Wirtschafts- und Sozialrat stellt Positionspapier für Wahlen vor

Während die politischen Parteien in Ostbelgien in diesen letzten Wochen vor der PDG-Wahl immer eifriger um die Gunst der Wähler kämpfen, hat der Wirtschafts- und Sozialrat der Deutschsprachigen Gemeinschaft jetzt seinerseits ein Positionspapier vorgelegt. Damit möchten die hiesigen Sozialpartner den Parteien aufzeigen, wo es in ihren Augen den dringendsten Handlungsbedarf in der kommenden Legislatur gibt.

Der Wirtschafts- und Sozialrat legt seine Interessen vor

Archivbild: BRF Fernsehen

Eine große, wenn nicht sogar die größte Herausforderung sieht der Wirtschafts- und Sozialrat (kurz WSR) in der Bewältigung des Fachkräftemangels. Wenn es nicht gelinge, dieser Herausforderung zu begegnen, sei die wirtschaftliche Entwicklung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Gefahr.

Dies gelte auch mit Blick auf die Ausübung der Zuständigkeiten der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Mit anderen Worten: Nur wenn geeignetes Fachpersonal gefunden werde, könne die Verwaltung ihren Aufgaben korrekt nachkommen.

In der Bildungspolitik muss dem WSR zufolge bisher dem zahlenmäßig kaum erfassten Schul-, Lehr- und Studienabbruch der Kampf angesagt werden. Außerdem müsse die Berufswahlvorbereitung in der DG deutlich verbessert werden.

In der Sozialpolitik hebt der WSR die Armutsproblematik hervor. Dieses Gesellschaftsphänomen sei in Ostbelgien zu wenig erforscht und Gegenmaßnahmen dadurch schwierig. In ihrem Positionspapier zu den Wahlen unterstreichen die Sozialpartner zudem, dass das Kinderbetreuungsangebot weiter ausgebaut und für die Eltern bezahlbar sein muss.

Das Positionspapier zu den Wahlen 2019 des Wirtschafts- und Sozialrates der Deutschsprachigen Gemeinschaft kann auf seiner Website heruntergeladen werden: wsr-dg.be.

mh/rasch

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