300 Beschäftigte von FN Herstal protestieren in Namür

300 Beschäftigte der Waffenfabrik FN Herstal haben am Montagvormittag in Namür protestiert. Eine kleine Delegation wurde vom wallonischen Ministerpräsidenten Willy Borsus und von Wirtschaftsminister Pierre-Yves Jeholet empfangen.

Durch den Streik der in der sozialistischen Gewerkschaft FGTB organisierten Arbeitnehmer steht die Produktion seit dem 19. Oktober still. Täglich entstehen dem Unternehmen dadurch Einnahmeverluste von rund 300.000 Euro.

Ein Gewerkschaftssprecher sagte nach dem Gespräch mit den Regierungsverantwortlichen, man habe positive Signale erhalten. Borsus will sich bei der FN-Direktion für eine neue Verhandlungsrunde einsetzen.

Die Beschäftigten fordern deutliche Gehaltserhöhungen. Die wallonische Regierung hält die Mehrheit der Anteile an der Waffenfabrik. Am Dienstag soll bei FN eine weitere Personalversammlung stattfinden.

300 Beschäftigte von FN Herstal protestieren in Namür

Bild: Benoit Doppagne/Belga

belga/rs

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