Die ÖSHZ sollen strenger gegen Bezieher von Eingliederungseinkommen vorgehen, die nicht arbeiten wollen. Das geht aus einem neuen Rundschreiben von Integrationsministerin Anneleen Van Bossuyt hervor.
Wer aus kulturellen oder religiösen Gründen eine Arbeit oder Ausbildung ablehne, riskiere künftig, sein Eingliederungseinkommen zu verlieren, erklärt die N-VA-Ministerin. So könne beispielsweise niemand eine Kochausbildung mit der Begründung ablehnen, dass er dabei mit Alkohol in Kontakt komme und dies mit seinem Glauben nicht vereinbar sei.
Die ÖSHZ hätten ihr von mehreren solchen Fällen berichtet. Solche Ausreden dürften nicht länger akzeptiert werden, so die Ministerin. Van Bossuyt wirft den ÖSHZ vor, bisher zu nachsichtig gewesen zu sein. Von Seiten der ÖSHZ kommt Kritik an der Anordnung.
vrt/sh