NRW: Unfälle mit Elektrofahrrädern nehmen zu

Unfälle mit Elektrofahrrädern haben in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

E-Bike

Illustrationsbild: Siska Gremmelprez/Belga

Nach einer Antwort des Innenministeriums registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 2.155 Unfälle mit Pedelecs. 2017 waren es demnach noch 1.414, im Jahr 2012 nur 308.

Wie viele Elektrofahrräder im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland auf der Straße sind, ist unklar, da sie nicht meldepflichtig sind.

dpa/rkr

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2 Kommentare
  1. Peter Schallenberg

    „…da sie (noch) nicht meldepflichtig sind!“

    Gegen diesen Übelstand würde ein Fahrradkennzeichen verbunden mit einem Fahrrad- Führerschein und Versicherungspflicht sowie kostenpflichtige Hauptuntersuchung für Fahrräder und Fahrradfahrer deutlich helfen. Kinderdreiräder, Tretroller und Bobbycars natürlich inbegriffen. Und wenn man schonmal in Regulierungswut ist, kommt dann auch gleich die Elektrofahrradverkehrssteuer und eine europaweit abgestimmte Datenbank für Elektrofahrradverkehrssünder…

    Ändert zwar wenig bzw. nichts an den traurigen Tatsachen , bringt aber Geld ein und sieht auch noch besorgt und kompetent aus. Schließlich muss man doch „irgend was machen…“!

  2. Alexander Kerres

    Herr Schallenberg, bitte keine schlafenden Hunde wecken;)

    Wie viele eBikes gab es denn eigentlich 2012, 2017 und 2018?
    Um das zu erfahren braucht man keine Meldepflicht, da braucht man nur ein wenig Marktforschung betreiben (z.B. landesweiten Absatz von ebikes ermitteln).

    Wenn immer mehr von den Fahrrädern unterwegs sind, ist natürlich auch mit mehr Unfällen zu rechnen.

    Was sagt das jetzt alles aus? Irgendwie gar nichts.

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