Minis on Tour: Palmsonntag-Messe auf dem Petersplatz

Für die Minis stand am Palmsonntag der letzte Höhepunkt der Romreise an. Auf dem Petersplatz konnten sie den Papst sehen, der zuerst die Palmzweige segnete und danach die Messe feierte. Minitagebuch-Eintrag #6.

Minis on Tour

Um 7 Uhr bestiegen wir die Busse und machten uns auf den Weg zu den Busparkplätzen am Vatikan. Dort angekommen mussten wir, und viele andere Christen, durch die Sicherheitskontrollen. Auf dem Weg zu unseren Plätzen bekamen wir einen Palmzweig, einen Rosenkranz und ein extra für den Palmsonntag angefertigtes kleines Heft über die vorbereitete Messe.

Dank der Busgruppe, die zuerst an den Sitzplätzen war, saßen wir nun alle zusammen im vorderen Bereich. Ein Priester übte mit uns allen zusammen die italienischen Lieder ein, die während der Messe gesungen wurden.

Um 10 Uhr betrat der Papst den Petersplatz und ging zum Obelisken, um dort die Palmzweige zu segnen. Anschließend bewegte sich die Prozession in Richtung Petersdom, wo er die Messe zelebrierte. Der Papst begrüßte und segnete die Menschenmenge.

Zu Beginn erzählten drei Priester den Leidensweg Christi, nach dem Evangelium nach Lukas. Wir hatten zum Mitlesen eine deutsche Übersetzung erhalten. Es herrschte eine besondere Atmosphäre, die sogar die Minis spüren konnten. Während der Messe wurde speziell für die Jugend gebetet. Die Kommunion wurde von rund 50 Priestern an alle anwesenden Christen verteilt.

Um 12 Uhr war es leider schon zu Ende und wir mussten schnell den Petersplatz räumen. Es blieb aber noch Zeit für ein Gruppenfoto.

Minis on Tour: Palmsonntag-Messe auf dem Petersplatz

Für die Minis stand am Palmsonntag der letzte Höhepunkt der Romreise an. Auf dem Petersplatz konnten sie den Papst sehen, der zuerst die Palmzweige segnete und danach die Messe feierte.Video: Stephan Laschet. Das Tagebuch der Minis ist nachzulesen auf https://brf.be/tag/minis-on-tour/

Geplaatst door BRF Nachrichten op Maandag 15 april 2019

Jede Busgruppe konnte nun individuell entscheiden, wie sie den Nachmittag verbringen wollte. Doch erstmal Mittagessen und dann entweder Trevi Brunnen, Spanische Treppe oder Piazza Navona besichtigen. Das Pantheon war leider überfüllt. Um 17:30 Uhr hieß es wieder Abfahrt in Richtung Hotel. Pünktlich dort angekommen, goss es in strömen. Die Minis sollten schon anfangen zu packen, da schon um 20 Uhr der bunte Abend begann.

Hier hatte jedes Atelier die Möglichkeit zu zeigen, was man in den vier Stunden alles gemacht hatte. Das „Vater Unser “ wurde auf Italienisch gebetet, Zeichnungen wurden präsentiert, ein Quiz gemacht, sich gegenseitig geschminkt und die einstudierten Standarttänze und Lieder aufgeführt.

Dann mussten alle schnell ins Bett, da am nächsten Morgen um 5:30 Uhr bereits die Busse mit dem Gepäck beladen werden sollten. Für 7 Uhr war die Abfahrt geplant, schon ein kleines Stück in Richtung Heimat, mit Zwischenstopp in Assisi.

 

Text Carmen Schaefer-Santamaria und Karin Peters Vilz - Bilder David Reinertz, Karin Peters-Vilz, Carmen Schaefer-Santamaria und Udo Reinertz

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3 Kommentare
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Freut mich, dass das Wetter diesmal mitgespielt hat. Allen Minis plus den engagierten Betreuern wünsche ich eine echte Begegnung mit Gott durch das Wort, die Musik und das unbefangene Zusammensein in Smalltalk, Tanz und Sport, dass sie wirklich neuen Mut und Courage für eine gerechtere Gesellschaft und Ideen aus dem Buch der Bücher für die so lange ersehnte Modernisierung der kirchlichen Organisationen von innen mitbringen für den normalen Alltag in Schule, Studium und Beruf!

  2. Dieter Leonard

    Ideen aus dem Buch der Bücher ? Nein Danke !

    Die Bibel berichtet mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord sowie von 600 weiteren Morden und Massenmorden und rund 1000 Zorn- u. Strafaktionen eines blindwütigen Gottes. Das Tötungsverbot wirkt wie verloren und vergessen inmitten all dieser Metzeleien. (P. Fürer, ch. Schriftsteller)

    Die Bibel – und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament – ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik völlig ungeeignet. (F. Buggle, dt. Psychologe)

    Die Bibel, das konservativste Buch der Weltliteratur, das Buch, mit dem man Todesstrafe, Obrigkeitsstaat, ewiges Bleiben von reich und arm, Kapitalistenausbeutung und Ausgebeutet-Sein begründen kann.
    (H. Gollwitzer, dt. Theologe)

  3. Alexander Hezel

    „Zu Beginn erzählten drei Priester den Leidensweg Christi, nach dem Evangelium nach Lukas. […] Es herrschte eine besondere Atmosphäre, die sogar die Minis spüren konnten.“

    Die Atmosphäre kann man durchaus nachvollziehen, denn es ist schon erstaunlich, dass beispielsweise für Filme aller Art Altersbegrenzungen vorgesehen sind aufgrund von gewaltsamen oder anstößigem Inhalt. Wenn aber Kindern die Sage von Jesus erzählt wird, der laut Überlieferung bei lebendigem Leibe an ein Kreuz genagelt wurde, mit einer Lanze ins Herz gestochen und zum Krepieren hängen gelassen wurde, dann ist das völlig in Ordnung, es handelt sich schließlich um „Religion“…

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