Die wallonischen Behörden haben ihren Winterplan angepasst. Die Wallonische Region wird in zwei Zonen unterteilt - Nord und Süd. Die Zeitpläne des Winterdienstes richten sich nach dem Risiko von winterlichem Wetter in der jeweiligen Zone.
In der Nordzone wird der vollständige Winterdienst vom 15. November bis zum 1. April gewährleistet. Übergangsphasen sind bis zum 14. November sowie vom 2. bis zum 15. April vorgesehen. Da der südliche Bereich den Witterungseinflüssen stärker ausgesetzt ist, beginnt der Dienst dort früher.
Die ostbelgischen Gemeinden gehören zur Südzone, in der der Winterdienst vom 1. November bis zum 15. April vorgesehen ist. Die wallonische Straßenbauverwaltung SPW teilte mit, Ziel sei weiterhin, im Winter die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und bestmögliche Straßenverhältnisse aufrechtzuerhalten.
Bei Winterwetter können mehr als 1.200 Einsatzkräfte und 660 Fahrzeuge mobilisiert werden. Außerdem sind bis zu 145.000 Tonnen Streusalz vorgesehen. Eine vorbeugende Streuung muss drei Stunden vor dem Auftreten von Raureif oder Glatteis, Schneefall oder Eisregen erfolgen.
Sollten die Wetterbedingungen es erfordern, kann der LKW-Verkehr untersagt werden, um die Sicherheit aller zu gewährleisten und die Mobilität aufrechtzuerhalten. Im Vorfeld eines solchen Fahrverbots soll ein SMS-Benachrichtigungssystem eingerichtet werden.
belga/est