EU: Lambertz warnt vor Einschnitten bei regionalen Investitionen

Der AdR-Vorsitzende Karl-Heinz Lambertz hat in der Brüsseler Konferenz zum EU-Haushalt nach 2020 vor Einschnitten bei regionalen Investitionen gewarnt.

Karl-Heinz Lambertz bei einer Sitzung des Ausschusses der Regionen im Februar 2017

Karl-Heinz Lambertz bei einer Sitzung des Ausschusses der Regionen im Februar 2017 (Foto: Aurore Belot/BELGA)

In seiner Eigenschaft als Präsident des Ausschusses der Regionen (AdR) trug Lambertz EU-Kommissionspräsident Juncker und Haushaltskommissar Oettinger die Bedenken der Regionen und Städte hinsichtlich der EU-Kohäsionspolitik vor. Diese Ausgaben seien Investitionen in die Bürger.

Der AdR-Vorsitzende verdeutlichte dies anhand der 11 Millionen Euro, die allein über den EU-Sozialfonds für die Jahre 2014 bis 2020 aus Brüssel nach Ostbelgien fließen. Auch Projekte im Rahmen der Euregio, der Großregion sowie aus EU-Bildungsprogrammen hätten sich als sehr hilfreich erwiesen. Vor diesem Hintergrund würden Einschnitte bei regionalen Investitionen geradezu die Zukunftsfähigkeit Europas gefährden, betonte Lambertz.

mit/rkr

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Ein Kommentar
  1. KERSTGES ANGELA

    Mit andern Worten KHL hat weitsichtig gehandelt, oder kann man seine Aussagen auch anders interpretieren ?

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