Ecolo: Energiepakt ist ermutigend

Die Ecolo-Fraktion im PDG hat die Einigung der vier Energieminister auf einen Energiepakt als ermutigend bezeichnet. Jetzt sei zu hoffen, dass die jeweiligen Regierungen der Vereinbarung zustimmen.

Freddy Mockel und Marc Niessen von Ecolo

Freddy Mockel und Marc Niessen von Ecolo (Bild: Ecolo)

Diese sieht die Aufrechterhaltung des Atomausstiegs im Jahr 2025 vor. Die eindeutige Bestätigung des Zeitplans für die Aufgabe der Kernkraft sei der Eckpfeiler eines echten Energiepakts.

Damit kehre man der Vergangenheit den Rücken und öffne sich voll und ganz den technologischen Fortschritten des 21. Jahrhunderts, schreibt Ecolo in einem Kommuniqué. Die erneuerbaren Energien, die zur Erreichung der Klimaziele notwendig sind, erhielten dadurch einen beschleunigenden Stoß.

Der interföderale Energiepakt sieht die Zukunft der belgischen Energie- und Klimapolitik bis 2050 vor. Er müsse die Bereitschaft bekräftigen, hundert Prozent erneuerbare Energie für die Mitte des Jahrhunderts anzustreben.

Wenn dieses Ziel eindeutig vereinbart werde und wenn die Energieeffizienz wirklich eine herausragende Rolle in der Vereinbarung spiele, seien ermutigende Fortschritte zu erwarten, sagt Ecolo.

mitt/rs

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7 Kommentare
  1. Joachim Wahl

    Ecolo „schützt“ das Klima. Wer schützt denn eine sichere Energieversorgung vor Ecolo?

  2. Dieter Leonard

    Die Frage müsste richtig lauten Herr Wahl: Wer schützt Sie vor sichselbst?
    Übrigens: Ecolo ist (glücklicherweise?) an keiner Regierung, die den Energiepakt ausgearbeitet hat beteiligt. Wohl die meisten anderen traditionellen Parteien.
    Falscher Adressat!

  3. Guido Scholzen

    In Sachen Energieversorgung sind doch alle etablierten Parteien gleichgeschaltet. Ob die grünen Nichtswisser mit am Tisch sitzen oder nicht, macht keinen Unterschied. So lange politischer und gesellschaftlicher Druck durch die öko-hörige Presse ausgeübt wird, braucht kein öko-Freaks mitzumischen, damit unser Stromnetz „grüner“ wird.
    Grüner Strom ist teurer, ist witterungsabhängig, ist also nicht geeignet für eine preiswerte verlässliche Grundlastversorgung. das sind die Fakten.

    Die Stromversorgung kann ja aus einem Mix bestehen: In den Alpenländern kann man Strom aus Staudämmen holen, in den NL ist dies nicht möglich weil platt, aber man hat eigenes Erdgas; in Deutschland gibt es genügend Kohle,… überall eben ein bisschen anders, so dass es sich rechnet.
    Die Energieversorgung, nicht nur Strom, ist wie ein Orchester mit vielen Instrumenten, doch die aktuellen Dirigenten sind nicht mals in der Lage, Noten zu lesen. Kein Wunder, dass es dem Publikum nicht gefällt, und das zu horenden Eintrittspreisen…

  4. Dieter Leonard

    Dabei habe ich bisher immer angenommen Herr Scholzen, die Lobbyisten kämen aus der Wirtschaft und der Industrie. Wie z.B. in Deutschland, wo 800 Lobbyisten die Parlamentarier in Berlin „beraten“. Oder in den USA wo die fossile Energiewirtschaft es geschafft hat, dass die Witzfigur eines amerikanischen „Präsident“ aus dem Klimaabkommen aussteigt und den Umweltschutz auf dem Altar der Öl-, Kohle und Frackingindustrie opfert.
    Aber jetzt habe ich gelernt, dass die „öko-hörige“ Presse (nicht in den USA aber wohl im Rest der Welt) politischen und gesellschaftlichen Druck auf die Politik ausübt. Danke Herr Scholzen, sie sind unbezahlbar.
    PS. Mit dem Thema Energiemix wandeln sie tatsächlich auf dem Weg der Erkenntnis. Geht doch.

  5. Joachim Wahl

    Herr Leonard, Sie haben sicher Verständnis dafür, daß ich Ihre eklatanten Defizite in den MINT-Fächern nicht weiter kommentiere!

  6. Dieter Leonard

    Dafür habe ich großes Verständnis Herr Wahl! Es ist angesichts ihrer „Joachim und Guido gegen den Rest der Welt-Haltung“ irgendwie auch beruhigend.

  7. Guido Scholzen

    Herr Leonard, machen Sie sich doch Ihren Strom selber. mal sehen, was dabei raus kommt.

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