Paasch bei Königsreise: Anerkennung für die DG

König Philippe und Königin Mathilde haben am Mittwochabend ihren offiziellen Besuch in Ostdeutschland beendet. In Begleitung von Ministerpräsident Oliver Paasch besuchten sie Thüringen und Sachsen-Anhalt. Mit Paasch hat zum ersten Mal ein Regierungsmitglied der Deutschsprachigen Gemeinschaft die politische Verantwortung für eine Königsreise übernommen, wie sie laut Verfassung vorgeschrieben ist.

Bild: Jens Buettner/DPA/AFP

Königspaar in Wittenberg (Bild: Jens Buettner/DPA/AFP)

Die offizielle Reise von Ministerpräsident Oliver Paasch mit König Philippe und Königin Mathilde nach Thüringen und Sachsen-Anhalt war auch für die Deutschsprachige Gemeinschaft eine Anerkennung. Das sagte Paasch am Mittwochabend zum Ende der zweitägigen Reise.

Der König habe in mehreren Ansprachen auf die Brückenfunktion und Vermittlerrolle der Ostbelgier zu den deutschsprachigen Ländern hervorgehoben.

Für Paasch und für die Deutschsprachige Gemeinschaft war die Begleitung des Königspaares auf einer offiziellen Reise in dieser Form eine Premiere. „Wir hatten in der Vergangenheit schon häufiger die Gelegenheit, den König auf Auslandsreisen zu begleiten, aber immer gemeinsam mit dem belgischen Außenminister und den anderen Ministerpräsidenten“, erklärt Paasch.

„Diesmal hat der König uns gebeten, die politische Rückendeckung für diese offizielle Reise zu geben. Da wir ja auch die einzige Regierung sind, die bereits vereidigt wurde, und wir über sehr gute Kontakte nach Deutschland verfügen, ist die Wahl des Königs zu unseren Gunsten ausgefallen“, so Paasch weiter. „Für mich persönlich war es eine große Freude und eine große Ehre und ich habe auf dieser Reise auch sehr viel gelernt.“

mb/mg

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Ein Kommentar
  1. Edgar Michaelis

    …wenn er sich für „politsche Rückendeckung“ her gibt heisst das ja wohl, der Steuerzahler wird’s bezahlen…
    …bei uns verrweigert sich der Herr MP Oliver Paasch dem „Bürgerdialog“ ! Für unsere wahren Bürgerbelange (wie z.B. Missachtung unserer EU-Rechte durch Luxemburgische Gerichte und Regierung) interessiert er sich nicht, verweigert sich sogar ! Hat er unserem König auch davon berichtet, bei dieser Gelegenheit ?

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