Weihnachtsmarkt in der Altstadt von Monschau

An diesem Wochenende öffnet auch der Weihnachtsmarkt von Monschau seine Tore. Neu ist in diesem Jahr unter anderem eine große beleuchtete Schneekugel, in der die Besucher Fotos machen können.

Weihnachtsmarkt

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Monkeybusiness Images

In den engen gepflasterten Straßen herrscht kurz vor Beginn des Marktes immer noch reges Treiben. Buden stehen überall in der Innenstadt verteilt, die Geschäfte schmücken ihre Eingänge festlich und die neuen Lichternetze werden noch mit einem Leiterwagen aufgehängt.

Monschau ist bereit, seine Pforten zu öffnen. „Der Monschauer Weihnachtsmarkt besticht einfach durch das Ambiente. Wir haben diese mittelalterliche Altstadt mit den Fachwerkhäusern, die kleinen Straßen, das ist einfach eine wahnsinnig romantische Atmosphäre und ich denke das macht das hier einfach ganz besonders“, sagt Ivanka Lauscher von der Monschau-Touristik.

Auch wenn der Markt auf diese Weise schon länger besteht, so gibt es wie immer auch einige Neuheiten. Nachhaltigkeit ist für Monschau zu einem großen Thema geworden. Es wurde geplant, in diesem Jahr keinen Plastik mehr auf dem Markt zu verwenden. Die eingepackten Geschenke werden ohne die üblichen Verpackungen und die Essensstände ohne Plastikgeschirr auskommen müssen.

Aber nicht nur dieses Maß der Nachhaltigkeit ist neu, sondern auch die ein oder andere Attraktion ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. „Unsere größte Neuigkeit dieses Jahr wird unser ganz neuer Fotohotspot sein. Auf dem Gerberplatz haben wir eine beleuchtete Schneekugel, wo die Leute reingehen können und sich dort drin selbst fotografieren können“, erklärt Ivanka Lauscher.

„Auf dem Marktplatz wird es wieder ein großes historisches Karussell geben. Und wir haben natürlich, wie immer, jeden Tag Musikgruppen, Märchenaufführungen, der Nikolaus kommt. Es gibt ein ganz großes Rahmenprogramm.“

Der Markt soll sich auch wieder mehr um das Handwerk drehen als in den letzten Jahren. „Ein großes Highlight ist zum Beispiel auch unser Kunsthandwerkermarkt im Aukloster. Da legen wir ganz großen Wert drauf, dass wir da auch nur reine Handwerksbetriebe aus der Region haben.“ Auch neue Geschäfte haben in der Stadt geöffnet und freuen sich schon auf die stöbernden Besucher.

Wer nun Lust bekommen hat, in der Kälte des Winters eine wärmende Tasse Glühwein oder Kakao zu genießen, während er durch die dekorierten Straßen schlendert oder den Klängen der Musiker lauscht, kann das an jedem Wochenende bis Heiligabend in der Altstadt Monschau tun. Praktische Infos gibt es auf der Webseite der Stadt Monschau.

Mick Hohn

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15 Kommentare
  1. Damien Francois

    Das Bild… Wieder einmal… Die BRF Propaganda für die 180° Welt.

  2. Marliese Lüppert

    Was stimmt an dem Bild nicht Herr François? Können sie dieser jungen, hübschen, lächelnden Frau am Gesicht ansehen, welche Nationalität sie hat und welche Sprache sie spricht? Wissen sie, wo sie geboren wurde?
    Aber vielleicht stammt sie auch aus der Gegend, wo die Weihnachtsgeschichte spielt? Aus dem Nahen Osten?
    Wo liegt ihr Problem?

  3. Damien Francois

    Der Subtext, Frau Lüppert, der Subtext. Bilder sind nie neutral. Überlegen Sie mal. Wenn sie noch nicht ganz automatisiert sind.

  4. Ernst Mathieu

    Der Subtext mancher Kommentare sagt viel über den Schreiber aus, mancher steht auf dem Kopf (180 Grad) und merkt es nicht mal.

  5. Marliese Lüppert

    Was soll der „Subtext“ aussagen, Herr François? Dass eine Umvolkung im Gang ist?
    Anders ausgedrückt, wie sollte die Person auf dem Illustrationsbild für einen Weihnachtsmarkt aussehen?
    Blond mit blauen Augen? Ich kann ihre Aussage leider nicht verstehen, zumindest nicht ihren Subtext.

  6. Damien Francois

    Sie haben natürlich Recht, Frau Lüppert : Nichts hat mit nichts zu tun. Wie konnte ich diese Binsenweisheit vergessen ? Auch Sie, Herr Ernst, haben Recht : Wer nicht das politisch korrekte Lied mitsingt, der hat, natürlich nicht alle Latten am Zaun und steht, geistig, ebenfalls natürlich zu 180° umgekehrt von dem was ist. Die Realität ist eine Verschwörungstheorie ; wie, auch in diesem Fall, konnte ich das bloß wieder übersehen ?
    Vergeben Sie mir, bitte. Bald ist Weihnachten, pardon, Winterzeit ; da sollten wir uns doch wirklich alle lieb haben…

  7. Norbert Schleck

    Fotos sollten den Text illustrieren, den sie begleiten. So sollte ein Bericht über den Weihnachtsmarkt in Monschau auch dieses Ereignis zum Thema haben.

    Ist das hier der Fall? Das „Illustrationsbild“ stammt von einer „Bildagentur PantherMedia/MonkeybusinessImages“ mit – wie man unschwer auf Google finden kann – „Lizenzfreien Bildern für jeden Bedarf“, also auch für den Weihnachtsmarkt in Monschau… obschon das Foto weder in Monschau und vielleicht noch nicht mal auf einem Weihnachtsmarkt gemacht wurde.

    Dass der BRF als lokales Medium kein solches Foto in seinen Archiven hat, ist doch seltsam. Dabei hätte das Tourismusbüro sicher gerne mit Bildmaterial ausgeholfen, wenn die Redaktion sich darum bemüht hätte.

    Was der Grund war, gerade dieses Foto als charakteristisch für Monschau auszuwählen, ist nicht ersichtlich. Fotos wie auch Reportagen sind aber nie „neutral“.

    So man sich nicht wundern, wenn einer wie Herr Francois gleich böse Absichten dahinter vermutet und George Soros am finsteren Werk sieht: „180° Umvolkung“.

  8. Damien Francois

    Und heute morgen, Frau Lüppert, Herr Ernst, erhalten wir die klärende… Losung für die Konfusion, die seit 400.000 Jahren Homo erectus die Menschen auf den falschen Weg verleiten – und mich ebenfalls: „Britische Lehrergewerkschaft: Jeder sollte schwarz sein dürfen“ (Daily Mail). Das nenne ich Fortschritt! Endlich!
    Womit wären auch meine Bedenken und Einwände endgültig vom Tisch wären! Oder etwa nicht? Wir erleben wirklich spannede Zeiten!

  9. Alexander Hezel

    Glückwunsch, Herr François, sie haben es geschafft, von einem Beitrag über einen Weihnachtsmarkt abzulenken, um eine Scheindebatte über die rechtsextreme Verschwörungstheorie der „großen Umvolkung“ vom Zaun zu brechen.
    Aber warum immer so zimperlich, wenn sie versuchen, die Menschen mit einem scheinbar harmlosem Anstoß an einem Illustrationsbild für dumm zu verkaufen? Stehen sie denn gar nicht dazu, wes Geistes Kind sie sind?

  10. Peter Schallenberg

    Auch ich kann den Gedankengang von Herrn Francois nicht restlos nachvollziehen. Braucht es auch gar nicht, den jeder hat seine eigene Sichtweise.

    Trotzdem bin ich ihm dankbar für seine Meinungen und Ansichten und den Mut, sie zu äußern. Vielfalt nur, wenn sie mit dem gerade gültigen Zeitgeist konform ist?

    Es braucht mehr Querdenker, die Vielfalt lebt geradezu davon. Die Meinungsfreiheit ist ein viel zu hohes Gut als das sie rot- grün- braunen Extremisten zum Opfer fallen darf. Nur Mut!

  11. Ernst Mathieu

    Sehr geehrter Herr Damien Francois, ich halte Sie für einen klugen und gebildeten Menschen, umsomehr wundere ich mich darüber, wie Sie aus einem Bild heraus eine BRF Propaganda ableiten. Ihre Sorge um eine gewollte und gesteuerte Umvolkung habe ich auch nie verstanden. Wenn Sie Probleme mit einer unkontrollierten Einwanderung haben, kann ich diese Sorgen verstehen und auch teilen. Wenn Afrikaner ein Leben in Würde und Freiheit führen könnten, würde der Migrationsdruck nachlassen. Daran sollte wir alle Arbeiten. Natürlich nicht nur wir Europäer, sondern besonders die Afrikanischen Staaten.
    Ihnen wünsche ich auch eine gute und schöne WEIHNACHTSZEIT und hoffe Sie schreiben im neuen Jahr auch wieder Kommentare.

  12. Marliese Lüppert

    Ich kann auf die Kommentare von Herrn François gerne verzichten, denn diese sind nebulös und unverständlich.
    Sagen sie, was sie denken, Herr F. und zünden sie keine Nebelkerzen.
    Es mag aussagekräftigere Fotos für den Monschauer Weihnachtsmarkt geben. Hinter dem Foto einer freundlich lächelnden Frau mit einem Glühwein oder Kakao in der Hand, Propaganda oder Verschwörungen zu vermuten, ist zynisch und einfältig zugleich.
    Wenn ihr Thema die Flüchtlingsproblematik oder welches gesellschaftliche Phänomen auch immer sein sollte, Herr F., sollten sie dies so ansprechen, dass man ihnen auch folgen kann.
    Welches genau die „Losung für die Konfusion ist, die seit 400.000 Jahren Homo erectus die Menschen auf den falschen Weg verleiten“, bleibt ihr Geheimnis.
    Ich verstehe weder diesen Satz noch den Hinweis auf eine Daily Mail Nachricht.
    Und was das alles mit dem Fotos zu tun hat, erst recht nicht.

  13. Uwe Chemnitz

    Letztes Jahr habe ich sogar japanische Sprache auf diesem Weihnachtsmarkt gehört.
    Manchmal glaube ich, es gibt Menschen, die einfach zuviel Tagesfreizeit haben.

  14. Alexander Kerres

    @Uwe Chemnitz
    Ja, ich habe auch den Eindruck, dass sehr viele Fremdländer auf dem Weihnachtsmarkt anzutreffen sind. Ich glaube, man nennt diese Menschen Touristen.
    Demnächst sollte man dann doch besser ein Bild auswählen, auf dem ein paar Asiaten mit Kamera zu sehen sind. Das versteht dann auch direkt jeder.

  15. Werner Radermacher

    Auf viele deutsche Weihnachtsmärkte spricht ein internationales Publikum bei Lichterglanz und Weihnachtsmusik Asiatisch, Französisch, Türkisch, Polnisch, usw. Und das ist gut so.

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