiten von Europa hätte ich im Traum nicht gedacht das man fast enteignet wird.
    Herzlichen Dank dafür!!!

  19. Anja Wotschke

    Es ist super dass man endlich die Grenzen wieder geöffnet hat und was das Einkaufen alleine betrifft, man weiß aus den Medien dass man in D dazu eine Maske tragen MUSS und das umzusetzen dürfte wohl nicht so schwer sein ( und nein geht nicht um die billigere Wurst ) und dazu “ Der Restaurantbesuch eines Belgiers ist laut dieser Verordnung dort derzeit noch nicht erlaubt“, erklärt Paasch „, nur wer will das kontrollieren ? Müssen die Besucher dann in dem Restaurant oä ihren Pass zeigen um zu zeigen so ich bin Belgier, Deutscher, Niederländer usw um etwas bestellen zu können? Denke auch im Ausland sind die Gastronome froh um jeden Kunden der zu ihnen kommt ganz gleich woher denn auch die belgischen würden so denken da diese auf jeden einzelnen Euro angewiesen sind den sie einnehmen können.

  20. Christian Menschel

    Längst überfällig! Ich kann mich leider trotzdem nicht richtig freuen, da die Grenzschließung für alle einen immensen Schaden angerichtet hat, der nachhaltig viele Jahre in den Köpfen hängen bleibt. Die Regelung – offene Grenzen für Anwohner in der Region, aber kein Tourismus- hätte doch von Anfang an gelten können. Aus epidemiologischer Sicht völlig absurd zudem, weil viele Bewohner in der DG während der Coronazeit viele Kontakte und Begegnungen in Belgien hatten. Mehr als zuvor – zumal einige Sachen nicht so leicht zu bekommen oder teuer waren. Fazit: Die Schließung der Grenzen war völlig nutzlos, dabei stehe ich völlig hinter den Lockdown Maßnahmen in den jeweiligen Ländern – nur hätte die EU gemeinsam handeln sollen statt allein. Beste Bsp für das europäische Versagen passierte in Baden-Württemberg und im Elsass. Leere Krankenhäuser vs. Menschen mussten sterben wegen

  21. Jakob Pons

    Vielen Dank an Herrn Paasch, Herrn Arimont, Herrn Lambertz und Frau Jadin;
    Es fühlt sich so an, als würde man aus dem Gefängnis entlassen .
    Ich WILL garnicht nach D oder NL, aber ich DARF !!!!!

  22. Peter Mertens

    Vorsicht, die Polizei macht jetzt ein vorher/ nachher Foto, nicht das einer beim grenzüberschreitenden Besuch es gewagt hat zum Frisör zu gehen…🙄
    Und das sie immer noch nicht komplett geöffnet ist, ist klar, das Datum 15.06 scheint in Stein gemeißelt sein.
    Ich danke keinem Politiker, sie haben uns viel zu lange eingesperrt.

  23. Marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Paasch sagt, dass man sich man sich grundsätzlich an die Bedingungen halten muss, die auch in Belgien gelten. Mit anderen Worten, wenn ich die Grenze überschreite, unterliege ich der belgischen und ausländischen Gesetzgebung gleichzeitig. Auch ich als Nicht-Jurist kann so eine Äußerung nur als Nonsense bezeichnen. Wenn ich nach Deutschland fahre, muss ich mich an die dortigen Gesetze halten.

  24. Lang Alice

    Ich freue mich wirklich über diesen nächsten Schritt in Bezug auf die Grenzöffnung für alle die endlich ihre Familien wieder sehen können. Auch wir, wohnhaft in Deutschland, haben diese Petition mit unterschrieben. Darum möchte ich hier noch einmal auf unser Problem, Als In Deutschland lebend mit Zweitwohnsitz in Belgien, hinweisen. Wir dürfen nämlich nach wie vor nicht in unsere abgeschlossene Wohnung mit eigenen sanitären Einrichtungen. (Von uns ginge sicherlich keine Gefahr aus) Der Kühlschrank und die Heizung laufen seit 3 Monaten „unkontrolliert“ weiter und Wir zahlen seit 3 Monaten alles schön weiter, unter anderem natürlich auch Die Zweitwohnsitzsteuer an die belgische Gemeinde.
    Es wäre somit langsam auch für die Deutschen, niederländischen oder luxemburgischen Zweitwohnsbesitzer, Jahresmieter, Dauercamper und Mobilheimbesitzer an der Zeit, ihre Objekte besuchen zu dürfen.
    Wir würden uns freuen, wenn man auch unser Ansinnen mit unterstützen würde
    Bleiben sie gesund

  25. Nuri Baumann

    Dann steht ja einem neuem Ausbruch von Corona , diesmal mitten im Hochsommer nichts mehr im Wege. Danke dafür, es ist ja nicht so das der Grossraum Aachen ein Risikogebiet ist was Corona angeht. Siehe Gangelt
    Die Fälle von Corona die bei einem neuen Aufflackern der Pandemie verursacht werden können sich dann die Grenzen auf Schreier auf die Fahne schreiben, Ich bin aber sicher das es dann heisst : Wir? Wir haben damit nix zu tun, nein

  26. Peter Mertens

    @Nuri Baumann
    Wann wäre denn ihrer Meinung nach der Richtige Zeitpunkt für die Grenzöffnung?

    Solche Menschen wie sie gibt es zuhauf, passiert etwas, schreien sie, das habe ich gewusst, passiert nichts, hört man nichts von ihnen.
    Bleiben Sie Zuhause, nehmen sie keinen Kontakt zu Anderen auf und sie werden überleben.

  27. Reinhard Boest

    Schön zu hören und zu lesen. Man wüsste aber gern, was denn nun wirklich ab Pfingstsamstag (also heute) geltendes Recht ist. Der Innenminister kündigt einen Erlass an, der heute im Moniteur Belge veröffentlicht wird. In der Regel erscheint das Staatsblatt aber nur Montag bis Freitag. Falls man heute eine Ausnahme macht – bisher jedenfalls noch nicht. Vielleicht öffnet der Moniteur erst um 10 Uhr? Ich weiß nicht, ob die Grenzpolizei aufgrund eines ministeriellen Tweets ihre Praxis ändert. Wir sind ja nicht in den USA…

  28. Franz Braun

    Endlich ein Schritt in die richtige Richtung.

    Grenzkontrollen? Die habe ich nicht mehr gesehen. Die haben sicher gegrillt. Solange die den Alkohol weglassen soll’s mir recht sein.

    Jetzt heißt es warten auf den Erlass und die FAQ auf ostbelgienlive in deutsch veröffentlicht sind.

  29. Christel Pesch

    Danke an alle, die daran gearbeitet haben, die Grenzen wieder zu öffnen. Danke auch an alle, die dabei helfen die Grenzen in den Köpfen offen zu halten. Wir alle sind Weltbewohner und wir alle haben nur diese eine Welt, die wir gut pflegen müssen, um sie den folgenden Generationen in einem lebenswerten Zustand weiter zu reichen.

  30. Rainer Posselt

    @nuri Baumann

    Aha, Corona hat Belgien also über die deutsche Grenze erreicht? Grenze auf und Corona kommt ohne Passierschein auf den gleichen Weg wieder? Ganz großer Schwachsinn!

    Wenn Sie schon auf das „Risikogebiet“ Deutschland verweisen, das immer bessere Werte hatte als Belgien, bleiben Sie doch einfach in der benachbarten Städteregion Aachen. Die dortigen Werte sollten Sie tiefenentspannt schlafen lassen.

  31. Georg Kremer

    Herzlichen Dank an alle, die sich in den vergangenen Tagen und Wochen für die Öffnung der Grenzen eingesetzt haben! Eines steht dennoch fest: Pieter De Crem wurde NICHT etwa wie die Jünger Jesus beim Pfingstfest vom Heiligen Geist erfüllt. Ihm sind wohl auch keine Zungen wie von Feuer erschienen, um endlich die richtigen Worte zu sprechen und weise Entscheidungen zu treffen. Der Innenminister war und ist beratungsresistent. Er ist ein Politiker, der hoffentlich künftig KEINE Rolle mehr spielen wird.

  32. Andreas Kissling

    Vielen lieben Dank an alle die an den Grenzöffnungen gearbeitet haben.
    Schön das wir unsere Schwiegereltern in Blegny sehen dürfen. Wir wohnen im Bergischen Land und bei uns in NRW ist schon vieles möglich. Deshalb war es echt traurig das in Belgien lange Zeit so hart durchgegriffen wurde. Andererseits haben wir nicht verstanden warum es keine Maskenpflicht in den Geschäften in Belgien gibt.

  33. Dieter Heinemann

    Also, ich hätte mir noch vor ein paar Monaten nicht vorstellen können das ich mich einmal über diese Massen von Belgischen Kennzeichen vor unserem Supermarkt derartig freuen würde. Das ist ein wunderbarer Schritt zurück zu unserer Nachbarschftlichen Normalität.
    Herzlich Willkommen an unsere Nachbarn im Westen, eurer Anwesenheit hier macht mich so was von Glücklich!

  34. Uwe Chemnitz

    Ja, ich bin froh, das es wieder diese Normlität gibt, die wir seit langem hatten.
    Es gibt auch hier wieder einen Grund zum meckern:
    Da schreiben doch tatsächlich Leute die mich schon mal beleidigt hatten…
    so einen Schwachsinn….
    @Nuri Baumann, oder wer auch sonst sie immer sein mögen….halten SIE den den Ball bitte ganz flach.
    Es wird auf jeden Fall eine 2. Welle geben..die, so vermute ich sehr flach sein wird.

  35. Rainer Kleine-Tebbe

    Bedenkenträger haben Einwände, Anderen gehen die Lockerungen nicht weit genug. Ich war immer der Meinung, dass Verhaltensregeln ausreichen, Verbote, Grenzschließungen und Strafen nicht angemessen sind. Sicher, das Risiko bleibt und ist nur schwer, vielleicht überhaupt nicht kalkulierbar. Was auch immer die Gründe für die Situation in Frankreich, Italien und Spanien waren, wird man in einigen Monaten vielleicht wissen.
    Aber eine Gesellschaft, die Rauchen, Trinken und Autofahren akzeptiert, muß auch in der Lage sein, mit einem Virus umzugehen.
    Nach inzwischen ja nun ein paar Monaten sollte jeder wissen, wie er sich zu verhalten hat. Hat eigentlich irgendjemand auf dem Schirm, dass es bisher für KEINEN Coronavirus einen Impfstoff gibt ? Warum sollte dieser also für Covid19 machbar sein ? Wenn doch, umso besser. Aber bis dahin sollte man aufpassen, dass die Kollateralschäden der Maßnahmen nicht mehr Schaden anrichten, als das Virus selbst. Tonfall und Polarisierung in der Diskussion zeigen deutlich, was falsch läuft.

  36. Guido Scholzen

    Diese Grenzschliessungen waen von Anfang an medizinisch sinnlos, da es sich nicht um Quarantäne handelte, und gegen das Schengen-Abkommen hat es auch vertstoßen.
    Nein, wir brauchen keinem einzigen Politiker zu danken für die Grenzöffnungen, wir sollten denen sogar die Leviten lesen.

  37. Jean-Pierre DRESCHER

    Sieht so aus dass die Grenzkontrollen endlich vorbei sind bis auf die normalen Stichproben auf beiden Seiten. Auf Face haben das zumindest alle angegeben.

    Nur beachtet bitte eines:

    1. Überrent bitte nicht die Geschäfte in unseren Nachbarländern. Hier arbeiten auch „nur“ verletzliche Menschen, engagierte Arbeiter unter harten Lebensbedingungen.

    2. Wir wollen nicht unsere einheimischen Geschäfte in der DG im Stich lassen. Es ist zwar manches teurer doch dafür gibts vor allem Gemüse, Süßígkeiten und Käse in sehr guter Qualität. Fleisch kauft man sowieso nur beim Metzger des Vertrauens aus dem Dorf wo man guten Gewissens weiß wie das Tier gelebt hat.

    Seid allzeit solidarisch nett zueinander, achtet auf Euch und alle Menschen denen Ihr hier wie dort begegnet besonders wenns eng wird an der Kasse oder auf den verstopften Straßen! Anweisungen der Politi sind zu respektieren mit freundlichem Gesicht. Die wollen auch dass die ganze Sache endlich stressfrei über die Bühne geht.

  38. Frank Kueches

    Habe amüsiert uber die ganze Zeit das, sagen wir mal zu 90% hysterische und kindische Verhalten in all den Kommentaren (Covid 19) ,nicht nur in diesem Artikel; verfogt. Manchmal wahr, was geäussert wurde, aber sehr sehr häufig grotesk und nicht mehr als belustigend und der eigenen Profilierung dienend. Viele Menschen brauchen das anscheinend

    So Klartex ;

    Die belgischen Entscheidungträger haben einen gut Job gemacht
    Nicht immer alles richtig, aber bestimmt nicht mit dem Hintergedanken uns zu schädigen.

    Wenn ich wüsste das ich hinfalle, würde ich mich hinlegen.

    Hoffentlich gebe ich allen Vollblutprofischreibern in den diversenForen in der DG hiermit ein neues Ziel. Es soll ja nicht langweilig werden

  39. Norbert Rother

    @Frank Kueches

    Klartext; Ihre Arroganz ist hier fehl am Platze. Nicht jeder hier kann sich so geschliffen artikulieren wie Sie. Vielleicht sind einige der Kommentatoren auch gar keine deutschen Muttersprachler? Das soviele ältere und auch jüngere Menschen hier Ihre Sorgen und Nöte zum Ausdruck bringen sollte Sie nicht belustigen sondern eher nachdenklich machen..

  40. Weinmann, Manfred

    Ich bin Deutscher. Die Belgier sind und bleiben ganz große Klasse! Der Grenzverkehr wurde sehr ernst aber tolerant geregelt. Danke!

  41. Maria van Straelen

    @ Herren Drescher und Kueches
    Diese besonnenen und der schwierigen, vollkommen neuen Situation angepassten Meinungen tuen gut in dem Kugelhagel der Besserwisser und Aktionisten der letzten Wochen, die nie einen positiven Vorschlag beigetragen haben, es sei denn, egozentrische Maßnahmen verlangten. Und denen, die meinten, sie hätten was zur Grenzöffnung beigetragen, die für GANZ Belgien in gleichem Maße gilt: träumen Sie weiter ….

  42. Andreas Conraedt

    Ich möchte auch an meine Landsleute und unsere Freunde aus den Nachbarländern appellieren die neue-alte Freiheit nicht auszunutzen, vernünftig zu sein und die Regeln zu befolgen, besonders die Maskenpflicht und Abstand halten.
    Wir müssen alle mithelfen, eine zweite Covid-Welle, einen erneuten „Lockdown“ und noch eine Grenzsperre zu vermeiden! Das Virus ist nicht verschwunden, sie lauert im Hinterhalt und wenn wir nicht aufpassen ist es schneller wieder stärker als uns allen lieb sein kann.
    Also bitte seid vernünftig und vorsichtig!
    Was den Einkauf betrifft: ich bin mit unseren Produkten gut klargekommen und werde auch weiter in Belgien einkaufen, unsere Händler müssen auch leben. Ich kann aber verstehen, dass Menschen spezielle Produkte brauchen oder stark aufs Geld achten müssen, hier ist es doch etwas teurer als jenseits der Grenze.

  43. Marcel Scholzen eimerscheid

    Werter Herr Kueches.

    Sie sind bestimmt ein glücklicher und zufriedener Mensch. Mit der Politik im Großen und Ganzen einverstanden. Das kann man bei Ihnen zwischen den Zeilen lesen. Jeder Diktator wünscht sich solche Leute. Genügsam und Bescheiden. Zum Glück ist der größte Teil der Menschen nicht so. Denn würde man alles klaglos hinnehmen, wären die Grenzen nicht geöffnet worden. In einer Demokratie wie Belgien ist Kritik an der Politik eine Selbstverständlichkeit und auch eine Notwendigkeit. So werden Fehler aufgezeigt und verbessert. Gehen Sie doch zum Beispiel in ein afrikanisches Land, wo ein Diktator regiert. Da werden Sie schnell den Unterschied zu Belgien feststellen. Da kommen Kritiker ins Gefängnis und um etwas bei den Behörden zu erreichen, muss man Bestechungsgelder bezahlen bzw. gute Beziehungen haben.

  44. Ulrich Schumacher

    Die Behörden haben, was die Grenzregelung betrifft, einen schlechten Job gemacht. 7000 Unterschriften sagen dazu viel aus.

  45. Roland Lejeune

    @Weinmann Manfred
    Danke 🙂

  46. Josè Duykaerts

    Belgier und Deutsche duerfen in beide Richtungen Familien besuchen und zum Einkaufen fahren ? Belgier duerfen zu Ihren Zweitwohnsitzen fahren ? Aber ich darf aus dem Ausland nicht zu meinen Zweitwohnsitz nach Belgien einreisen ? Was ein Schwachsinn. Die Zweitwohnsitzsteuer laeuft schoen weiter, Abfallgebuehren obwohl ich keinen produziere auch… das kommt innerhalb der EU einer Diskriminierung in hoechstem Masse gleich. Wer kommt fuer die Schaeden durch Nichtlueften, verschimmelte Lebensmittel, den voellig verwahrlosten Garten etc. auf ? Bin gespannt was passiert wenn ich meine Steuern in Belgien nicht zahlen werde und beim Europaeischen Gerichtshof auf Ausgleichszahlungen klagen werde.

  47. Andy Imouly

    @Nuri Baumann Aachen ist kein Corona Hotspot. Im Moment gerade noch 24 aktive Infektionen… Du kannst natürlich gerne weiter nach Lüttich fahren 😅

  48. Frank Kueches

    @ Herr Scholzen Eimerscheid
    Ich bin schon in der Lage kritisch zu denken und Und Non-Konfirmus ist mir schon wichtig. Aber es muss passen; Sehen Sie sich mal die Statistiken(Covid) in den 3 Ländern von den Superhirnen Trump Bolsonaro und Putin an Geleugnet und nichts gemacht!
    @Herr Rother Es sollte nicht arrogant klingen und ich mache mich nicht über den Schreibstil lustig
    @Herr Weinmann Auch von mir als Belgier ; danke
    @

  49. Peter Mertens

    Wir werden sehen ob die Politiker gelernt haben, falls die 2 Welle kommen sollte und der eiserne Vorhang wieder fallen wird.

    Man wir sehen ob die Polizeicontainer/ Toilettenhäuschen abgebaut werden oder weiter stehen bleiben.

    Ein Virus, egal welches, lässt sich durch Schlagbäume nicht aufhalten…

  50. Norbert Schleck

    „Ein Virus, egal welches, lässt sich durch Schlagbäume nicht aufhalten…“

    Sagen sich die skandinavischen Länder auch und lassen sie für schwedische Touristen unten.

  51. Peter Mertens

    @Norbert Schleck

    Stimmt, sie haben wie immer Recht
    Das hat man an Deutschland gesehen, jetzt weiss ich warum die Grenze geschlossen war, die Deutschen müssten vor den Belgier beschützt werden.🤔

  52. bernard Ramscheid

    Gut, dass die Grenzen wieder offen sind; aber sich bei den Politikern bedanken ist doch starker Tobak. Die müssen doch schließlich so tun, als wären sie nicht ganz überflüssig. Wer bedankt sich beim Müllmann für seine viel wichtigere Arbeit?

  53. Benoni Beheyt

    Mein Dank gilt den Herrn Pesch und seine Mitarbeiter die uns immer wieder mit gezieltem Journalismus auf denn neuesten Stand der dinge gebracht hat.
    Außerdem danke an alle Kommentator*innen die mir und vielen anderen eine fülle von zusätzlichen Informationen bescherte.

    Zum Thema :
    Wahr Heute in Köln,und es mag vielleicht komisch klingen aber Ich hatte so ein befreites Gefühl während der Fahrt……,endlich nach langer Einzelhaft 😉(Quarantäne) wieder das zu tun was Europäer eigentlich zusteht.

    Ich hoffe inständig das ALLE Grenzen so Schnell wie möglich öffnen, so das Jeder wieder seine Familien,Freunde sehen kann.

    Die Revanche für einige Politiker,die in meinen Augen es zu weit getrieben haben kommt garantiert bei den nächsten Wahlen „versprochen“

    Da mein Berufliches Wissensgebiet Kontamination,D Kontamination und Hygiene nicht weiter erforderlich ist,verabschiede Ich mich recht herzlich aus diesem Geilen Forum.
    Bleibt Gesund .

  54. Maeggy pricken-rossberg

    @ ulrich schumacher
    Mittlerweile 7 600 Unterschriften Petition läuft weiter.
    In der dazugehörigen Gruppe 5400 Mitglieder. In genau 4 Wochen.
    GRUSS maeggy, von OPEN BORDER BELGIUM

  55. Patrick Huysmans

    Das ist echt unverschämt, da lassen die belgischen Politiker die Grenzkontrollen zum einkaufen in Deutschland fallen… was ist mit Deutschen die in Belgien Mayo kaufen und Gastanken wollen? Man hat anscheinend im belgischen Parlament nicht verstanden das eine Einreise nach Deutschland auch eines wichtigen Grundes bedarf! Einkaufen gehört da bestimmt nicht dazu!! Traurig, erst sind zig Deutsche nach Belgien umgezogen weil dort die Häuser und Grundstücke billiger waren, jetzt wird seit Wochen rumgewimmert wenn man nicht bei uns einkaufen darf! Ich fand es sehr entspannt ohne Rote Kennzeichen in Aachen!

  56. Weinmann, Manfred

    Point de bonheur, sans liberté! Es ist jene Freiheit, die uns allen geblieben ist – trotz der Grenzschließungen. Keine Willkür, keine Unterdrückung, kein Machtmißbrauch. Es war und ist die Notwehr gegen einen immer noch unbekannten und unbesiegten Feind. In diesem Sinne wünsche ich allen ein aufgeklärtes, humanitäres und freies Europa.

  57. Weinmann, Manfred

    Point de bonheur, sans liberté. Es ist jene Freiheit, die uns allen geblieben ist –
    trotz der Grenzschließungen. Keine Willkür, keine Unterdückung, kein Machtmißbauch. Es war und ist die Notwehr gegen einen immer noch unbekannten, hochgefährlichen und unbesiegten Feind. In diesem Sinne wünschen ich allen ein aufgeklärtes, humanitäres und freies Europa.

    Mein besonderer Dank gilt allen Damen und Herren in Regierungsverantwortung und Herzliche Grüße

  58. Anja Wotschke

    @PATRICK HUYSMANS, und wie sieht’s mit den gelb-schwarzen Kennzeichen aus die man ebenso häufig in Aachen sieht ? Dann müssten die Belgier ebenso froh sein und sich glücklich schätzen weniger deutsche Kennzeichen und gelb-schwarzen Kennzeichen in Belgien zu sehen, besonders dann die AC Kennzeichen was aber eben nicht der Fall ist. Trotz Grenzschliessung usw waren viele deutsche Kennzeichen hier unterwegs, aus MON, JÜL, AC, B M, MYC, COC uvm und mit Sicherheit nicht alles Firmenwagen und Leute die hier eventuell arbeiten…Denke der deutsche Handel freut sich erneut auf Kundschaft aus dem Ausland so wie Belgien auch und alle andren Nachbarstaaten.

  59. Gerd Zimmermann

    Jetzt hört bitte mal auf zu streiten, ich denke es normalisiert sich alles wieder und jeder, ob Deutsche, Niederländer oder Belgier möchten doch ihre Reisefreiheit wieder haben.
    Und nicht vergessen, jeder profitiert auch von dem anderen, und sei es nur bei Einkäufen oder Tourismus.
    Schließlich hat Holland und Belgien auch für uns Deutsche viel zu bieten und ich bin gerne in beiden Länder.
    Warum sollte es also nicht auch umgekehrt so sein.
    Sicherlich ist das alles nicht so toll gelaufen wie es sich der eine oder andere gewünscht hat, ich mir persönlich ja auch, aber sich hier gegeneinander auszuspielen macht doch die Sache auch nicht besser oder ?
    Bald ist alles wieder gut !
    Seid nett zueinander !!!

  60. Maria van Straelen

    wie naiv, Herr Schumacher, Die BELGISCHEN (nicht DG-) Behörden werden wohl kaum etwas mitgekriegt haben von den Egozentrikern, die nicht ins Aldi konnten. Sie hatten für 1450 km Grenze zu sorgen und den Menschen die dahinter wohnen. Außerdem hat die Gruppe bis heute nicht bekanntgegeben, wieviel der Unterzeichner Deutsche Staatsbürger aus Deutschland sind, und wer Open Border ‚Belgium‘ ist, ein Belgium von Eupen bis Köpfchen, und wenn eine Regierung auf 7000 Leute hören müßte, machte sie sich lächerlich. Es war von vorne herein eine zeitliche Begrenzung vorgesehen und niemand hat irgendein (Schengen) Abkommen ausgehebelt. Ich habe noch von keinem der Befürworter dieser Bewegung irgendein Mitgefühl über Corona-Kranke und Tote sagen hören. DAS ist das Hauptthema.

  61. Maeggy Pricken rossberg

    Grenzgebiez bleibt Grenzgebiet.
    Jeder Coronatote ist einer zuviel, egal in welchem Land. Aber darin ist Belgien Spitzenreiter Frau von oder van….. Ich an Ihrer Stelle würde froh sein das Sie gesund sind, statt dessen greifen Sie Ressentimentbeladen fremde Menschen an. Ist es Dummheit oder NEID das Sie hier fröhlich Fakenews verbreiten

  62. Ulrich Schumacher

    Frau van Straelen, ich bin jedenfalls froh, dass die Freiheit langsam auch nach Belgien wieder zurückkehrt.

  63. Ulrich Schumacher

    Und, Frau Van Straelen,
    naiv bin ich sicherlich nicht, wenn ich der belgischen Regierung zur Coronakrise schlechte Note gebe muss. Ich würde sie gerne zurücknehmen, wenn mal erklärt werden kann, wieso die Todesrate bei Corona in Belgien pro Kopf doppelt so hoch wie in Deutschland ist, wieso man durch Grenzschließungen auf dem Kopf von Minderheiten aller Grenzregionen die Situation retten wollte, wieso man beim Besuchsrecht von Zweitwohnungen in Belgien und Ausland den Rechtsstaat bricht und Nichtbelgier (=Nichtwähler) diskriminiert.
    Ihre Empörung über die Corona-Toten (und da ist jeder einer zu viel) sind anscheinend Lippenbekenntnisse, sonst müssten Sie sich viel kritischer über die Misswirtschaft der Regierung äußern.
    Und wenn ‚Deutsche Staatsbürger‘ weniger Meinung in Belgien haben sollen als Bewohner Belgien mit flämischer oder wallonischer Nationalität (die paar Deutschsprachigen zählen für Sie ja nicht), dann haben Sie den Grundgedanken Europas nicht verstanden. Ihre Haltung freut nur die Herren Trump und Xi.

  64. Aussems Hubert

    Frau Maria van Straelen, sie haben den Nagel aber genau mitten auf dem Kopf getroffen, besser hätte man es nicht sagen können, meine Achtung

  65. Maria van Straelen

    Frau Pricken Rossberg, ich habe überhaupt keine news verbreitet, wiederhole nur zum x-ten Mal die berechtigte Frage, wer hinter Ihrem Open Order ‚Belgium‘ steht, und ob die 5400 Leute teil der 7600 Leute der Petition sind, z.B. würde mich auch mal interessieren. Ich stelle neutrale Fragen, werde aber immer ohne auch nur ansatzweise eine Antwort zu erhalten mit Schimpfwörtern überhäuft. Wer sich soweit aus dem Fenster lehnt, und sich, mit Verlaub, so wichtig nimmt, dass er glaubt eine ganze Landesregierung beeinflussen zu können, müßte doch mal sachlich antworten statt immer nur mit sinnfreien Wörtern um sich zu schlagen, die einem gerade so in den Sinn kommen.

  66. Maria van Straelen

    Herr Schumacher, Sie werfen alles durcheinander: Flämische und Wallonische Nationalitäten gibt es nicht, und die Leute in der DG haben auch keine eigene Nationalität. Ich meinte, dass z.B. in der Petition wahrscheinlich viele Deutsche, die in DEUTSCHLAND leben, dabei sind, und die haben mit Verlaub die Belgische Politik nicht zu interessieren in Entscheidungen, wie diesen gegenwärtig. Und dieses ewige Mantra wer nicht für uns ist, ist kein Europäer ? Sowas ist Hochmut und was danach kommt, wissen Sie vielleicht. Die Welt echter Europäer liegt nicht zwischen Eupen und Aachen, sondern zwischen Irland und Bulgarien, bzw. Finnland bis Malta (überall schon gewesen). Und der Hinweis auf Trump und Xi zeigt nur Ihre Hilflosigkeit in der Argumentation, es geht Ihnen doch um „Europa“ !? Hauptsache Kraftbegriffe und schnell mal eben was raushauen.

  67. Margarete rossberg

    Es sind belgische Staatsbürger die diese petition unterschrieben haben aus der DG, Wallonien Flandern, Niederlande und Deutschland
    Soll ich es Ihnen beweisen
    5499 Unterschriften aus Belgien.. 1366 Unterschriften Ich NRW . 66%Wallonien Bezirk verviers.13% städteregion Aachen

    Frau van Straelen. Die Gruppe ist zur Petition gegründet worden. ZEITGLEICH und, sie wird weiterbestehen und weiter wachsen und weiter wirken. Nicht den Bericht gesehen? Dann wdr1 Actuelle Stunde 30 Mai 18 Uhr 45 mediathek ansehen
    Da werden alle ihre Fragen beantwortet

  68. Maria van Straelen

    Wenn Sie ohne Beschimpfungen posten, heissen Sie passenderweise anders… immerhin haben Sie sich wieder an meinen Namen erinnert.
    Wie auch immer, ich fasse zusammen:
    1. Alle sind belgische Staatsbürger, auch die aus NL und D
    2. 6865 Leute (statt 7600 ?) wovon knappe 20 % NRW (alles Belgier ?)
    3. dann plötzlich 66 % Wallonen (!) und 13 % Städteregion Aachen, bleiben nur 20 % aus der DG
    4. Wo ist der Unterschied zwischen NRW (1366 Pers.) und 13 % Aachen ?
    Verwirrender kann man sich nicht ausdrücken, mal % mal Stück, nichts ist in sich schlüssig

  69. Rainer Kleine-Tebbe

    @Frau van Straelen: Was tut es zur Sache, wieviele Unterzeichner woher kommen ? Worum es mir persönlich bei der Petition ging, ist die Ungleichbehandlung von in Belgien lebenden und nicht in Belgien lebenden Familien und Personen zu beenden. Wenn die Petition keinen Erfolg gehabt hätte, hätte ich den belgischen Staat auch verklagt.
    SIe weisen selbst darauf hin, wo Europa liegt, aber verstanden haben Sie es nicht. Ich lebe in Belgien, bin deutscher, meine Familie wohnt in DE, NL und FR. Ich weiss, jemand der der Meinung ist, das Kritik an der belgischen Politik aus dem Ausland „Hochmut“ und „Egozentrik“ ist, kann es nur schwer nachvollziehen, aber natürlich hat jeder, der von den belgischen Gesetzen und Regelungen betroffen ist auch das Recht, Kritik zu üben.

  70. Ralf Fritz

    Danke, Danke.
    Endlich können wir unsere Mama, Kinder und Enkelkinder wiedersehen.

  71. Rudolph Mayer

    Sehr geehrte Frau van Straelen, mir ist es ehrlich gesagt egal, wer die Petition unterschreiben hat. Ich bin einfach nur froh, nicht mehr kriminalisiert zu werden, wenn ich ins Ausland reise.
    Im Übrigen verstehe ich die Ressentiments gegenüber unseren Nachbarn nicht.
    Nennen Sie mir doch bitte nur einen einzigen Aspekt, bei dem das Management der Corona-Krise in Belgien besser war als in Deutschland.
    Laut aktuellem Stand starben bei uns fast achtmal so viele Menschen an COVID-19 wie bei unseren östlichen Nachbarn und das, obwohl bei uns viel strengere Regeln gelten. Das kann man nicht alles auf eine andere Zählweise zurückführen.
    Hören wir doch endlich auf, neidisch auf unsere Nachbarn zu blicken, und fangen wir an, es besser zu machen.

  72. Guido Schwartz

    @MARIA VAN STRAELEN
    Seit einiger Zeit verfolge ich wie Sie unermüdlich gegen die, wie auch immer formulierte u. zum Teil auch unglücklich argumentierte, Mehrheitsmeinung anschreiben. Sie werden nicht müde Ihnen nicht opportunen Kommen-tatoren Egoismus, nationalstaatliche Ressentiments und Leichtfertigkeit (betreffend die Gefahr durch Covid 19) sowie Verantwortungslosigkeit zu testieren.
    Fragen nach der sachlichen Angemessenheit und Effizienz innereuropä- ischer Grenzschließungen, auch und gerade vor dem Hintergrund des Schengenabkommens, schmettern Sie rundweg, mit nationalstaatlichen Argumenten, ab. Die Anwendung regionaler Grenzregelungen, basierend auf einem regionalen Lagevergleich, ist für Sie ein Ding der Unmöglichkeit.
    Selbst geben Sie an, in der Vergangenheit, weit gereist zu sein. Haben Sie dabei mal überlegt, z.B. hinsichtlich ehemaliger Ostblockstaaten, welches Maß an Reiseerleichterung und Freiheit auch Ihnen das Schengenabkommen gebracht hat?
    Die Mehrheit fordert dies, unbeschadet von Covid-19, ALDI, ect. pp., ein und will eine Wiederholung zukünftig verhindern, mehr nicht.
    Wollen Sie wieder Grenzen mit Schlagbäumen, wofür stehen Sie??

  73. Edgar Fink

    Für alle, die sich genötigt fühlen, für Margarete Rossberg/Pricken-Rossberg in die Bresche zu springen, sollten sich zuvor über die sich widersprechigen Verlautbarungen dieser Frau sachkundig machen.
    Ihre erste Aussage lautete, fast 10 % Prozent der DG-Bürger hätten die Petition unterschrieben.
    Kurz danach, in Erklärungsnot geraten, fügte sie in einem nächsten Kommentar den DG-Bürgern noch die Flamen, Franzosen, Italiener, … hinzu.

    Dann erneut bemüht, Klarheit zu schaffen erklärte sie, über 7.000 Menschen aus Belgien hätten die Petition unterschrieben (die vielen ausländischen Unterzeichner wurden ihrerseits zuerst den DG-Bürgern,danach den belgischen Unterzeichnern untergejubelt).
    Statt Fragen zu beantworten drohte sie mit einem Anwalt!
    Jetzt also die neuesten Zahlen !
    Diese sind genau so verwirrend wie die vorherigen.
    Frau margarete Rossberg sollte sich darüber freuen, die Corona-Krise in ihrem Gastland Belgien heil überstanden zu haben statt ständig hier einen neuen Mix an falschem Zahlensalat zu präsentieren und die DG Belgiens mangels Wissen auf die Wallonie, Vlaanderen, Niederlande und Deutschland auszudehnen.

  74. Maria van Straelen

    Herr Schwarz Mehrheitsmeinung? Die Petition hat 7600 Unterzeichner, nicht alles IN BELGIEN WOHNENDE MENSCHEN, nach obigen Zahlen keine 7000. Die DG hat 77500 Einwohner, einschliesslich Kinder, das ist bei der Petition auch nicht ausgeschlossen. Das sind gerade mal eben 10 % der Einwohner.
    Mir geht es um eine besondere, seit 100 Jahren nicht mehr vorgekommene Situation in Europa, die schwerwiegende Krankheits- und Todesfälle aufweist. Da unterwerfe ich mich in erster Instanz den Politikern, für die die Situation, wie für alle Gruppen, neu ist. Ich bin Risikogruppe, habe einen Bruder mit schwerem Schlaganfall in Deutschland, habe einen sehr wichtigen Lebenstermin, damit verbunden eine große, mit viel Vorbereitungen verbundene Reise, die ich nicht antreten kann. Aber die Gesundheit der Gesamtbevölkerung Europas ist mir wichtiger. Und vor allem: NIEMAND hat behauptet, dass die geschlossene Grenze ein Dauerzustand wird, es war von vorneherein befristet! Mein Europa ist mir sehr wichtig, ich genieße die Freiheit aktiv.

  75. André Schmidt

    In Belgien gab es viel mehr Todesopfer als in Deutschland. Ich glaube aber nicht dass das die Folge eines schlechteren Managenement war. Belgien war früher mit Maßnahmen und strenger in zwischenmenschlichen Kontakten. Belgien hat einfach Pech gehabt. Mit laxerem Vorgehen wären eher mehr als weniger Menschen gestorben.
    Die Ein- und Ausreise in und aus Belgien ist jetzt wieder erleichtert. Das ist auch gut so. Es war ja auch nie das Ziel, die Grenzen für ewig zu schließen. Mit oder ohne Petition, wären die Grenzen geöffnet worden.
    Schade dass es keine gemeinsame europäische Lösung gibt. Darauf könnte sich die OpenBorder-Gruppe jetzt konzentrieren, wenn sie doch so pro-Europäisch sind wie sie tun. Das bezweifle ich aber aus zwei Gründen:
    – Pro Europa war nur ein Vorwand um seine eigenen Wünsche zu befriedigen.
    – Dies wäre eine Forderung OHNE Erfolgsgarantie.

    Überzeugen sie mich vom Gegenteil! (Mit Taten!)

  76. margarete pricken/rossberg

    Was wir OPEN BORDER BELGIUM wir agieren weiter, wir wachsen weiter und wenn es sein muss starten wir wieder eine Petition

    Edgar Fink seit wann sind in der DG lebende Menschen keine Belgier?,wo doch die DG zur Wallonie gehört trotz ihrer Autonomie. Sie,haben 0 Ahnung und rechnen können sie auch nicht
    Ihr me email an den Initiator der Petition hat ihnen ja wenig geholfen
    Sie können hier einigen Sand in die Augen streuen, die Leute die mitmachen kennen die genaue Zahlen. Sie nicht.

  77. Nancy Schmitz

    Frau Pricken, dann raus mit den Zahlen, ohne Ausreden und klar für jeden Ausgedrückt!

  78. Rainer Kleine-Tebbe

    @Edgar Fink & Frau van Straelen: Gehts noch, Sie reden von „Gastland“ ? Schon gemerkt, dass EU Bürger hier keine Gäste sind, sondern das Recht haben, hier ihren Wohnsitz zu wählen ? Es gibt hier im Übrigen auch kein Mehrheits-, sondern ein Verhältniswahlrecht. Damit wird gewährleistet, dass auch Minderheitsmeinungen angemessen Raum gegeben wird. Mag nicht jedem gefallen, ist aber so. Ich akzeptiere Ihre Meinungen auch. Ich weiss, dass mit Ihrer Denke Europa nicht so weit gekommen wäre. Und da sind wir dann wieder da, dass ich Mehrheitsmeinungen gut finde, denn damit wurde Europa trotz Ihrer Minderheitsmeinung möglich. Nichts für ungut. Wir werden sehen, ob es zur zweiten Welle kommt, wessen Konzept am Ende das Beste war. Ich hoffe inständig, dass in der nächsten Pandemie abgestimmter zwischen den EU Staaten gehandelt wird.

  79. Lutz-René Jusczyk

    Wie ich sehe, löst die Öffnung der Grenze unterschiedliche Reaktionen aus.
    Mir ist es wichtig, gerade auch mit denjenigen in Kontakt zu treten, die die mit der Petition verbundenen Ziele und Bemühungen kritisch sehen.
    Ich bin über die Petitionsseite oder über Facebook zu erreichen, und werde versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen auf alle kritischen Kommentare einzugehen.
    Auch wenn Grenzübertritte inzwischen wieder möglich sind, verdeutlichen doch einige Beiträge hier und in anderen Nachrichtenforen, dass es gewisse Vorurteile zwischen alteingesessenen Bewohner/-innen jener Ortschaften in unmittelbarer Grenznähe gibt und solchen, die erst später meist aus dem benachbarten Ausland hinzugezogen sind.
    Ich befürchte allerdings, dass die Überwindung dieser nicht-physischen Grenzen sich um ein Vielfaches schwieriger gestalten wird als die jetzt erfolgte Öffnung der Grenze Belgiens zu seinen Nachbarländern.
    Mit Empathie und der Bereitschaft, in einen konstruktiven Dialog zu treten und voneinander zu lernen, sollten jedoch kleinere Erfolge erzielbar sein.

  80. Edgar Fink

    margarete pricken/rossberg
    Sie verbreiten erneut Unwahrheiten hier im Forum!
    Ich habe bis heute keine einzige E-mail an den Unterzeichner der Petition Herrn Juscyk gerichtet.
    Woher nehmen sie sich das Recht, solche Unwahrheiten zu verbreiten?

    Einer Person, die noch nicht Mal unterscheiden kann zwischen Bürgern der Deutschsprachige Gemeinschaft DG, dem Föderalstaat Belgien und dem Ausland sollte besser schweigen statt ständig irgendwelchen Unfug und Unwahrheiten hier zu verbreiten.

  81. Guido Schwartz

    @MARIA VAN STRAELEN
    In meinem Beitrag habe ich mich explizit auf die Kommentatoren dieses (BRF) Forums bezogen. Das Sie mit der Petition von OPEN BORDER BELGIUM Ihre Probleme haben, ist bekannt. Den Mehrheitstenor der Kommentatoren, hier im BRF-Forum, wollen Sie jedoch nicht ernsthaft bestreiten?
    Da Sie selbst die Petition OPEN BORDER BELGIUM angesprochen haben folgender Bemerk dazu. Wenn man Ihre Einwände, hinsichtlich der nationalstaatlichen Zugehörigkeit(en) der Unterzeichner, unkommentiert gelten lassen würde, so müßten Sie doch einräumen können dass (willkürlich angenommen) z.B. min. 500 Belgier (nach Ihrer Definition) unterzeichnet haben. Demnach min. weitere 500 Menschen die die von mir angesprochene Mehrheitsmeinung (im Forum), die offenkundig nicht die Ihre ist, teilen.
    Nur zur Klarstellung, daß Sie, auf Basis der Hypothese, den übrigen Menschen die dort votiert haben, ein Mitspracherecht absprechen finde ich persönlich, da undemokratisch, bedauerlich.
    Daher nochmals nachgefragt, sollen sich die Grenzschließungen, nach Ihrer Meinung, in einem zukünftigen (ähnlichen) Fall so wiederholen?
    Wofür stehen Sie?

  82. Edgar Fink

    Lutz-René Jusczyk

    Herr Juscyk, ich nehme Sie beim Wort. Aber warum diese Geheimniskrämerei, warum nur auf Facebook und auf der Webseite der Petition ?

    Hier in den öffentlichen Kommentaren erklärt eine Ihrer Mitstreiterinnen, eine an Sie gerichtete Email hätte mir wenig geholfen.
    Stimmt,es was diese Mitstreiterin hier veröffentlicht oder ist es eine weitere unrichtige Behauptung, welche von dieser Person in die Welt gesetzt wird?

    Im Rahmen der von Ihnen gewünschten Transparenz wäre es ebenfalls wünschenswert, wenn Sie die verbreiteten wirren Zahlen der Frau Rossberg/Pricken-Rossberg entflechten und der breiten Öffentlichkeit die korrekten Zahlen im Moment der Enreichung endlich darlegen würden.

    Wieviele der in der DG lebenden Bürger haben die Petition im Moment der Einreichung tatsächlich unterschrieben ?

    Warum wurde Ihre Petition an die BRD und die EU gesandt, obschon Sie klar und eindeutig im Vorspann erklärten, dass diese an die Belgische Regierung und die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft gerichtet würde?

  83. Maria van Straelen

    @Herr Schwartz mir geht es um die schwere Pandemie von einer Heftigkeit die kein gegenwärtig Lebender je erlebt hat. Auch nicht die Spezialisten. Da nehme ich mich und meine Bedürfnisse erstmal KOMPLETT zurück. Fast alle (Teil)-Staaten haben Grenzen geschlossen, Belgien hat eine Grenze bei der ÜBERALL auf jeweils der anderen Seite die gleiche Sprache gesprochen wird, aber nirgendwo wurde ein solcher Aufstand geprobt. es war von VORNEHEREIN klar, dass dies kein Dauerzustand sein würde und wer jetzt denkt (inkl. unserer Lokalpolitiker) er hätte diese Öffnung erzwungen, will sich nur in den Vordergrund spielen. Auch haben mich die Argumente von wegen Familienbesuch und Einkaufen geärgert. Auch Belgier in Belgien durften keine Besuche machen. Sie sehen doch, wie 1 Fest und 1 Gottesdienst wieder hunderte Infizierte bringt. Jetzt ist mal kurzfristig RÜCKHALTUNG geboten. Es geht um COVID 19 nicht um Schengen, das hat NIEMAND vor abzuschaffen. Auch ich muss auf Vieles verzichten

  84. Margarete rossberg

    Edgar fink.
    .
    Sie werden von Lutz keine andere Zahlen bekommen
    Werden Sie Mitglied unserer Gruppe und alle Zahlen stehen Ihnen offen.

    Lutz und ich sind Ein Team

    Die nächste Petition steht bereits bevor.

  85. Peter Mertens

    Die Grenzschließung haben überhaupt nichts bewirkt, die Menschen müssen nur die nahe Gruppenbildung unterlassen.
    Am weiten Strand weitläufig auseinander, im Park mit Abstand, das hilft.

    Muss diese Rechthaberei denn jetzt sein, egal ob 500, 5000 oder mehr unterschrieben haben ist doch egal.
    Die Grenze ist theoretisch offen, das Datum 15.6 war schon lange bekannt, hoffen wir das Sie nie wieder geschlossen wird.

  86. Roland Lejeune

    @Maria van Straelen
    Sehr geehrte Frau Straelen,
    Diese „Besserwisser“ mit Verlaub werden niemals zur Einsicht kommen u. weiterhin auf Ihrem Standpunkt beharren.

  87. Peter Mertens

    Hier sieht man es wieder, nur wegen der Zahlen wird gestritten, man könnte meinen es sind kleine Kinder hier vertreten.
    Ob diese Petition etwas bewirkt hat oder nicht, ist doch egal, es gibt aber Menschen die etwas getan haben, außer nur zu schwafeln.
    Das alleine hat schon Respekt verdient.
    Was haben sie denn getan..?

  88. Maria van Straelen

    Es geht hier nicht um „etwas zu tun“ sondern um „etwas zu akzeptieren“, um die Verbreitung eines sehr aggressiven Virus einzudämmen und dadurch Leben zu retten. Die Leute, die in Ihrem Sinne „was getan“ haben, haben sich ausschließlich um ihre eigenen Befindichkeiten gekümmert, Politiker und Ärzte beschimpft und rumgejammert. Es ging um NICHTS wichtigeres als billig einzukaufen, nicht um „die Welt zu retten“ (sinnbildlich gesprochen). Ich verzichte aus Einsicht vor dem Allgemeinwohl auf sehr viel: Bruder mit schwerem Schlaganfall nicht besuchen können, eine teure, angezahlte Reise nicht antreten zu können ( aus Anlass eines wichtigen Lebensereinisses, dass sich in unserem Leben nicht mehr wiederholt) und auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, die auch wir in Deutschland kaufen, wohl wissend dass es hier um eine SEHR BESCHRÄNKTE Zeit geht und nicht um meine persönlichen Befindlichkeiten

  89. Margarete rossberg

    Ein Kindergarten ist gerade zu eine Intelligenzhochburg im Gegensatz zu dem was hier an smanchen sinnfreien Kommentaren zu lesen ist. Aber da es sich um Minderheitsmeinungen handelt können wir gut damit leben

  90. Maria van Straelen

    um mich mal kurz und einmalig auf Ihr Niveau herabzulassen: Sie haben wahrscheinlich ein Diplom mit summa cum laude auf der Trump-Universität abgeschlossen.Immerhin haben Sie dort das Trump-(un)wort Fakenews gelernt, wissen allerdings nicht richtig, wann man das einsetzt, und Mathematik wurde da auch nicht gelehrt

  91. André Schmidt

    @Margarete Rossberg:
    Andere, scheinbare Minderheitsmeinungen als dumme und sinnfreie Kommentare abzutun ist doch schon starker Tobak und wirft auch kein gutes Licht auf ihre Bewegung. Zumal sich mancher Schreiber empört, dass in Brüssel Minderheiten nicht gehört werden.

    Wenn man alle Kommentare liest, dann erkennt man zwei Strömungen:
    1) Die Grenzen müssen offen sein, da wir in Deutschland einkaufen und Familie besuchen wollen. Hier geht es um individuelle Bedürfnisse.
    2) Maßnahmen gegen Corona sind wichtig und sinnvoll. Solange an beiden Seiten der Grenze verschiedene Maßnahmen gelten, kann der Grenzübergang zeitlich eingeschränkt werden. Hier geht es ums Allgemeinwohl.

    Eine davon als dumm und sinnfrei abzutun, und Minderheiten ausblenden zu wollen, sind schon bedenkliche Methoden.

  92. Lutz-René Jusczyk

    Gerne würde ich alle Seiten zur Mäßigung und zur Sachlichkeit aufrufen.
    Eine vergleichbare Situation, wie wir sie in den vergangenen Monaten erlebt haben, hat es in den vergangenen 100 Jahren nicht gegeben.
    Kein Land war wirklich auf die Pandemie vorbereitet; alle haben bedauerlicherweise national agiert und die Grenzen zu ihren Nachbarländern geschlossen.
    Nun, wo sie weitgehend wieder geöffnet sind, bzw. in den kommenden Tagen geöffnet werden, sollten wir meines Erachtens nach vorne blicken.
    Die Krise hat uns gezeigt, wo es in Europa noch hakt. Auf der europäischen Ebene ist viel erreicht worden, aber, wie ich finde, noch nicht genug.
    Was wie bräuchten, wäre ein »Europäischer Pandemie-Plan«, um im Fall einer erneuten Pandemie (der hoffentlich niemals eintreten wird), koordinierter zusammenzuarbeiten und vor allem ohne Grenzschließungen auszukommen.
    Zu diesem Zweck arbeite ich zusammen mit einigen Mitstreiter/-innen an einer weiteren Petition an das Europaparlament und werde darüber auf der Facebook-Seite informieren.

  93. Stephan Pesch

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