Coronavirus-Maßnahmen nicht respektiert: Hohe Geldbußen drohen

Polizeibeamte haben Donnerstagnachmittag in Hergenrath zwei Personen kontrolliert, die die Grenze nach Deutschland passieren wollten. Da sie bereits zum dritten Mal die Einschränkungen im Rahmen der Coronavirus-Epidemie nicht einhielten, wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Polizist der Polizeizone Weser-Göhl

Illustrationsbild: BRF

Beide Personen wurden festgenommen und vernommen. Ihnen drohen erhebliche Strafen.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich Donnerstagabend in Eupen zwischen dem St. Nikolaus-Hospital und dem Carrefour-Supermarkt. Dort wurde der Polizei eine größere Gruppe offenbar angetrunkener Jugendlicher gemeldet, die eine Schlägerei begonnen hatten. Sie sollen einige Kästen Bier mitgeführt haben.

Als die Polizei eintraf, ergriffen die Jugendlichen die Flucht, wurden aber später aufgegriffen. Gegen fünf Jugendliche wurden Protokolle ausgestellt.

Die Polizei erinnert daran, dass die Staatsanwaltschaft bei Verstößen Bußgelder erheben kann. Beim ersten Verstoß beläuft sich das Bußgeld auf 250 Euro für Privatpersonen und 750 Euro für Geschäftsleute. Ab dem zweiten Verstoß nimmt die Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf.

Ohne Grund gemeinsam unterwegs: 250 Euro Bußgeld in Bütgenbach erhoben

mitt/cd

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66 Kommentare
  1. John destorb

    Was hier jetzt in belgien bezüglich der corona epedemie abgeht,erinnert schon an DDR Zeiten…
    Hat nichts mehr mit der corona Krise zu tun,erinnert mehr an totale Kontrolle und Bewachung der Bürger

  2. Rolf Wienen

    Unfassbar! Hier wird Europa zu Grabe getragen.
    Es ist vollkommen in Ordnung, in Corana–Zeiten bestimmte Regeln einzuhalten. Dazu zählen mit Sicherheit den Sicherheitsabstand zu fremden Personen immer einzuhalten, sich nur mit den Personen des eigenen Haushaltes im Freien aufzuhalten, möglichst Wohnortnah einzukaufen, besonders gefährdete Personen zu schützen( z.b. kein Besuch in Altenheimen) und noch einiges mehr.
    Die Regeln in Belgien und in Deutschland unterscheiden sich nur in Nuancen voneinander, die Grenzschließung ist daher absolut überflüssig.
    Ob ich als Hergenrather z.B. in Kelmis bei Aldi oder zum näher gelegenen Aldi am Preuswald fahre, macht für die Ansteckungsgefahr keinen Unterschied.
    Die Grenzschließung ist ein Rückfall in alte Nationalstaatszeiten und zerstört den Glauben an Europa nachhaltig. Das ist gerade hier im Grenzgebiet eine zusätzliche Katastrophe.

  3. Norbert Schleck

    „Was hier jetzt in belgien bezüglich der corona epedemie (sic) abgeht,erinnert schon an DDR Zeiten…“

    So? Waren Sie schon mal in der DDR oder sind auf den Weg nach Berlin dort durchgefahren? Wahrscheinlich nicht, sonst würden Sie nicht solch einen unsinnigen Vergleich ziehen.

  4. Peter Mertens

    Wo kann ich nachlesen, das wenn ich als Grenzgänger in Deutschland arbeite und dann dort eingekauft habe, das ich das nicht mit nach Belgien bringen darf.

  5. Maria van Straelen

    Ich, ich, ich – jeder denkt nur an seinen eigenen Vorteil. Kann die Regierung sich jeden Fall persönlich ansehen ? Hergenrath ja, aber Gemmenich nein, Herr Müller hat einen Grund aber Frau Schneider eher nicht ? Ein kleines Land hat sogar proportional viel mehr grenznahe Einwohner, als ein kompaktes größeres. Überall ist die Situation anders. Jetzt ist aus ganz bestimmten und nachvollziehbaren Gründen ein Ausnahmezustand, den auch die Politiker so schnell wie möglich rückgängig machen werden. Können alle diese kleinen Egoisten in Grenznähe verantworten, dass dadurch andere Menschen sterben ? Schauen Sie mal alle über den eigenen Tellerrand, da wo wirkliches Elend herrscht, in griechischen Flüchtlingslagern z.B. Also ein bisschen Disziplin täte uns allen jetzt gut.Sehen Sie die Fastenzeit mal als einen etwas anderen Verzicht als Süßigkeiten und Alkohol, auch die Ungläubigen, wie ich. Fasten und Verzicht ist ein wichtiges allgemeines Kulturgut

  6. Anja Wotschke

    @MARIA VAN STRAELEN, es kann aber nicht ein jeder drauf verzichten preiswerter einzukaufen und jetzt werden viele daran gehindert und müssen teurer einkaufen und dazu noch um vieles weniger wie zuvor. Mein Vorschlag im Fall illegaler Grenzübertritte, umgehend alle einstigen Zollhäuschen wieder aufbauen um alle und jeden umgehend bei der Ein- und Ausreise zu kontrollieren nur damit niemand illegal irgendwas macht, geschweige preiswert sich Lebensmittel kauft. Wie schon so mancher geschrieben, die EU schafft sich ab ganz gleich ob jetzt mit dem Virus oder auch ohne, es gibt keine Garantie sich NICHT anzustecken nur weil man in B bleiben muss. Vllt stecke ich mich auch an wenn ich nur mal so einen fahren lasse.

  7. Rolf Wienen

    Ergänzung zu meinem Kommentar von 14.30 Uhr:
    Wer kann mir eine Begründung für die Grenzschließung nennen. Von den Verantwortlichen habe ich noch keine stichhaltige, nachvollziehbare Begründung gehört.

  8. Maria van Straelen

    Frau Wotschke, den letzten Satz wollen wir mal so stehenlassen, ein Ausrutscher? Sie haben hier schon zum xten Mal gejammert, dass sie jetzt sooo teuer einkaufen müssen, von 200 Euro auf 400 in Belgien war mal die Rede. Ich weiss nicht, wie sie darauf kommen, daß es hier doppelt so teuer ist, wie in Deutschland. Ziehen Sie doch um, dann haben Sie Mieten die mindestens doppelt so hoch sind (kann sich das der kleine Mann überhaupt leisten ?) Für die Krankenkasse bezahlen sie das dreifache, die Kinder in der Kita, wenn überhaupt Platz frei ist, müssen bezahlt werden. Kaufen Sie doch einfach weniger Fertiggerichte und andere Supermarktschnäppchen, sie werden sehen, sie verhungern nicht. Oder haben Sie Angst vor einer Schlagzeile im Mai/Juni: 300 Belgier verhungert, weil sie nicht nach Deutschland durften ?

  9. Yves Tychon

    Genau, Herr Wienen, das Virus war schon längst über sämtliche Grenzen gezogen, als es irgendwelchen Sesselpupsern einfiel, Grenzkontrollen im Sinne der 60er Jahre wieder einzuführen.
    Im Gegenzug unterließ man es lange, Flugreisende aus den außereuropäischen Ländern bei der Einreise zu befragen bzw. zu untersuchen.
    Praktisches Beispiel: am 4. Februar wurde am Flughafen von Kapstadt jeder eintreffende Passagier gefragt, ob er in den vorangehenden Wochen in China gewesen war oder Grippesymptome verspüre. Überdies wurde jedem Fluggast die Temperatur gemessen. Zwei Wochen später bei der Rückreise über Paris-Charles de Gaulle: Passkontrolle, sonst NICHTS, nada, rien, nothing!

  10. Ingo Kalsner

    Grenzschliessungen innerhalb der EU haben auch gar keinen Nutzen ausser den das Politiker zeigen wollen das Sie etwas tun. Das ist lediglich eine Marketingmaßnahme in eigener Sache. Das Virus schert sich eben nicht um Grenzen, ganz im Gegenteil mit unserer halbherzigen EU bekommen wir es nie richtig in Griff. Wir sollten vielmehr zusammen arbeiten und gemeinsame Regeln festlegen. Ob ein grenznaher Bewohner nun in Deutschland oder Belgien zum Supermarkt fährt sollte vollkommen egal sein da es überhaupt keinen Unterschied macht wo man sich unter Menschen begibt. Hauptsache man tut es so wenig wie möglich und mit dem gebührenden Hygiene und Sicherheitsregeln. Grenzschliessungen retten definitiv keine Menschenleben, wer das glaubt hat Schlichtweg keine Ahnung. Alles Augenwischerei.

  11. Hartmut Fuchs

    Viel Kommentare die ich so unterschreiben kann.
    -Ob ich als Hergenrather z.B. in Kelmis bei Aldi oder zum näher gelegenen Aldi am Preuswald fahre, macht für die Ansteckungsgefahr keinen Unterschied.
    Die Grenzschließung ist ein Rückfall in alte Nationalstaatszeiten und zerstört den Glauben an Europa nachhaltig. Das ist gerade hier im Grenzgebiet eine zusätzliche Katastrophe.
    -es kann aber nicht ein jeder drauf verzichten preiswerter einzukaufen und jetzt werden viele daran gehindert und müssen teurer einkaufen und dazu noch um vieles weniger wie zuvor. Mein Vorschlag im Fall illegaler Grenzübertritte, umgehend alle einstigen Zollhäuschen wieder aufbauen um alle und jeden umgehend bei der Ein- und Ausreise zu kontrollieren nur damit niemand illegal irgendwas macht, geschweige preiswert sich Lebensmittel kauft.
    -Die Regeln in Belgien und in Deutschland unterscheiden sich nur in Nuancen voneinander, die Grenzschließung ist daher absolut überflüssig.

  12. Anette Peters

    Als Resultat dieser unsinnigen Grenzschliessungen ist das Einwohnermeldeamt in Raeren total überlastet, denn die armen Mitarbeiter/innen müssen jetzt Passierscheine ausstellen. Wir können unser Neugeborenes nicht anmelden, was Voraussetzung für Krankenkasse und Ausweis ist! Und alles nur weil Politiker sich durch Aktionismus profilieren wollen..

  13. Edgar Fink

    Irgend etwas war doch sicher ausschlaggebend dafür, sich frei von jeden Zwang gegen Deutschland und für einen Wohnsitz in Belgien zu entscheiden. Die logische Konsequenz ist natürlich, dass sie jetzt, statt immer nur ihren eigenen Vorteil zu sehen, genau wie wir Belgier, eben die belgischen Gesetze so nehmen und beachten wie sie sind. Es sind Sondermassnahmen, welche die belgische Regierung im Interesse der Allgemeinheit vorübergehend getroffen hat. Wenn ihnen die Entscheidungen der belgischen Politiker so gegen den Strich gehen, dann kann man ihnen nur raten, ändern sie etwas an ihrer Situation. Ich habe fast den Eindruck, es sind mehrheitlich immer die gleichen, die jammern.

  14. Ernst Mathieu

    Hallo Frau van Straelen, warum arbeiten Sie sich mit Hohn, Spott und Häme an Frau Wotschke ab?
    Wenn Sie die Grenzschließung gut und richtig finden, wird es Ihnen doch nicht an Worten fehlen ihren Standpunkt darzulegen. Würde mich sehr interessieren, ich habe noch keine überzeugende Argumente gehört.

  15. Anette Peters

    Lieber Herr Fink,

    wieso sollte man als Belgier nicht seinen Wohnsitz in Belgien wählen und wieso dürfen wir Belgier unsere Politiker nicht kritisieren für unsinnige Maßnahmen, die nicht dem Allgemeinwohl dienen sondern es sogar verschlechtern? Sie scheinen zu denken, dass sich hier nur Zugezogene beschweren, aber wie man den Kommentaren hier entnehmen kann sind es doch vorallem Belgier, die betroffen sind. Die Zugezogenen arbeiten doch eh mehrheitlich in Deutschland und passieren die Grenze täglich. Dort steht die Polizei, die Anderswo vermutlich dringender gebraucht würde.. Die Quittung wird es bei den nächsten Wahlen geben!

  16. Peter Mertens

    Belgien circa 11,5 Millionen Einwohner 1150 Tote
    Deutschland circa 83 Millionen Einwohner 1150 Tote

    Und warum ist die Grenze geschlossen……

  17. Edgar Fink

    Sehr geehrte Frau Peters, schon bei der Beurteilung, ob die getroffenen Massnahmen unsinnig sind, gehen unsere Meinungen auseinander. Und natürlich dürfen sie kritisieren, dass die Anmeldung ihres Neugeborenen nicht sofort, wenn sie es denn wollen und Zeit haben, erfolgen kann. Es gibt Fristen dazu, die ganz bestimmt eingehalten werden. Jeder meint, sein kleines Problem wäre das wichtigste, dieses ich, ich, ich … war Anlass meiner Kritik. Für mich hat das Wohl der Allgemeinheit stets Vorrang und im Vordergrund zu stehen und nicht das Wohl und der Vorteil von Einzelpersonen.

  18. Anette Peters

    Lieber Herr Fink,

    Sie haben recht es gibt Fristen zur Anmeldung und die haben auch finanzielle Auswirkungen. Das hat nichts mit “Zeit haben” zu tun, Ihnen scheint da leider die Erfahrung und Sensibilität zu fehlen. Die Fristen können übrigens aller Voraussicht nach nicht eingehalten werden, da alle Mitarbeiter durch die unsinnigen Passierscheine überlastet sind! Bezüglich der Grenzkontrollen: Erklären Sie mir doch mal bitte den Nutzen für die Allgemeinheit? Die Ausgangssperre gilt in Belgien und Deutschland, warum kontrolliert die Polizei dann nicht am Supermarkt oder auf der Straße? Warum kann ich nicht in den nächstgelegenen Aldi in Lichtenbusch zum Einkaufen? Warum ist der Aldi in Eynatten sicherer? Das macht doch alles keinen Sinn!

  19. Uwe Chemnitz

    @Herr Mertens: ganz einfach weil Belgien gemessen an der Fläche die am dicht besiedelste Region in Europa ist.
    Klar, ich bräuchte 5 Minuten nach D in den Edeka, da IST alles, sofern man weisse Marken kauft günstiger als in Aldi oder Lidl in Belgien. Und das lässt sich nicht nur mit der untertschiedlichen Mehrqwertsteuer begründen.
    Aber trotzdem kommt man klar……

    @John Destorb: Haben Sie jemals in der DDR gelebt????
    Ein Lada wäre ständig in der Nähr Ihres Hauses gestanden, und hätte Ihre Aktivitäten überwacht.
    Also, ich bitte Sie ..vergleichen Sie die Situation nicht mit der DDR
    Wenn ja, dann sollten Sie wissen, daS ALLEIN EIN SOLCHER kOPMMENTAR, zu Haftstrafen geführt hätte.

  20. Maria van Straelen

    @Ernst Mathieu
    Hohn, Spott & Häme ? Kann ich da Beispiele für haben ? Der letzte Satz von Frau Wotschke etwa? Da habe ich mich ja fast für sie entschuldigt. Den kann man nicht mit hochtrabenden Argumenten widerlegen. Ansonsten geht es ihr IMMER und AUSSCHLIESSLICH darum, daß SIE so teuer einkaufen muss. Hier steht nicht das Gemeinwohl im Vordergrund, sondern der Egoismus. Keiner muss in Belgien verhungern. Außerdem vertraue ich den Politikern und Fachleuten jetzt erstmal, daß sie es gut meinen. Wir stehen alle vor einer neuen, unbekannten Situation und KEINER der Kritiker dieser Grenzschließung hat auch nur ansatzweise das Allgemeinwohl im Sinn, sondern ausschließlich ein Problem des eigenen ICHS. Es geht um die Masse, es gibt immer bestimmte Anziehungspunkte und dort kann es zu größeren Ansammlungen kommen: Aldi, Lidl, Kaufland, diese Leute wollen nicht im Aachener Wald spazieren gehen und Abstand halten.

  21. Peter Mertens

    Wenn ich mir die obigen Zahlen ansehe könnte man den Eindruck gewinnen das sich die Deutschen vor den Belgier schützen sollten, nicht umgekehrt.

    DE hat circa 7X so viele Einwohner und ungefähr die gleiche Anzahl Verstorbener

    Also, warum ist die Grenze zu…

  22. Guido Scholzen

    Was soll diese sinnlose Schliessung der Grenzen?

    Es gibt doch schon genügend Regelungen beiderseits der Grenzen, die regeln, dass Ansammlungen untersagt sind, Schulen sind geschlossen, Hobbyaktivitäten abgesagt, Fortbewegen nur für Arbeit und Einkauf, Abstand halten und Hygienevorschriften.
    Das Virus ist überregional verteilt, es gibt kein Epizentrum in der Euregio.
    Kontrollen können überall gemacht werden, dafür braucht niemand neue alte Grenzen zu aktivieren. Wenn ich zum Einkauf nach St.Vith-Amel-Büllingen fahren will, dann ist das OK, aber mal kurz über die Grenze zum (billigeren) Tanken oder auch naher Einkauf nach Deutschland, dann ist das untersagt.
    Das ist doch Quatsch!
    Sperrzonen wie in Wuhan/China ergeben keinen Sinn.

    Wird man „unsere Europa-Politiker“ auch demnächts zur Rechenschaft ziehen wegen illegaler Grenzschliessungen, wie es der EuGH gegen Ungarn, Tschechien und Polen in dieser Woche tat wegen solcher Maßnahmen anno 2015? Mal sehen…

  23. Uwe Chemnitz

    @Herr Mertens: LESEN bildet…

  24. Peter Mertens

    @ Herr Chemnitz
    Dann wäre es doch sinnvoll wenn man als Grenzgänger nach DE fahren könnte, da ist die Ansteckungsgefahr ja deutlich geringer 🙂

  25. Rolf Wienen

    Sehr geehrter Herr Fink, es geht nicht darum, immer nur den eigenen Vorteil zu sehen. Es geht darum deutlich zu machen, welchen Schaden die Maßnahmen anrichten. Es geht darum, dass man sich als mündiger Bürger durchaus ein Urteil zutrauen sollte. Es geht darum, daß die Verantwortlichen die Pflicht haben, solche weitreichenden Entscheidungen vernünftig zu begründen. Worin besteht denn das von ihnen angeführte Interesse der Allgemeinheit. Und wieso bedeutet die Grenzschließung mehr Sicherheit. Vielleicht haben sie ein schlagende Argument für den Sinn der Maßnahme. Ich würde es gerne hören.

  26. Edgar Fink

    Sehr geehrte Frau Peters, ich möchte dieses Forum hier nicht unnötig mit Kleinigkeiten belasten. Nur noch soviel, ich kann ihnen versichern, dass ich sehr wohl und sehr gut über entsprechende Fristen informiert bin. Ihre Vermutung über meine Erfahrungen und Sensibilitäten lasse ich mal genau so unkommentiert wie ihre Feststellung, dass die Fristen ALLER VORAUSSICHT nicht eingehalten werden können. Meine Anregung an sie, oft reicht schon ein bisschen Verständnis und ein bisschen guter Wille Personen, Beamten und Verwaltungen gegenüber, die sich im Interesse der Allgemeinheit so gut wie eben möglich bemühen.

  27. Peter Mertens

    Es geht doch meist nicht um den Differenzbetrag, es geht darum das wenn man in DE immer noch einkauft das man alle Produkte kennt, genau weiss wo sie stehen, beim Metzger seines Vertrauen genau diese Wurst bekommt die man immer kauft.
    Hier in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens sind viele Produkte französich beschriftet und die Sprache kann nicht jeder.
    Außerdem ist der sogenannt Lebensmittelpunkt vieler Grenzgänger in DE, dort arbeiten sie, dort leben ihre Kinder, Enkel und ihre Freunde.
    Also, öffnet bitte wieder die Grenze, die Ansteckungsgefahr ist in DE nicht größer

  28. Anja Wotschke

    Werte Frau MARIA VAN STRAELEN, wo ich zu wohnen habe ist meine Sache und in B bin ich seit meiner Geburt nur x so zur Info. In D sind wir schon immer einkaufen gefahren weils eben billiger ist und dazumals sogar mit dem Bus und samt der Zollhäuschen, als Mutter mehrere Kinder ebenso so auch heute und seit wann muss ich Ihnen Rechenschaft ablegen wo ich zu wohnen habe und wo ich wahrhaftig billiger meine Einkäufe tätige? Ich weiß was ich wo ausgebe und wieviel ich bezahle ebenso wieviel ich für die gewisse verfügbare Summe x in meinem Einkaufswagen haben.
    Sie dürfen mich auch weiterhin verbal attackieren, hab dazu einen sehr breiten Rücken. Schönen Tag noch.

  29. Norbert Schleck

    „es geht darum das wenn man in DE immer noch einkauft das man alle Produkte kennt, genau weiss wo sie stehen, beim Metzger seines Vertrauen genau diese Wurst bekommt die man immer kauft.“

    Die Wurst seines Vertrauens einkaufen zu können, zu wissen, wo die Buggles im Supermarkt stehen, das sind natürlich fundamentale Menschenrechte.
    Genau wie nach Botrange oder zu den Narzissenwiesen zu fahren, um sich auf engen Wanderpfaden aneinander vorbeizuschieben.
    Oder… nach Burtscheid zum wegen Karfreitag vorverlegten Wochenmarkt zu fahren (steht heute im GE), um dort das Bund Sellerie für 2€45 statt wie in Belgien zu 2€85 einzukaufen.

    Mein Gott, was für ein Gejammere und Genöle. Was wäre erst los, wenn wir wirklich eine Katastrophe erleben müssten … so wie unsere Eltern und Großeltern. Unvorstellbar!

    Jeder findet in dem Bündel Maßnahmen ganz sicher welche, die er für seine eigene Situation als komplett unsinnig erachtet, er selber ist ja ein „mündiger Bürger“.

  30. Edgar Fink

    Sehr geehrter Herr Wienen, im Gegensatz zu ihnen bin ich der festen Überzeugung, dass gewisse Dauernörgler sehrwohl nur den eigenen Vorteil im Blickwinkel haben. Das etwas abgeleitete Sprichwort,» Gib jemand den kleinen Finger und er fordert sogleich die ganze Hand» bringt es auf den Punkt.
    Hier im Grenzraum wurden Corona-Massnahmen verdeutlicht und in gewissen Situationen wurde Klarheit geschaffen um bestimmten Personen den Grenzübergang unter gewissen Bedingungen zu ermöglichen und das ist gut so.
    Auf ihre mehrmals hier im Forum aufgeworfene Frage kann ich ihnen gerne antworten.
    Virologen und andere Experten beraten unsere belgischen Politiker. Im Austausch mit diesen Experten obliegt es dann den Politikern abzuwägen, zu handeln und zeitlich begrenzte Entscheidungen zu treffen.
    Im Gegensatz zu ihnen vertraue ich diesen Virologen/Experten und bin bereit, diese befristeten Einschränkungen zu befolgen und zwar genau so, wie es Millionen von Belgiern auch tun.
    Für den Rest verweise ich auf meinen oben aufgeführten Kommentar vom 03.04.2020 17Uhr37.

  31. Alexander Kerres

    Sehr geehrteDamen und Herren,
    hier wurde mehrfach geschrieben, dass es in Deutschland wie in Belgien eine Ausgangssperre gibt.
    Das ist allerdings so nicht korrekt, denn es gibt in Deutschland, genauer gesagt hier in NRW, noch keine Ausgangssperre sondern lediglich ein Kontaktverbot. Man kann sich noch frei bewegen, aber eben nicht in Gruppen. Das ist schon ein großer Unterschied.
    Die auf beiden Seiten der Grenze eingegührten Maßnahmen sind also nicht identisch. Und da sind die geschlossenen Grenzen dann schon nachvollziehbar.

    Bleiben Sie gelassen und vor allem bleiben Sie Gesund.

  32. Maria van Straelen

    @Herrn Mertens
    Ist das Ihr größtes Problem im Moment: genau zu wissen wo die Wurst Ihres Vertrauens steht ? Ist der Egoismus so weitreichend? Mein Gott es geht um eine sehr begrenzte Zeit, selbst wenn es 2 Monate werden, und es geht doch im Augenblick wohl um ein viel größeres Ganzes. Hunderte Menschen stecken sich TÄGLICH an, und wo sind die Hotspots ? Genau, da wo die meisten Menschen auf dichtem Raum zusammenleben. Es geht der belg. Regierung nicht um Köpfchen und Bildchen, es geht um knapp 1450 km, mit Situationen u.a. wie Baarle – denken Sie wirklich, die haben da vorrangig ein paar Ostbelgier im Kopf, die ihre Wurst nicht mehr kriegen ? Es geht um LEBEN UND TOT und um allgemeine Regeln für ein ganzes Volk
    @ Frau Wotschke: ich kritisiere nicht Sie, sondern Ihre wahnsinnigen Übertreibungen (von wegen halb so teuer wie in Belgien etc.) und das ICH, ICH

  33. Dieter Heinemann

    Hallo Herr Kerres,
    ja das stimmt, die Maßnahmen zwischen den beiden Ländern unterscheiden sich.
    Die Frage ist nur, welche wirken besser? Wenn man die Zahlen, die Herr Mertens hier gepostet hat, zugrundelegt, dann wäre es doch eigentlich besser wenn möglichst viele Belgier hier nach Deutschland kämen, oder?
    Man kann einfach keine unsinnige Maßnahme (Grenzschließung) mit einer noch Unsinnigeren (Ausgangssperre) rechtfertigen, das ist einfach nur Schwachsinn. Der Punkt ist einfach der, das man direkte Kontakte untereinander vermeiden bzw. eine räumliche Distanz wahren sollte. Ich glaube nicht das die Menchen auf Belgischer Seite dümmer / unmündiger sind als diejenigen die in Deutschland leben, so das man sie einsperren muss! Bislang hat mir noch niemand, und das meine ich wie ich es sage, schlüssig erklären können, auch nicht hier im Forum, welchen Vorteil eine Grenzschliessung haben sollte. Die dadurch entstehende Mehrbelastung für viele Menschen ist hingegen ausreichend dokumentiert.

  34. Peter Mertens

    @Frau van Straelen
    Was bewirkt die Grenzschließung, muss das belgische Volk vor den deutschen Mitbürgern beschützt werden oder das deutsche Volk vor den belgischen Mitbürgern.
    So richtig habe ich den Sinn dieser Grenzschließung nicht verstanden, sicherlich können Sie die passende Erklärung liefern.

  35. Rolf Wienen

    Sieh bringen es auf den Punkt Herr Heinemann!
    Danke.👍

  36. Maria van Straelen

    Das habe ich doch mehrmals erklärt: allen in Belgien Wohnenden geht es um die Wurst und die niedrigeren Preise. Also stürzen sie sich alle auf ein paar Hotspots. Oder wollten Sie nur im Aachener Land für isch alleine wandern gehen ? Ziel ALLER Maßnahmen ist jedoch, die Leute so viel wie möglich auseinander zu dividieren, und wie gesagt an 1450 km nicht nur in der DG, Belgien hat noch viel längere Grenzen mit Frankreich, NL und Lux, sicherlich auch ein Hotspot, obwohl man da wenig von hört hier im Netz. Sind die Eifeler vernünftiger oder weniger egoistisch ?

  37. Peter Mertens

    @Frau van Straelen

    Sie behaupten das in den Aachener Aldi, Lidl, Edeka und Rewe die Ansteckungsgefahr größer ist vs Aldi, Lidl, Carrefour usw in Belgien….

    Auch in DE dürfen nicht alle Kunden gleichzig in den Supermarkt, dürfe bekannt sein.
    Also wo ist der Unterschied das sie die Grenzschließung so energisch verteidigen.

  38. Benoni Beheyt

    Laut“Spiegel Informationen“ will Innenminister Horst Seehofer am Montag im Corona Kabinett vorschlagen,die Grenzkontrollen auch auf die Länder Tschechien,Belgien,die Niederlanden und Polen zu Erweiteren.
    Ausschnitt des BMI ,BUND :
    Nach Art. 25 und 28 des Schengener Grenskodex kann die vorübergehende Einführung von Kontrollen an den Binnengrenzen als „ultima ratio“ angeordnet werden.
    Die Bildung einer Expertengruppe für Aufhebung d.Ausgangsbeschränkungen
    der Frau Wilmes ist bekannt.

    Sehr geehrte Lesserinnen und Leser ich kann die Kommentare und Argumentationen nach vollziehen,jeder darf hier seine Sicht der dinge darstellen und das ist auch gut so.
    Mir fällt auf das einige Kommentatoren gereizt reagieren.
    Egal wo wir Leben diese Pandemie hat uns „alle“ Kalt erwischt.

    Solidarität anstatt Schuldzuweisungen wären gerade jetzt in der Krise wichtig.

  39. Anja Wotschke

    @ Frau Wotschke: ich kritisiere nicht Sie, sondern Ihre wahnsinnigen Übertreibungen (von wegen halb so teuer wie in Belgien etc.) und das ICH, Ich… Tun Sie das wirklich nicht werte Frau van Straelen? Sie dürfen gerne lachen nur in deutschen Geschäften sind mir viele belgische Bürger begegnet die aber nicht direkt in Grenznähe wohnen sondern aus Brüssel. Lüttich, Verviers kamen um wirklich billiger als in Belgien einzukaufen und das hat mit ich ich ich nichts zu sehen. Wie erwähnt hab nen breiten Rücken und wie erwähnt ich bin Ihnen keinerlei Rechenschaft schuldig wo ich und viele andere Belgier ihr Geld lassen und wahrhaftig billiger einkaufen. Schönen Tag noch.

  40. Maria van Straelen

    NEIN Herr Mertens, das behaupte ich NICHT. Aber wenn die ganzen Belgier ZUSÄTZLICH zu den üblichen Deutschen in den gleichen Laden kommen, ist dort viel mehr los als wenn jeder in „sein“ Aldi, Lidl etc. geht – ein großer Unterschied.

  41. Peter Mertens

    Nein, es ist nicht mehr los da die Einkaufswagen begrenzt sind, genau so wie in Belgien.
    Wenn sie soviel Angst vor einer Ansteckung haben dann sollten Sie Zuhause bleiben, die Lieferdienste unterstützen und warten bis alles vorbei ist 🙂

  42. Maria van Straelen

    Frau Wotschke, es geht um die gegenwärtige, schwierige Lage, die keiner von uns vorher kannte. Natürlich kaufen Sie wo Sie wollen, wir kaufen auch öfter in Deutschland ein. Es geht um das Gejammere hier bei den meisten, nicht nur Sie, dass es für eine kurze Zeit nicht möglich ist, das ist doch wohl eins der kleinsten Probleme auf der Welt. Es geht darum, die Leute auseinander zu dividieren, bis die Lage deutlich entspannter wird, nicht für die Ewigkeit …. wir sehen deutlich, dass die schlimmsten Fälle da auftreten, wo die Leute dicht beieinander wohnen, also ist die Leute so viel wie möglich zu trennen jetzt kurzfristig erstmal eine gute Idee über die keiner so jammern sollte

  43. Rauw Erik

    Wenn man unterwegs ist mit seinem Auto darf der Lebenspartner vorne mitsitzen, wenn ein Fremder mit fährt soll der hinten sitzen. Frage , die Polizeibeamten müssen dann auch vorne und hinten sitzen und nicht vorne nebeneinander ?

  44. Edgar Fink

    @An die Herren, Mertens, Wienen und Heinemann
    Wenn ich mich recht erinnere, dann hat die deutsche Bundesregierung doch auch vor gut 2 Wochen beschlossen, Grenübergänge nach Frankreich, Schweiz, Österreich, … zu schliessen ? Welches war denn da genau deren Begründung?
    Gewissen Menschen wie Herrn Mertens ist es in der jetzigen Krisenzeit scheinbar wichtiger, ihre nach deutschem Rezept hergestellte Wurst weiterhin da zu kaufen, wo man sie schon immer gekauft hat. Eigenwohl steht bei gewissen Mitmenschen ganz offensichtlich vor Allgemeinwohl.

  45. Norbert Schleck

    Es erfreut zu sehen, dass viele hier die Vorteile von offenen Grenzen anerkennen. Was etwas wert ist, erschließt sich einem meist erst, wenn man es nicht mehr hat.

    Das ist auch mit der Gesundheit so. Gerade erst ist ein Ehepaar aus der Eifel dieser Seuche erlegen. Ganz in unserer Nähe also. In Brüssel wurde Philippe Bodson, der frühere Präsident des Belgischen Unternehmerverbandes, mit 75 ein prominentes Opfer davon.

    Also, ich gehöre zur selben Risikogruppe und habe absolut keine Lust, den Löffel jetzt schon abzugeben, nur weil ein paar Zeitgenossen partout die Wurst ihres Vertrauens nicht missen mögen oder meinen, ohne einen Spaziergang im Hohen Venn nicht leben zu können.

    Was glauben Sie, was in den touristischen „Hotspots“ wie dem erwähnten Venn los wäre, gäbe es dieses Verbot nicht? Die RTBF zeigte den leeren Platz von Durbuy, auch ein Touristenmagnet, wo sich letztes Jahr um diese Zeit Tausende Menschen drängten.

  46. Maria van Straelen

    Herr Rother, ich wollte die Sache eigentlich abschliessen, wir drehen uns seit fast 50 Kommentaren immer um die Wurst, im wahrsten Sinne auch noch. Aber dass einige Menschen in der Region sich nur um sich selbst drehen, nur um ihr belg. und deutsches Aldi, das erschreckt mich sehr. Es ist eine BELGISCHE Maßnahme, keine für Bildchen und Köpfchen, eine Maßnahme für 1450 km Grenze (wenn Sie nicht immer nur „Aldi“ lesen würden, hätten Sie gemerkt, dass ich das schon mehrere Male betont habe) und somit ist das eine plausible Erklärung. Es geht um alle Belgier, nicht um Herrn Mertens und Co. So, kloppt Euch weiter, ich bin raus. Schönes Wochenende, ach ja, wird schwierig ohne deutsche Wurst

  47. Norbert Schleck

    Beim Googeln auf SPON gefunden:
    „Wo Sie an Ostern noch hindürfen“
    Ein wahrer Flickenteppich von Verboten, Ermahnungen, Hinweisen, Ratschlägen.
    Also, wer da von Aachen nach MeckVP oder von Hamburg an den Starnberger See zur Zweitresidenz will, oder umgekehrt, sollte sich vorher genau informieren.

    Das gilt natürlich nur für unser deutschen Nachbarn „drüben“.
    Diejenigen, die hier bei uns „gefangen“ sind, haben Pech gehabt. Sie müssen Ostern mit uns hier verbringen. Aber tröstet Euch, auch in Belgien gibt es gute Wurst, und diese schreckliche Zeit geht irgendwann vorbei. So lange wie 40-45 wird es nicht dauern.

    Immerhin haben wir es hier in Belgien geschafft, eine landesweite Regelung einzuführen, sowohl für die Appartementbetonburgen an der Küste als auch für das Chalet in den Eifeler oder Ardenner Wäldern…
    Fahrten dorthin sind verboten … für alle.

  48. Norbert Rother

    Frau Van Straelen und Herr Schleck, ist die belgische Polizei nicht in der Lage die Ausgangsbeachränkung durchzusetzen im eigenen Land oder warum der Verweis auf 1450km Grenze? Warum man als Belgier nicht mehr im nächstgelegenen Supermarkt einkaufen gehen darf, erklärt sich nicht mit Sorge vor Narzissenwanderern?

    Den unterschwelligen Rassismus (Zeit 40-45, “hier drüben gefangen”) von Herrn Schleck finde ich beunruhigend und gleichzeitig befremdlich (der Name Schleck klingt doch sehr deutsch..) Gefangen sind doch vorallem Belgier ohne Arbeitsplatz in Deutschland, und das nur weil Politiker und Angsthaber die Gelegenheit ergreifen wollen zu zeigen, dass Belgien eine eigene Grenze hat? Ich finde es traurig wie schnell der Geist Europas zu Grabe getragen wird, sobald es einmal schwierig wird! In diesem Sinne, bleiben wir alle Gesund, in Körper und Geist!

  49. Norbert Schleck

    Herr Rother, kurzes Zitat für Sie: „Im Zuge der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise hat auch Deutschland beschlossen, die Grenzen zu schließen.“ Nach der Schweiz, Frankreich, Österreich, Luxemburg und Dänemark. Was sagen Sie nun?

    Übrigens stimmt es nicht, dass die Grenzen hier komplett geschlossen sind. Es gibt eine ganze Liste von Gründen, die einen Grenzübertritt weiterhin erlauben. Nur die Einkaufsfahrten zum Aldi in Imgenbroich sind nicht mehr erlaubt.

    Rassismus? Wer hier wegen einiger Einschränkungen gleich mit DDR-Verhältnissen kommt, von totaler Kontrolle und Bewachung der Bürger schwafelt und das „eine zusätzliche Katastrophe“ nennt, den darf man doch wohl noch auf das verweisen, was die Generation meiner Eltern 40-45 durchgemacht hat. Oder nicht?

    Das ironisch zwischen Anführungszeichen gesetzte „gefangen“ bezog sich auf das Gejammere hier in diesem Forum. Als ob die Welt unterginge, wenn man eine Zeit lang nicht mehr die Wurst… (siehe oben).

  50. Edgar Fink

    Sehr geehrter Herr Rother, Sie schreien (siehe Großschreibung) nach Fakten und Begründungen in ALLEN Sprachen.
    Dazu folgendes meinerseits :
    Zum einen werden die belgischen Begründungen und die deutschen Erwägungen, ihre Grenzen zu Frankreich, Österreich, Schweiz, … zu schliessen, nicht weit auseinander liegen.
    Zum anderen wurden die belgischen Begründungen offiziell und in allen belgischen Medien veröffentlicht.
    Und Ihre Frage nach den Fakten? Seien Sie unbesorgt, die schafft das Coronavirus ohne das wir danach fragen.
    Sehr geehrter Herr Mertens, Sie schreiben, «Der sogenannte Lebensmittelpunkt vieler Grenzgänger sei DE, dort arbeiten sie, dort leben ihre Kinder, Enkel und ihre Freunde». Kommen diese Grenzgänger etwa nur noch zum schlafen nach Belgien?

  51. Dieter Heinemann

    Hallo Herr Fink,
    „Zum einen werden die belgischen Begründungen und die deutschen Erwägungen, ihre Grenzen zu Frankreich, Österreich, Schweiz, … zu schliessen, nicht weit auseinander liegen.“

    Können denn wenigstens SIE als anscheinend vehementer Verfechter dieses Aktionismus mir eine dieser Begründungen nennen? Abgesehen von dem allgemeinen geschwafel „Zum Schutz der Bevölkerung“ usw. meine ich …

  52. Norbert Rother

    Man sieht hier im Forum doch sehr deutlich wie die Maßnahmen die Bevölkerung spalten.. Die Familie mit 3 Kindern, die in einer Wohnung auf der 3. Etage in Eupen wohnt, hat da wohl eine andere Wahrnehmung als der Pensionär, der in seinem Eifelhäuschen mit Garten sitzt..

  53. Voigt Christian

    An all die Unverbesserlichen.
    Gehen sie raus, stecken sie sich an, bleiben sie zu Hause wenn es auf dem Ende zugeht, lassen sie die Plätze in den Krankenhäuser frei für die Personen die alles machen um nicht infiziert zu werden. Aber seien sie getröstet, durch euer eventuelles Ableben machen sie auch etwas für die Wirtschaft, sie würden dadurch freie Arbeitsstellen für Arbeitslose zur Verfügung stellen.

  54. Norbert Rother

    Herr Voigt, ich wünsche Ihnen, dass Sie und wir alle gesund bleiben, in Körper, Geist und Seele!

  55. Dieter Heinemann

    Hallo Herr Voigt,
    Wahnsinn, so einen unqualifizierten Kommentar hätte ich selbst Ihnen nicht zugetraut!

  56. Edgar Fink

    @Dieter Heinemann
    Sie wünschen eine Begründung ? Mein Vorschlag, wenden sie sich dafür als in Deutschland wohnender deutscher Bundesbürger an die zuständigen deutschen Behörden.Es ist nicht meine Aufgabe, ihnen deutsche Massnahmen zu erläutern oder gar zu begründen. Die belgischen Massnahmen wurden gross und breit in den verschiedensten Medien dargelegt. Meine Meinung dazu habe ich geäussert auch wenn sie ihnen nicht passt. Sie nehmen das abwertende Wort «Geschwafel» in den Mund. Etwa auch in Bezug auf ihre Kommentare?
    @Norbert Rother
    Die Konfrontation mit den „Deutschen Grenzschliessungen“ hat ihnen offenbar die Sprache verschlagen. Möchten sie nun als nächstes etwa versuchen, die „Eupener“ und die „Eifeler“ gegeneinander aufzubringen?

  57. Voigt Christian

    Dann erklären Sie mir mal, mit logischer Argumentation und nicht mit Selbstsüchtigkeit, wieso Sie unbedingt Ihre und die Gesundheit (Leben) anderer auf’s Spiel setzen wollen.

  58. Voigt Christian

    Herr Heinemann,
    Was stört Sie an meinem Kommentar? Dass ich Ihnen die Realität vor Augen halte? Auch wenn es Sie scheinbar nicht Interessiert, oder glauben Sie seien Immun, es sterben Leute an dieser Krankheit.

  59. Dieter Heinemann

    Hallo Herr Fink,
    anstatt sich hier so zu echauffieren könnten Sie mir vielleich wenigstens EINE der von Ihnen benannten Medien-Quelle nennen? Trotz intensiver Recherche – hüben wie drüben – ist es mir leider nicht gelungen auch nur eine sachgerechte Begründung für diese Grenzschliessungen zu finden, außer eben diesen von mir als „Geschwafel“ bezeichneten Politiker Aussagen.
    Denn wenn jemand viel redet ohne wirklich etwas zu sagen, wie es derzeit leider mal wieder viel zu viele Verantwortliche tun, dann bezeichne ich das eben als „Geschwafel“, genauso gemeint wie es sich anhört.

    Also frage ich Sie noch einmal: Was sollen diese Maßnahmen bewirken? Gerne können Sie mir als vermutlicher belgischer Staatsbürger auch belgische Quellen nennen.
    Aber ich denke mal es ist doch eher wie mit dem Toilettenpapier …
    Im Übrigen, als eine deutsche Begründung für die Grenzschliessung Richtung Frankreich, Schweiz, Luxemburg und Österreich wurde seinerzeit die Vermeidung von Hamsterkäufen in deutschen Supermärkten durch Bürger der genannten Länder angegeben.

  60. Carl Schumacher

    Man kann es wenden und drehen wie man will, es gibt eine Reihe von Vorschriften deren Anwendung von manchen völlig sinnfrei gehandhabt wird. Eine Kakophonie sondergleichen. So darf ich z.B. zum Einkaufen fahren, doch sagt niemand wie weit. Nur im Dorf? Bis ins Nachbardorf? Bis in die nächstgelegene Kleinstadt? Großstadt? Ich darf also scheinbar nach Lüttich ins Chinageschäft aber nicht nach Imgenbroisch zu Real?
    Ich darf mit dem Fahrrad große Touren machen, darf aber nicht Rollschuh oder Inliner fahren?
    Meine Frau muss (laut erleuchteten Polizisten) hinten im Auto sitzen?
    Unklare ministerielle Beschlüsse (oder königliche Beschlüsse) die man durch (nicht rechtskräftige) FAQ zu erläutern versucht – Kakophonie. Jeder glaubt etwas tun und sagen zu müssen, aber keiner weis Bescheid und viele lassen den gesunden Menschenverstand vermissen.

  61. Dieter Heinemann

    Hallo Herr Voigt,
    ja, ich habe die Realität vor Augen wenn ich Ihre Kommentare lese.

    Nun zu mir:
    Ich vermeide jedes unnötige Verlassen meines Hauses, und wenn, dann trage ich stets Gesichtsmasken – um meine Mitbürger – und eventuell auch Sie, falls wir uns mal begegnen sollten – zu schützen und achte penibel darauf das ich einen möglichst großen Abstand zu anderen Personen einhalte, und das wiederum erwarte ich von jedem Andern dem ich begegne auch! Leider häufig vergeblich.
    Warum sich das aber z.B. hypothetisch bei uns am Dreiländerpunkt mit einem Schritt nach rechts oder links (falls Sie sich dort nicht auskennen sollten: In die Niederlande oder nach Belgien hinein, denn das geht dort tatsächlich) in seinen Auswirkungen anders darstellen sollte entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

  62. Norbert Schleck

    „Viele lassen den gesunden Menschenverstand vermissen.“
    Sie vor allem, Herr Schumacher!
    Sie hätten es also gerne, dass alles haarklein geregelt wird? Dass man Ihnen vorschreibt, wie viele Meter oder Kilometer Sie zurücklegen dürfen, um einzukaufen?
    Der „gesunde Menschenverstand“ rät mir jedenfalls, dazu mein gewohntes Geschäft in der Umgebung aufzusuchen und nicht bis ans andere Ende von Lüttich zu fahren.

    Das mit dem Sitzplatz im Auto wurde schon oft widerlegt. Es steht nirgends, dass der Fahrgast hinten sitzen muss. Und Ihre Familie darf auch ins Auto.

    Unklare Beschlüsse? Mag sein, dass manche das sind, aber dem „gesunden Menschenverstand“ leuchtet manches ein.

    Einer unserer Nachbarn wurde am Freitag mit der Ambulanz abgeholt: Corona. Er liegt im Koma im CHU. Von drei Bekannten lasen wir die Todesanzeige in der Zeitung.
    Lieber eine Zeitlang auch angeblich unsinnige Maßnahmen befolgen und noch aus Eigeninitiative einiges mehr, als auf dem Friedhof zu landen.

  63. Peter Mertens

    Hallo Herr Schleck
    Einfach eine Suchmaschine mit den Worten „Social distancing“ auch im Fahrzeug“ füttern und schon wird ihnen das Ergebnis angezeigt, Mitfahrer hat hinten zu sitzen.

    Und die Meldung “ Nordrhein-Westfalen: Die deutschen Grenzen zu den Niederlanden und Belgien bleiben offen.
    Ist eine Lachnummer das die Grenze ja von belgischer Seite geschlossen ist

    Politiker eben, müssen sich profilieren.. 🙁

  64. Carl Schumacher

    Sehen Sie Herr Schleck, wir leben doch in einer Demokratie und in einem Rechtsstaat. Gesetze müssen klar und deutlich und nicht so oder so interpretierbar sein. Dass wir Politiker haben die idiotische Anweisungen geben ist schon schlimm genug, wenn aber jetzt noch Idioten auftauchen die die Hacken zusammenschlagen, die eine Hand an die Hosennaht und die andere zum Gruß mit einem lauten Jawohl diese idiotischen Anweisungen als der Weisheit letzter Schluss ansehen, oder aus Eigeninitiative noch so einiges mehr, so ist das wirklich schlimm. Noch schlimmer kann es eigentlich nur werden wenn diesen Idioten auch noch Macht über andere gegeben wird.

  65. Norbert Schleck

    Ja, Herr Schumacher, auch in einem Rechtsstaat sind Gesetze interpretierungsbedürftig. Dazu dienen u.a. die Gerichte. Die Interpretierungen der Straßenverkehrsordnung etwa füllen ganze Aktenschränke. Ich weiß das aus eigener beruflicher Erfahrung.
    Dass die jetzigen Maßnahmen, die in aller Dringlichkeit und angesichts einer unbekannten Gefahrenlage verfasst wurden, Schwachpunkte aufweisen, geschenkt!

    Dass Sie in Ihrer „Argumentation“ 5 Mal das Wort „Idiot“ gebrauchen und Menschen weltweit so abstempeln, das fällt auf Sie selbst zurück. Aber solche Verbalinjurien sind Ihnen geläufig (s. Aalster Karneval).
    Ihre Anspielung auf „die Hand zum Gruss“ ist so was, na, von was wohl?
    Ob Boris Johnson wohl auch jetzt auf der Intensivstation Ihre Meinung zu all diesen Maßnahmen teilt?

    Herr Mertens, einfach mal die offizielle Seite des Föderalen Dienstes Gesundheit aufsuchen und dort die FAQs konsultieren. Wenn Sie dort was von „hinten sitzen“ finden, spendiere ich Ihnen ein Osterei. Was Sie so in Suchmaschinen aufstöbern, ist wohl kaum hier in Belgien maßgeblich.

  66. Carl Schumacher

    Ihre berufliche Erfahrung in allen Ehren Herr Schleck, aber mit dem Zählen haben Sie es wohl nicht so, oder? Ich habe 2 x idiotisch und 2 x Idioten geschrieben: und 2 + 2 macht ??? Nein, keine 5, aber Sie waren nahe dran.
    Gerichte mögen Gesetze auslegen dürfen, aber Polizisten sind nicht da um dies zu tun, weshalb die Polizei ja auch seit Wochen um klare Anweisungen bittet, die aber nur spärlich und manchmal widersprüchlich kommen.
    Was z.B. das Verbot im Ausland einkaufen zu dürfen oder die Anweisung sich nicht (alleine) auf einer Parkbank setzen zu dürfen jetzt mit Boris Jonson zu tun hat oder inwiefern dies einem Kontaktverbot widerspricht, mag Ihr Gedankengang bleiben.
    Und die „Hand zum Gruß“ – haben Sie nicht gedient?

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