König-Baudouin-Stiftung richtet schnelle und unbürokratische Krisenhilfe ein

In Zeiten wie diesen will die König-Baudouin-Stiftung schnell und unbürokratisch zur Seite stehen. Darum hat sie neben den bestehenden Fonds, die auch in Ostbelgien dauerhaft Projekte unterstützen, kurzfristig weitere Instrumentarien zur Krisenbewältigung eingerichtet.

SOS-Hilfe (Archivbild: BRF)

Archivbild: BRF

Die König-Baudouin-Stiftung hat vor einigen Tagen zusammen mit den Krankenhäusern in Eupen und St. Vith und mit den Wohn- und Pflegezentren für Senioren in der Deutschsprachigen Gemeinschaft einen Spendenaufruf gestartet. Der neu eingerichtete „Fonds für solidarisches Leben Ostbelgien“ soll eine schnelle und unbürokratische Hilfe ermöglichen.

Freddy Genten koordiniert die Tätigkeiten der König-Baudouin-Stiftung in Ostbelgien ud erklärt: „Wir haben festgestellt, dass eine sehr große Spendenbereitschaft in der ostbelgischen Bevölkerung besteht. Was sicher ist, ist, dass 100 Prozent der Summe, die reinkommt, auch zu 100 Prozent in Ostbelgien ausgegeben wird. Das heißt die Krankenhäuser, die Wohn- und Pflegeheime werden dies erhalten.“

Darüber hinaus hat die König-Baudouin-Stiftung als Antwort auf die Corona-Krise über ein beschleunigtes Verfahren Pauschalbeträge von jeweils 10.000 Euro zuerkannt. Nutznießer waren unter anderem die Lebensmittelbanken in Ostbelgien, der Vinzenzverein Eupen, Wohnraum für alle, die SOS Hilfe, die Familienhilfe oder die ÖSHZ in Eupen und Kelmis.

sp/sr

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