Landung von Rettungshubschraubern in Ostbelgien: Normen nicht erfüllt

Die Krankenhäuser in Eupen, St. Vith, Malmedy und Verviers erfüllen nicht die Normen, die für den Abtransport eines Patienten mit dem Rettungshubschrauber vom Unfallort zum Krankenhaus gelten. Das sagte Gesundheitsminister Antoniadis in einer Antwort auf eine Frage des Ecolo-Abgeordneten Freddy Mockel.

Rettungshubschrauber von Bra-sur-Lienne in Bütgenbach

Rettungshubschrauber von Bra-sur-Lienne in Bütgenbach (Archivbild: CMH)

Dieser hatte den Minister zu den Landungsmöglichkeiten von Rettungshubschraubern am St. Nikolaus-Hospital in Eupen befragt. Grundsätzlich könne ein Rettungshubschrauber bei einem Noteinsatz überall landen, anders verhalte es sich beim Abtransport des Patienten. In diesem Fall dürfe der Hubschrauber nur auf anerkannten Landeplätzen landen, die die rechtlichen Mindestnormen der Sicherheit einhielten.

Der föderale öffentliche Dienst Mobilität habe seit 2012 den Einrichtungen zwei Jahre Zeit gegeben, sich anzupassen. Die Stadt Eupen habe vor kurzem das St. Nikolaus-Krankenhaus schriftlich gefragt, ob es die Anerkennung eines Landeplatzes anstrebe. Die Antwort stehe noch aus.

Bei normalen Krankentransporten dürfe der Rettungshubschrauber weiterhin an den Krankenhausstandorten landen.

mitt/cd

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