Großer Polizeieinsatz mit Drogenspürhunden an der PDS

An der Pater-Damian-Schule in Eupen hat es am Freitagvormittag einen großen Polizeieinsatz gegeben. Zwischen 8:30 und 11:00 Uhr wurden rund 200 Schüler von 30 Beamten unter anderem auf Drogenbesitz kontrolliert. Auch drei Drogenspürhunde kamen dabei zum Einsatz.

Pater-Damian-Schule Eupen - Schulhof

Schulhof der Pater-Damian-Schule in Eupen

Die Polizei sperrte vorübergehend zwei Flure ab, insgesamt waren 14 Klassen betroffen. PDS-Direktor Elmar Schlabertz sagte dem BRF auf Anfrage, die polizeiliche Aktion sei sehr ruhig und organisiert verlaufen. Lehrpersonen und Schüler hätten ebenso reagiert.

Über Ergebnisse der Aktion wollte Schlabertz zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen. Er bestätigte Informationen des BRF, dass er aus dem Lehrerkollegium Beifall für die von ihm initiierte Polizeiaktion erhalten habe.

Andrea Tilgenkamp, Prokurator des Königs, sagte für die ermittelnde Staatsanwaltschaft dem BRF, genaue Ergebnisse lägen ihr zur Zeit noch nicht vor. Soviel sei allerdings gesichert: Bei einigen wenigen Schülern seien Drogen in kleinen Mengen gefunden worden. Sie sei froh und glücklich, so Tilgenkamp, dass nun auch die Zusammenarbeit mit der Pater-Damian-Schule in Sachen Drogenproblematik gut funktioniere.

Der PDS-Direktor erklärte, er sei sehr zufrieden mit dem Verlauf der Kontrollen, die sich nicht nur auf Drogen erstreckten, sondern auch etwa auf illegalen Waffenbesitz. Somit sei die seit vielen Jahren stattfindende Suchtpräventionsarbeit in Zusammenarbeit mit der ASL um eine weitere konkrete Maßnahme ergänzt worden.

Schlabertz betonte, dass Drogen nicht primär ein schulisches, sondern ein gesellschaftliches Problem darstellten. Als Schule müsse man sich jedoch der Problematik stellen. In diesem Zusammenhang nannte er die Haltung des RSI vorbildlich. Dort gehe man offensiv mit dem Thema um.

rs - Bild: Julien Claessen/BRF

8 Kommentare
  1. Paul Renardy

    Hallo! Ich möchte mich hiermit mal beim BRF herzlich bedanken das man Artikel noch kostenlos lesen kann, und nicht wie beim Grenz-Echo extra zusätzlich zahlen muss! Bravo

  2. Wotschke Anja

    Herr Renardy und hoffentlich bleibt es auch so ! aber wie fast überall das sch…. Geld regiert die Welt aber leider noch lange nicht der Bürger, Leser und Konsument……vor allem die noch lesbaren Artikel im Grenz-Echo.net sind weniger relevant und oder so interessant für jeden Einzelnen.

  3. Patrick Bettendorff

    Tja, wenn man mal genau überlegt zahlen wir doch alle dafür? Oder wie meinen Sie finanziert sich der BRF? Die Redakteure, Techniker und Verwaltungsangestellten des BRFs werden wohl kaum nur aus Ehrenamtlichen bestehen.

  4. Bosch Frank

    Sie vergessen, Herr Bettendorf, dass beim BRF beide „Produkte“ (Print und Online) „kostenlos“ sind, während beim GE jetzt für beide Produkte bezahlt werden muss. Man kann verstehen dass diese Tatsache dem GE weh tun muss, aber das wird sich wohl nicht mehr ändern, solange das GE nicht auch öffentlich-rechtlich wird ODER kein Mitteilungsblatt der DG-Regierung wird. Die sollten vielleicht mal mit KHL reden… ;);)

  5. Patrick Bettendorff

    Herr Bosch, da sind Sie falsch informiert. Ein Printabo ist zugleich ein Online-Abo ohne Aufpreis. Und ein Online-Abo (Premium GE+) beinhaltet auch eine kostenlose Tageszeitung. Und für 62 Cent pro Tag braucht dann keiner Karl-Heinz fragen, was er schreiben darf.

  6. Ramscheid Bernard

    Was haben diese Kommentare mit obigem Artikel zu tun???

  7. Frank Bosch

    Nichts, Herr Ramscheid. Aber sie haben mit dem ersten Kommentar von Hern Renardy zu tun… Dieses Thema wird leider nirgendwo anders hier im Forum diskutiert.
    PS: Sie haben natürlich Recht, Herr Bettendorf. Trotzdem muss man 1x bezahlen. Dadurch dass die Themen im BRF meist ähnlich sind, kommen mit GE+ m.E. schwierige Zeiten auf Sie zu… Auch ich bedaure das sehr.

  8. Hermann Grabowski

    Herr Bettendorf, die Regierung der DG gewährte dem GrenzEcho für das Jahr 2016 eine Pressehilfe in Höhe von 174.000,00 EUR