Fremdenführerkurs des ZAWM bietet Reise in die Industriegeschichte

Am 16. November lädt der Fremdenführerkurs des Zentrums für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes zu einer Ausfahrt ein. Die Reise unter dem Motto "Seltene Erden" führt die Teilnehmer in die Welt der Industriegeschichte unserer Region.

Stadtviertel "t’Bassin" in Maastricht (Bild: Patrick Schumacher)

Stadtviertel "t’Bassin" in Maastricht (Bild: Patrick Schumacher)

Besichtigt werden die Abraumhalden in Bleyberg und Kelmis, das Naturschutzgebiet Natagora und das Museum „Vieille Montagne“. „Das Thema unserer Tagesfahrt ‚Seltene Erden‘ soll uns auf die Spuren hiesiger Mineralien führen“, erklärt Fremdenführerin Mélanie Mendez. „Mit Kelmis haben wir natürlich ein ganz tolles, neues Museum. Dort wollen wir den Leuten den Galmei-Abbau und die Zinkindustrie etwas näher bringen, aber auch den Aspekt Neutral-Moresnet.“   

Ebenfalls auf dem Programm: die „Sphinx-Keramikfabrik“ am kleinen Stadthafen von Maastricht. Wo früher Waschbecken, Toilettenschüsseln und andere Keramikprodukte hergestellt wurden, befindet sich heute ein junges und lebendiges Stadtviertel.

Zum Abschluss geht es in den Lütticher Raum. In der Zeche Hasard in Cheratte haben Generationen von Arbeitern ihre „Kohle“ verdient, bis die Zeche 1977 definitiv stillgelegt wurde. Lange war sie dem Verfall ausgeliefert, inzwischen haben aber Arbeiten zur Instandsetzung begonnen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 59 Euro. Inbegriffen sind die Fahrt, Eintritte, Führungen und ein Mittagessen. Anmeldung bei Myrèse Wonner-Wirajendi unter der Nummer +32 (0)495/10.37.98 oder per Mail an myrese@wirajendi.net.

mitt/js/km

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