Wie bereitet sich NMC auf den Brexit vor?

Der Brexit steht kurz vor der Tür und hat einige Folgen im Gepäck. Diese Folgen betreffen auch den hiesigen Wirtschaftssektor. Für die Unternehmen der Region, die viel nach Großbritannien exportieren, gilt es deshalb, sich bestmöglich auf den Austritt Großbritanniens aus der EU vorzubereiten. Bei der Firma NMC aus Eynatten laufen diese Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Brand bei NMC in Eynatten

Bild: BRF

Bei der Firma NMC aus Eynatten, einem der größten Arbeitgeber in der deutschsprachigen Gemeinschaft, ist der Brexit bereits seit mehreren Wochen ein wichtiges Thema. Abzuwarten bleibt jedoch, ob es zu einem geregelten oder einem harten Brexit kommen wird.

Ein harter Brexit würde bedeuten, dass Großbritannien ab diesem Moment wie ein Land zu behandeln ist, mit dem man keinerlei Verträge abgeschlossen hat. Dies hätte zur Folge, dass unter anderem wieder Zolltarife fällig würden, was für die Firma NMC einen hohen Kostenaufwand mit sich bringen würde, erklärt Erwin Palm, Leiter der Finanzabteilung bei NMC.

Aber NMC exportiert nicht nur Ware nach Großbritannien, sondern hat dort auch eine eigene Produktionsstätte. Auch für sie hat die Firma bereits klare Vorstellungen, wie es weitergehen soll.

Doch für Erwin Palm hat der Brexit nicht nur schlechte Seiten, sondern könnte auf der anderen Seite auch Chancen mit sich bringen. Unter anderem für eine Ankurbelung der hiesigen Wirtschaft sorgen.

Nun könnte ein harter Brexit von heute auf morgen eintreten, was gerade auf Wirtschaftsebene für eine turbulente Phase sorgen könnte. Bei NMC versucht man daher, sich bestmöglich auf diesen Fall vorzubereiten.

Eine gute und gewissenhafte Vorbereitung auf den Brexit ist somit von hoher Bedeutung. Erwin Palm ist davon überzeugt, dass dies bei NMC der Fall ist.

Erwin Palm, Leiter der Finanzabteilung bei NMC

Erwin Palm, Leiter der Finanzabteilung bei NMC (Bild: Marvin Schmitz/BRF)

Marvin Schmitz

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